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Mi, 08:40 Uhr
10.05.2023
ifo

Beschäftigte kehren nur zögerlich ins Büro zurück

Die Nutzung des Homeoffice hat im Frühling etwas nachgelassen. Sie sank von 24,7 Prozent im Februar auf 24,0 Prozent aller Beschäftigten im April. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts hervor. „Der Rückgang ist nur minimal, trotz der Diskussionen um die Rückkehr ins Büro...

Insgesamt bleibt die Homeofficequote auf einem deutlich höheren Niveau als vor Corona“, sagt ifo-Experte Jean-Victor Alipour. 2019 arbeiteten nur zehn Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zuhause.

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Hinter den Durchschnittszahlen verbergen sich beachtliche Unterschiede zwischen den Branchen. In der der Pharmazeutischen Industrie sprang der Anteil im April von 21,6 auf 32,8 Prozent, bei den Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sackte er dagegen ab von 47,1 auf 40,1 Prozent.

Bei den Computerdienstleistern und -technikern sowie in der Unternehmensberatung wird besonders häufig von zuhause gearbeitet, zu rund 70 Prozent. Auch in der Werbung und Marktforschung ist das Heimbüro stark verbreitet. 57,2 Prozent der Beschäftigten arbeiten von zuhause, dreimal so viel wie im Jahr 2019.

Wo Tätigkeiten grundsätzlich schwer mit Homeoffice vereinbar sind, liegen die Quoten und die Veränderungen im Vergleich zu 2019 jedoch niedrig. Etwa in der Gastronomie blieb der Anteil der Beschäftigten unverändert bei 1,6 Prozent. In der Beherbergung stieg er auf 0,9 Prozent, von 0,6 Prozent vor der Krise.
Autor: red

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Kommentare
NDH-Kanne
10.05.2023, 09:15 Uhr
Ab ins Büro zurück , zack zack :-)
Ja bei HomeOffice ist ja der Kühlschrank nicht weit entfernt !
---
Irgendwann muss es mal Schluss sein mit dem ausgeruhten HomeOffice hier.
Man erreicht keinen mehr so richtig vor Ort,sehr schade.
Alles wird so unpersönlich langsam.
Leser X
10.05.2023, 09:25 Uhr
win win
Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich - da, wo es machbar ist - das Homeoffice als beiderseitiger Vorteil gezeigt. Der Arbeitgeber spart Kosten und der Beschäftigte hat ein ruhigeres Arbeiten - unterbrochen nur durch anstrengende Online-Besprechungen, die aber eher dem digitalen Entwicklungsland Deutschland geschuldet sind.

Warum also etwas abschaffen, das die anstrengende Arbeitswelt hierzulande ein wenig humaner gestaltet?
Leser X
10.05.2023, 10:09 Uhr
Henkel
Ich weiß ja nicht, was Sie über das Home-Office so wissen oder nur zu wissen glauben. Daher kläre ich sie als Insider mal auf: Das Diensttelefon wird mittels der Firmensoftware auf das heimische Telefon umgestellt. Und da dieses in der Regel schnurlos ist, ist man theoretisch sogar auf der Toilette erreichbar. Das kriegen Sie im Büro so nicht hin! Mit anderen Worten: Home-Office ermöglicht sogar eine bessere Erreichbarkeit.
bleibtmalfeinineurer
10.05.2023, 18:40 Uhr
Nicht für jeden Bürojob...
...ist Homeoffice möglich...und nicht für jeden Arbeitenden wirklich besser.

Es hängt einfach von der Tätigkeit ab. Nach nahezu durchgängig 2 Jahren im heimischen Arbeitszimmer bin ich zum Beispiel froh die Mit- und Gegenstreiter wieder live zu sehen. WebEx, Skype und all die anderen Online-Meeting-Räume erfüllen ihren Zweck, aber wenn es um bedeutsame Dinge geht, die regelmäßig zu Diskussionen führen, geht das persönlich einfach besser - finde ich.

Nichts desto trotz, wenn es darum geht in Ruhe etwas vorzubereiten oder auszuarbeiten ... da ist das Homeoffice unschlagbar.

Ich mag die Kombination aus beidem... sofern sie flexibel gehandhabt wird.
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