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Do, 14:32 Uhr
27.04.2006

nnz-Foto des Tages: Nachgefragt

Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr hatte die nnz über das Absterben einer Buchenhecke entlang der Uferstraße berichtet. Jetzt wird eine neue gepflanzt. Dazu einige Bemerkungen aus dem Rathaus.

nnz-Foto des Tages: Nachgefragt (Foto: nnz) nnz-Foto des Tages: Nachgefragt (Foto: nnz)

Die Ursprungs-Buchenhecke an der Uferstraße ist abgestorben und wird derzeit durch eine neue ersetzt. Die neue Hecke ist ebenfalls eine Buchenhecke, aber deutlich robuster.

Warum kann eine Hecke oder ein Baum absterben:
Die Uferstraße ist für jegliche Art von Gewächsen ein extrem schwieriger Standort: starkes Gefälle zum Ufer hin, dadurch schneller Abfluss des Gießwassers, starke Austrocknung durch Fahrtwind der zahlenmäßig sehr vielen Fahrzeuge auf der unmittelbar vorbei führenden Bundesstraße, Streusalze, Verkehrsbelastung. Das heißt: Die Summe der Belastungen ist sehr hoch, hinzu kommt eine extreme Witterung (Trockenheit etc.), hohe Wärmeabstrahlung von umliegenden, durch Bitumen versiegelten Flächen. Der Standort Stadt ist nicht mit dem Standort Garten vergleichbar. Wenn in der Stadt gepflanzt wird, bewegen wir uns in einem Raum mit starker Nutzungskonkurrenz, woraus auch gewisse Abgänge resultieren können – leider.

Warum wird die neue Hecke nicht absterben?
Bauliche Veränderungen und Zusatzsubsubstrate (Ziegelsubstrat) im Boden sollen zu starke Austrocknung durch Fahrtwind und zu schnellen Wasserabfluss verhindern. Ziegelsubstrat speichert Feuchtigkeit.

Insgesamt ist die Ausfallquote der in den letzten Jahren zahlreich neu entstandenen Gründ- und Pflanzenflächen in der gesamten Stadt sehr niedrig: lediglich 2-5 Prozent-. Einschließlich der Flächen im Rahmen des Stadtschmuckprogrammes, einschließlich aller Neupflanzungen auf dem Petersberg, einschließlich der Pflanzungen auf den Grüngleisen und an den Stadteinfahrten.

nnz-Archiv
Warten bis Johannitrieb
Autor: nnz

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