Fr, 07:52 Uhr
28.04.2006
nnz-Forum: Zurück zur Sachlichkeit
Nordhausen/Ellrich (nnz). Auch Matthias Ehrhold will gewählt werden. Er will Bürgermeister in Ellrich werden. Und der Mann mach sich so seine Gedanken über die Entwicklungen der zurückliegenden Tage.
In den letzten Tagen habe sicher nicht nur ich mit Erschrecken feststellen müssen in welchem Stil der Wahlkampf zur Landratswahl in unserem Landkreis geführt wird. Verfolgt man die Artikel in der Presse, dann geht es leider nicht um sachliche Inhalte, sondern nur um parteipolitische Nicklichkeiten.
Denn den Bürgerinnen und Bürgern ist es im Endeffekt sicher egal, ob ein Landkreiswappen zu Recht oder zu Unrecht auf Plakaten der CDU verwendet wurde oder nicht oder ob Informationsmaterial des Landtages zu einer Veranstaltung der Linkspartei und der SPD gegen die Thüringer Familienoffensive verteilt werden durfte.
Die Bürgerinnen und Bürger haben vielmehr ein Recht darauf zu erfahren, wie die Kandidaten die nicht gerade schwierigen Probleme unserer Zeit zu lösen gedenken und bilden sich an Hand dieser Aussagen ihre Meinung, wem sie am 7. Mai ihre Stimme geben.
Das man in einem Wahlkampf mit sachlichen Argumenten polarisiert, ist sicher noch vollkommen in Ordnung. Nur die heutige Aussage einer Landtagsabgeordneten setzt der Unsachlichkeit wirklich die Krone auf. Wie kann man nur bei allen Emotionen innerhalb des Wahlkampfes den Tag der Befreiung vom nationalsozialistischem System (8. Mai) mit der Abwahl eines Landrates in Verbindung bringen. Eine öffentliche Entschuldigung gegenüber dem Landrat und natürlich auch den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises erachte ich als dringend geboten.
Auch ich stelle mich der Wahl (Bürgermeister der Einheitsgemeinde Ellrich) und bin froh darüber, dass alle Kandidaten in Ellrich mit sachlichen Argumenten und Vorstellung ihrer Ziele die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen versuchen. Ich hoffe, dass dies auch in der verbleibenden Zeit des Wahlkampfes für die Landratswahl im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger und des Ansehen des Landkreises noch möglich sein wird..
Matthias Erholdt, Woffleben
Autor: nnzIn den letzten Tagen habe sicher nicht nur ich mit Erschrecken feststellen müssen in welchem Stil der Wahlkampf zur Landratswahl in unserem Landkreis geführt wird. Verfolgt man die Artikel in der Presse, dann geht es leider nicht um sachliche Inhalte, sondern nur um parteipolitische Nicklichkeiten.
Denn den Bürgerinnen und Bürgern ist es im Endeffekt sicher egal, ob ein Landkreiswappen zu Recht oder zu Unrecht auf Plakaten der CDU verwendet wurde oder nicht oder ob Informationsmaterial des Landtages zu einer Veranstaltung der Linkspartei und der SPD gegen die Thüringer Familienoffensive verteilt werden durfte.
Die Bürgerinnen und Bürger haben vielmehr ein Recht darauf zu erfahren, wie die Kandidaten die nicht gerade schwierigen Probleme unserer Zeit zu lösen gedenken und bilden sich an Hand dieser Aussagen ihre Meinung, wem sie am 7. Mai ihre Stimme geben.
Das man in einem Wahlkampf mit sachlichen Argumenten polarisiert, ist sicher noch vollkommen in Ordnung. Nur die heutige Aussage einer Landtagsabgeordneten setzt der Unsachlichkeit wirklich die Krone auf. Wie kann man nur bei allen Emotionen innerhalb des Wahlkampfes den Tag der Befreiung vom nationalsozialistischem System (8. Mai) mit der Abwahl eines Landrates in Verbindung bringen. Eine öffentliche Entschuldigung gegenüber dem Landrat und natürlich auch den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises erachte ich als dringend geboten.
Auch ich stelle mich der Wahl (Bürgermeister der Einheitsgemeinde Ellrich) und bin froh darüber, dass alle Kandidaten in Ellrich mit sachlichen Argumenten und Vorstellung ihrer Ziele die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen versuchen. Ich hoffe, dass dies auch in der verbleibenden Zeit des Wahlkampfes für die Landratswahl im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger und des Ansehen des Landkreises noch möglich sein wird..
Matthias Erholdt, Woffleben


