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Mi, 09:23 Uhr
21.06.2023
Stiftung Warentest

Rente plus Job lohnt sich

Wer vorzeitig in Altersrente geht, kann jetzt unbegrenzt hinzuverdienen. Was nicht besonders spektakulär klingt, ist laut Stiftung Warentest tatsächlich eine „kleine Rentenrevolution“. Die Berechnungen der Zeitschrift Finanztest zeigen: Frührente zu beziehen und trotzdem weiter zu arbeiten, ist finanziell sehr attraktiv...

Seit Januar 2023 dürfen Frührentner unbegrenzt Geld verdienen – zusätzlich zu ihrer gesamten Rente. Finanztest hat in zwei Modellfällen berechnet, wie sich Frührente plus Job auf das verfügbare Einkommen auswirkt – mit erstaunlichem Ergebnis: Bis zur Regelaltersgrenze auf die Rente zu warten, lohnt sich eher nicht.

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Wer auf 45 Versicherungsjahre kommt und das Mindestalter für die Frührente erreicht hat, sollte immer Frührente beantragen, so Finanztest – selbst wenn man weiterarbeiten möchte. Denn das insgesamt verfügbare Einkommen ist bei vorzeitigem Rentenbezug deutlich höher.

Auch wer nach 35 Versicherungsjahren weiter arbeiten möchte, sollte über einen Antrag auf Frührente nachdenken. Hier gibt es zwar Abschläge auf die Rente. Doch diese Abschläge können in Summe niedriger sein als der Einkommensbooster (Gehalt plus Rente) zu Beginn. In der Modellrechnung von Finanztest wäre der Vorteil erst nach 27 Jahren aufgebraucht – im Alter von 90 Jahren.

Zwar lassen die Modellfälle keine allgemeingültigen Aussagen zu, sie sind aber ein guter Indikator. Um die individuellen Auswirkungen einer vorzeitigen Rente ausrechnen zu lassen, empfiehlt die Stiftung Warentest eine persönliche Rentenberatung. In bestimmten Fällen kann sogar ein Teilzeitjob von 50 Prozent plus Frührente ähnlich attraktiv sein wie das Arbeiten in Vollzeit bis zur Regelaltersgrenze.

Alle Berechnungen mit anschaulichen Grafiken finden sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/fruehrente.
Autor: red

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Kommentare
bleibtmalfeinineurer
21.06.2023, 09:56 Uhr
Wow...
...da muss man erstmal drauf kommen. Das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, selbst wenn keine Altersteilzeit angeboten wird.

Ich fange mal an zu rechnen...
geloescht.20230927
21.06.2023, 15:27 Uhr
Vollkommen richtig
Wer nach 45 Versicheungsjahren immer in Lohn & Brot stand und in unseren jetzigen "System" noch weiter malocht, hat entweder in seinem bisherigen Leben einiges falsch gemacht, oder ist vollkommen irre!
Schönes Rentnerleben wünsche ich allen und vor allem ein gesundes.
mamod
21.06.2023, 18:47 Uhr
Hallo Deaktiviert
Schon mal drüber nachgedacht,das viele Rentner nach 45 Jahren Arbeit so wenig Rente bekommen,das ihnen teilweise gar nichts anderes übrig bleibt als weiter arbeiten zu gehen. Was nicht gesagt wird ist das wenn man weiter arbeiten geht ,bei der Steuererklärung hohe Steuernachzahlungen anfallen. Das sollte man vorher wissen und jeden Monat etwas weg legen dafür. Aber nichts desto trotz ,hat man mit Rente und Verdienst wenigstens ein Einkommen von dem man leben kann. Wir denken auch drüber nach. Man weiß ja nie wie lange man dies genießen kann, einige schaffen es nämlich nicht 67 Jahre zu werden.
geloescht.20230927
22.06.2023, 10:40 Uhr
&mamod
Ich habe nachgedacht.
Natürlich gibt es Menschen, die in ihren Arbeitsleben eher wenig verdient haben.
Aber Sie haben in Ihrem Artikel ja auch richtig beschrieben, was passiert, wenn dann neben der Rente noch gearbeitet wird.
Da freut sich nämlich vor allem das Finanzamt.
Zusammenfassend möchte ich nochmals klarstellen, was ich in meinem Kommentar ausdrücken wollte, ohne jemanden seine eigenen Entscheidungen absprechen zu wollen.
Also wer in seinem Leben vor Rentenbeginn "normal" gelebt hat, auf sinnlosen Komerz verzichten konnte, auf viele Verlockungen der "freien Marktwirtschaft "nicht hereingefallen ist und vorallen auch keine sozialen Verwerfungen, wie Scheidung bzw. Einkommensverlust oder auch Kapitalverlust durch diverse Geldanlagen erleben musste, der müsste mit der Rente auch zurecht kommen, ohne noch zusätzlich für das Finanzamt zu arbeiten.
Ausgenommen davon sind natürlich steuerfreie Minijobs.
So ,das wollte ich mit meinem Kommentar ausdrücken und damit es nicht zum Chat wird, höre ich jetzt auf.
Alles Gute weiterhin.
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