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Do, 08:15 Uhr
22.06.2023
Aus dem Stadtrat

Linke will keine Versiegelung des Blasiikirchplatzes

Der Blasiikirchplatz ist eine städtebauliche Wunde im Herzen der Stadt Nordhausen, meint man bei der Nordhäuser Linken. Umbaupläne gibt es seit langem, die Linke will dabei nun eine "Versiegelung" des Platzes verhindern...

Seit vielen Jahren wird deshalb um eine Erneuerung gerungen. Der Stadtrat hat deshalb im Jahr 2022 eine Konzepausschreibung beschlossen. Die linke Fraktion im Stadtrat wendet sich nun gegen eine Bebauung des Platzes und bringt einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat ein.

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"Eine zusätzliche Versiegelung von innerstädtischen Flächen ist aus der Zeit gefallen" erläutert Michael Mohr, Vorsitzender der Fraktion. Der Klimawandel bringt eine zusätzliche Erwärmung der Städte mit sich, gerade auch wegen der starken Versiegelung von Flächen. Nordhausen ist in Thüringen bereits Spitzenreiter bei der Versiegelung.

"Die Erhitzung hat nicht nur Auswirkungen auf die Natur, gerade ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Menschen die im Freien arbeiten sind auch gesundheitlich betroffen", ergänzt Mohr. Das Land Thüringen empfiehlt jetzt schon den Kommunen Maßnahmen gegen die Erhitzung zu ergreifen. Es wäre geradzu ein Schildbürgerstreich, dennoch Flächen zu versiegeln und gleichzeitig, wie von der Stadtverwaltung vorgeschlagen, zusätzliche Rückhaltebecken für Regenwasser zu errichten, heißt es weiter aus der Fraktion. Die historische Struktur des Platzes könne stattdessen auch im Rahmen einer gärtnerischen Gestaltung aufgegriffen werden.
Autor: red

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Kommentare
Echter-Nordhaeuser
22.06.2023, 09:24 Uhr
Versiegelung des Blasiikirchplatzes?
Warum macht sich die Stadt Gedanken um den Blasiikirchplatz, sollte man sich nicht erstmal Gedanken machen wie man den August-Bebel-Platz umgestalten kann. Der hat es doch wohl am nötigsten, bei Trockenheit Staub ohne Ende und und bei Nässe Schlamm ohne Ende.
Ossi1949
22.06.2023, 10:38 Uhr
Linke kann auch
etwas Vernünftiges vorschlagen. Volle Zustimmung.
Schnapsglas
22.06.2023, 11:23 Uhr
Sachliche Kooperation: Linke stützen Afd Antrag zum Blasiiplatz
So soll es sein: Kooperation bei Sachthemen. Wie jetzt die Linke forderte schon im Dezember 2021 die Nordhäuser Afd einen Neustart beim Blasiikirchplatz als Bürgerprojekt, ohne zu viel Granit und Beton.
Leider stimmte wohl der Stadtrat dagegen.

Hier der Auszug aus dem Pressebericht der nnz vom Dezember 2021:

"Die Nordhäuser sollen bei der Neugestaltung des Blasiikichplatzes unmittelbar mitbestimmen. Dazu will die AfD ein „unformalisiertes, unkompliziertes und für alle offenes Ideenfindungsprojekt“ anstoßen. Die Gestaltungs-Ideen von Bürgern, Profis und Laien sollen gleichberechtigt unter Einbindung der Kirchengemeinde und offen in Form und Inhalt sein"

https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=301980
Bleistift und Papier
12.07.2023, 23:38 Uhr
Besser als Frau Klaans Betonwüste hinterm Rathaus ....
... rund um die Kulturbibliothek, die sie noch in ihrer Amtszeit im Rathaus geplant hat. Gute Idee der Linken.
Harzer Milan
13.07.2023, 08:27 Uhr
Bestehendes Konzept
Hat Frau Rinke nicht bereits ein Konzept zur Bebauung mit vielen Gebäuden und Springbrunnen im Rahmen eines Architektenideenwettstreites hinterlassen?
Das hat doch auch Geld gekostet. Wie lange ist die Stadt an dieses Konzept gebunden?
Den Vorschlag mit viel Grün und wenig Versiegelung - egal von welcher Partei- begrüße ich!
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