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Mi, 12:30 Uhr
10.05.2023
Kyffhäuser-Stiftung erhält Förderung in Millionenhöhe

Am Denkmal wird gebaut

Mit rund 6,2 Millionen Euro Fördermitteln soll die zentrale Eingangssituation am Kyffhäuser-Denkmal neu gestaltet werden und man hat sich einiges vorgenommen. Der Startschuss fiel heute mit dem Besuch des Thüringer Wirtschaftsministers...

Am Kyffhäuser-Denkmal wird bald umgebaut (Foto: agl) Am Kyffhäuser-Denkmal wird bald umgebaut (Foto: agl)


Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat heute einen Förderbescheid in Höhe von über 6,25 Millionen Euro an die Vorstandsvorsitzende der Kyffhäuser-Stiftung und Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind-Schneider übergeben. Die Gelder stammen aus der GRW-Förderung und entsprechen 75 Prozent des geplanten Investitionsfördervolumens von über 8,83 Millionen Euro.

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„Das Kyffhäuser-Denkmal ist das Wahrzeichen des Landkreises und zählt zu den bedeutendsten Einzeldenkmälern in Thüringen. Damit einher geht ein enormes touristisches Potenzial, das längst noch nicht ausgeschöpft ist. Die Neugestaltung der zentralen Eingangssituation ist hierfür ein wichtiger Schritt. Ich bin überzeugt, dass der Erlebnischarakter des gesamten Areals dadurch weiter gestärkt werden wird. Das wird sich positiv auf die Entwicklung der touristischen Wertschöpfung auswirken“, sagt Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

Konkret soll ein neues Besucherzentrum im westlichen Vorbereich des Denkmals am Standort des ehemaligen Kyffhäuser-Hotels gebaut werden – inklusive multimedialer Ausstellungsfläche, Veranstaltungsraum und Bistro. Im Zusammenhang mit dem Neubau ist es vorgesehen, eine großzügige Vorplatz- und Freiraumsituation zu gestalten, die die einzelnen Fuß- und Wanderwege integriert und die dem historischen Kontext gerecht wird. Nicht zuletzt soll dank der Umgestaltung die Barrierefreiheit deutlich verbessert werden.

Ebenfalls neu entstehen sollen eine Bushaltestelle sowie ausreichend Stellplätze für Pkw, Motorräder, Fahrräder und sogar Caravane.

Das Kyffhäuser-Denkmal ist mit seinen 306 Stufen das drittgrößte in Deutschland. Das gesamte Denkmalareal inklusive der Kyffhäuser-Burganlagen wird jährlich von mehr als 150.000 Gästen besucht.
Autor: red

