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Do, 12:41 Uhr
27.04.2006

Schlechter Winter - guter Winter?

Nordhausen (nnz). Der Winter ist vielen Menschen auf die Nerven gegangen. Doch es gab auch welche, die waren mit den frostigen Temperaturen über lange Zeit hinweg durchaus zufrieden.


In den Thüringer Beherbergungsbetrieben (mit neun und mehr Betten) und auf Campingplätzen (ohne Dauercamping) wurden im Februar dieses Jahres 191.000 Gäste begrüßt, die 591.000 Übernachtungen buchten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3,7 Prozent mehr Gäste und 3,3 Prozent mehr Übernachtungen als im Februar 2005. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 3,1 Tagen unverändert.

Mit diesem Ergebnis liegt Thüringen im bundesweiten Trend. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Übernachtungszahlen in Deutschland im Februar 2006 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 2 Prozent auf 19,9 Millionen.

Die Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen verlief in den sechs Thüringer Reisegebieten unterschiedlich: Im Reisegebiet Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar gab es im Februar 2006 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat 7,3 Prozent mehr Gäste und 5,9 Prozent mehr Übernachtungen. Ebenfalls ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen meldete der Thüringer Wald (5,4 bzw. 5,2 Prozent).

Im Südharz wurden im Februar dieses Jahres 2,0 Prozent mehr Gäste gezählt, die aber 7,0 Prozent weniger Übernachtungen buchten. Im Gegensatz hierzu waren es im Reisegebiet Übriges Thüringen 3,8 Prozent weniger Gäste, aber 1,7 Prozent mehr Übernachtungen. Weniger Gäste und Übernachtungen meldeten im Februar 2006 die Thüringer Rhön und das Thüringer Vogtland. Hier betrug das Minus bei den Gästen 0,1 bzw. 6,7 Prozent und bei den Übernachtungen 13,0 bzw. 8,6 Prozent.

Von Januar bis Februar 2006 kamen 369.000 Gäste nach Thüringen, die 1,1 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren 2,3 Prozent mehr Gäste und 1,3 Prozent mehr Übernachtungen als in den ersten beiden Monaten 2005. Die Gäste verweilten mit 3,0 Tagen etwas kürzer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 3,1 Tagen.
Autor: nnz

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