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Do, 09:05 Uhr
27.04.2006

Traum geht weiter

Nordhausen (nnz). Spätestens seit der Premiere des neuesten Stückes vom Theaterjugendclub des Jungen Theaters Nordhausen sind Träume junger Leute kein Geheimnis mehr. Das Stück „Ich weiß, was Du letzte Sommernacht geträumt hast“ – frei nach Shakespeare – hat die Erwartungen des Publikums mehr als erfüllt. Heute Abend geht es weiter...

Traum geht weiter  (Foto: nnz) Traum geht weiter (Foto: nnz)

Es war bezaubernd, die jungen Leute haben gespielt wie die Profis, das hätten wir nicht erwartet, schwärmt heute noch Charlotte Wisseling, die mit ihrem Ehemann sogar aus dem mecklenburgischen Güstrow angereist war und den langen Weg bis nach Nordhausen nicht bereute. Positiv überrascht war auch der Nordhäuser Sebastian Streicher. Er hatte bereits die vorhergehenden Stücke des Jungen Theaters gesehen und bestätigt den Laienschauspielern, dass sie sich sehr gut entwickelt haben. Nur das Orchester hätte optisch ein bisschen mehr in Szene gesetzt werden können, so der 28jährige.

Ganz begeistert war auch Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, die bei der Premiere am vergangenen Freitagabend neben Intendant Lars Tietje Platz genommen hatte. Sie konnte sich oftmals das Lachen nicht verkneifen und meinte zum Schluss: Sehr erfrischend.

Die 25 Schauspieler und die 40 Musiker haben bei der Premiere alles gegeben. Es war ein Muntermacher vom spielerischen her und ein Hingucker von der Optik. Verblüffende Leistungen bestätigten die Zuschauer den jungen Leute mit langanhaltendem Beifall und Standing Ovation. Die 14 bis 18jährigen standen nicht nur mit Begeisterung auf der Bühne, sondern haben sich auch mit Szenen- und Textideen eingebracht. Der Spaß war ihnen anzumerken. Verblüffend ist bereits der Anfang: Der schöne Demetrius (gespielt von Nicolas Jantosch) bringt einige der Zuschauer ganz schön auf Trab – wie, das sollten Sie sich selbst anschauen. Nächste Vorstellung: Donnerstag, 27. April, 19.30 Uhr.


Übrigens: Das Stück ist nicht nur etwas für junge Leute. Im Gegenteil: für Eltern sind die Dialoge ein echter Nachhilfeunterricht, falls sie nicht wissen, was in jungen Kreisen so „abgeht“.
Autor: nnz

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