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Kommentare
Kyffhaeuser
10.05.2023, 19:46 Uhr
8,83 Millionen für soviel Unfug , man man
Was hätte man für 8,83 Mill nicht alles anfangen können ? Aber nach der schon millionenschweren Sanierung des Denkmals will man nun weiter mit vollen Händen Geld zum Fenster hinauswerfen. Welches konkrete Ziel will man damit erreichen ?? Mehr Besucher ? wieviele konkret ?? Wo sollen die herkommen ? Das Denkmal samt ehemaliger Burg ist ein Stück deutscher Geschichte - richtige DEUTSCHE Geschichte. Genau das, wovon heute die ganzen Politbonzen überhaupt nichts mehr wissen wollen ! die haben mit Nation und Deutschtum aber sowas von gar nichts am Hut , aber nun eines DER Deutschen Nationalmonumente zum Tourismusmagnet erklären zu wollen, nachdem man jetzt 33 Jahre und davor 55 Jahre nahezu alles getan hat um genau diese Geschichte tot zu schweigen. Da bin ich mal gespannt !! Meine Prognose, Schuss in den Ofen - außer Spesen nichts gewesen, keine zusätzlichen Besucher usw. Das Denkmal passt einfach nicht mehr in unsere Zeit - leider da nutzen auch keine 8,83 mill etwas. Hätte man lieber die Kohle für was vernünftiges genommen, freien Eintritt für 10 Jahre auf dem Denkmal, ein paar Schulen, Straßen oder Turnhallen saniert, gäbe viele Möglichkeiten. Hoffentlich wird man hier oder in anderen Medien nach 5 oder 10 Jahren mal Bilanz ziehen ? Die heute Verantwortlichen sind dann zwar weg, aber auswerten kann man es ja trotzdem.
geloescht.20240214
10.05.2023, 20:50 Uhr
@Kyffhäuser
..gebe Ihnen da vor allem im letzten Bereich des Kommentars völlig recht. Aber ein neuer Eingangsbereich am besten aus Stahl und Beton ist doch mehr als passend. Nicht zu vergessen die Videoanlage um dem Verfassungsschutz die Teilnehmer der jährlichen AFD Veranstaltung da oben live zu streamen.
RWE
11.05.2023, 04:44 Uhr
Also ich weiß nicht in welcher Welt sie leben
aber das Kyffhäuserdenkmal wird von Besuchern aus ganz Europa aufgesucht. Ein Blick zur nahegelgenen Barbarossahöhle sei erlaubt. Dort gibt es ein zeithemäßes Besucherzentrum.
Fahren sie mal zu einen verlängerten Wochenende hoch. Sie werden sich über die Massen wundern. Die Touristen fragen sich wiederum, wie so man solch ein Areal verkommen lassen kann. Noch schlimmer sieht es übrigens am Panoramamuseum aus. Sozialistische Kunst ist auch aus der Zeit gefallen, abe sehenswert ist das Gemälde trotzdem. Und wer freien Eintritt fordert, kann das Denkmal gleich abreißen. Wer soll sich denn sonst darum kümmern?
Hermannsdenkmal oder Völerschlachtdenkmal kosten auch Entritt. Der Südharz, der Kyffhäuserkreis und auch das Mansfeld in Sachsen Anhalt haben in der Gesammtheit einiges zu bieten. Man muß seine Karten aber ausspielen. Leichter ist es natürlich immer über "die" in Erfurt zu schimpfen. Wenn kein Geld fließt ist es verkehrt, wenn etwas kommt aber auch...
Kyffhaeuser
11.05.2023, 15:41 Uhr
150.000 Besucher = weniger als 500 pro Tag !
wo die Besucher herkommen ist doch egal, aber mit einem neumodischen Zweckbau aus Glas und Holz lockt man doch keine S... an !! damit wird das Objekt an sich doch auch nicht attraktiver. Statt dessen wäre es schon mal besser die Historie und Bedeutung des Objektes angemessen zu würdigen in seiner gesamten Geschichte und nicht vorhandene Denkmäler im Boden vergammeln zu lassen ( Hindenburg Statue). Sowas ist einfach lächerlich und zeigt die geistige Enge der aktuellen politischen Kaste. Was nicht ins Bild passt, wird verschwiegen. Der Protzbau an der Barbarossahöhle ( 2,8 mill Eur) ist auch für die Katz, 2 x dort gewesen und - 2 x Toiletten geschlossen , statt dessen Multimedia usw. Dort gehen übrigends noch weniger hin ca. 200 / Tag ! Ach und nur mal so, die Kohle ist egal wie man es nennt immer noch Steuergeld, unser aller Steuergeld !
RWE
11.05.2023, 16:32 Uhr
sollte der Kyffhäuserkreis auf über eine Million € Umsatz im Jahr verzichten??
Denn das allein kommt man bei einem durchschnittlichen Eintrittspreis von 7€ nur durch die Eintrittsgelder zusammen. Dazu wird wohl fast jeder Besucher einen Kaffe oder eine Bratwurst erwerben. Die Gastronomie wird auch verbessert. "Nur" 500 Besucher pro T
ag?? Soviel bekommen alle Nordhäuser Museen mutmaßlich in 2 Wochen nicht zusammen. Oder wieviele Besucher hat denn das wirklich sehenswerte Sondershäuser Schloß mit der goldenen Kutsche pro Tag zu bieten?
Bei Nebel und Regen kommen natürlich weniger Besucher. Wir waren letztes Jahr am Reformationstag dort und da haben die Leute bestimmt 50 Meter an der Kasse angestanden. Über die Verwendung Steuergeldern läßt sich sicher streiten. Ich finde es sollte investiert werden. Und zwar so, daß langfristig etwas Gewinn gemacht wird.
Übrigens wird der historische Hintetgrund von Burg und Denkmal gut erklärt.
Die Hindenburg Statue liegt tatsächlich etwas versteckt, aber für jeden sichtbar, danieder. Das ist zweifelhaft. Die Person Hindenburg hat aber nur sehr wenig mit Babarossa oder dem Denkmal zu tun. Aber es stimmt, in Deutschland gehen wir sehr verklemmt mit der Geschichte um.
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