Wirtschaftlichkeit & CO2-Bilanz
Elektroauto gegen Verbrenner
Viel ist zu hinterfragen, lassen sich nüchterne Thesen aus Studien finden, ist nun das Elektroauto oder der Verbrenner künftig besser für meine Mobilität? Dazu eine kurze Zusammenfassung von Tim Schäfer mit einer Kritik an der Ampel-Politik auf Basis aktueller Ergebnisse...
Also was denn nun, Elektroauto oder Verbrenner? Die Autofahrer interessiert eben auch erst die Wirtschaftlichkeit und dann die Sauberkeit, optimal wäre sauber und wirtschaftlich. Andersherum, ohne klare Wirtschaftlichkeit und mehr Sauberkeit wird individuelle Mobilität weiterhin polarisierend diskutiert werden. Nicht zuletzt wie zu E-Fuels, dem Ausstieg aus der Kernkraft, der CO2-Zertfikate, Spritverteuerungen u.a.m.
Sicherlich wird sich die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen weiter verbessern, wenn die Wirtschaftlichkeit einsichtiger und deren Sauberkeit bei gegebener hoher Sicherheit der (Lithium-) Batterien deutlicher wird. Dabei muss in Betracht gezogen werden, da es ja nur mit Ladestrom geht und die Batterien wirtschaftlich u.a. auch separat betrachtet werden müssen, bspw. dass diese einen zweiten Nutzungswert nach dem Fahrzeug haben oder auch als Wertstoffträger (in Abhängigkeit von Marktpreisen) neu verwertet werden können. Das hat neben neuen Speicherkonzepten und dem Hochlauf der Fabrikation in Giga-Fab` s einen signifikanten Einfluss, der aber noch nicht in allen Rechnungen eine Rolle spielt.
Ebenso ist von Bedeutung, wie man laden kann und woher der Treibstoff, der Strom, kommt. Es ist offensichtlich, besteht die Möglichkeit eigenen Sonnenstrom zum Laden zu nutzen, wird sich ein deutlicher Wirtschaftsvorteil im Betrieb in wenigen Jahren nachweisen lassen, während über den Drittanbieter sich dieser potenzielle Vorteil verwässert und viel später ausweisbar wird. In Deutschland erlebt man, dass es darüber hinaus große Probleme mit den lokalen Möglichkeiten und dem Netzanschluss für Solar/Ladesystemen und insbesondere für V2G Vehicle to Grid gibt. V2G, also bspw. die Nutzung der Batterie auch für andere Anwendungen, etwa zur Netzstabilisierung, stellt ein wirtschaftlich interessantes Potenzial für den Nutzer dar.
Leider ist dies, obwohl längst Ladesysteme und Fahrzeuge bidirektional dafür geeignet sind, aufgrund von bestehenden Restriktionen und Netzbedingungen faktisch unmöglich. Tendenziell sollte sich auch der Strompreis wieder reduzieren, das ist klar. Hier ist die Ampel -Regierung gefragt, politisch sollte schnellstmöglich ein Power Wumms mit Förderung und Beschleunigung des Netzausbaus gelingen. Nicht zuletzt auch für die Handwerker oder Agrarbetriebe, die Mobilität im ländlichen Raum.
Tatsächlich stellen die allermeisten aktuellen Untersuchungen zur Sauberkeit (Kohlendioxid) den strombetriebenen Fahrzeugen ein besseres Zeugnis aus als den Verbrennern. Insgesamt sind dabei nicht nur die lokalen Emissionen beim Antrieb, sondern auch die produzierten Schadstoffe für die gesamte Lebensdauer des Autos zu beachten – von der Produktion, Zulieferkette, über den Betrieb bis zum Abwracken oder dem Recycling. Im Mittelpunkt steht vor allem die CO2-Bilanz dabei. Die Zeit sei demnach ein Helfer, unterstützt die E-Mobile: Durch effizientere Produktion, mehr Recycling, den Ausbau der Batterieherstellung und nicht zuletzt durch den zu erwartenden deutlich grüneren Strommix bis 2030 ist das E-Auto dann und auf Dauer eindeutig viel sauberer, wobei die Studien im genauen Wert abweichen, die Aussage dazu steht aber eindeutig.
Wirtschaftlich sollte das Angebot, wie oben bspw. skizziert, modelliert, verbessert und ausgeweitet werden. Das wäre aber auch an den Autofahrer weiterzugeben, dann kann Fahrerin, Fahrer oder Fahrdivers die Frage nach eigenem Bedarf besser klären, was wirtschaftlicher ist.
Tim Schäfer
Autor: red
Kommentare
Echter-Nordhaeuser
15.04.2023, 18:50 Uhr
Wirtschaftlicher ist nur ein Diesel
Wirtschaftlicher ist nur ein Diesel den hätte man noch weiter ausbauen sollen den hätte man noch effizienter machen können.
Ich möchte nichts anderes fahren ausser Diesel es sei sie produzieren noch Fahrzeuge mit Atomreaktor.
grobschmied56
15.04.2023, 19:36 Uhr
Stromkosten für den Ladestrom werden sich ...
... reduzieren. Ja, klar doch. Die Frau Göring -Eckardt hat es uns ja hoch und heilig versprochen. Nachdem ab heute auch kein böser 'Atomstrom' mehr die Leitungen verstopft, kann man sicher sein, daß dort in Zukunft fast zum Nulltarif sauberer grüner Öko - Bio - Prima - Klima - Strom fließen wird.
Da wird das Herumkutschieren für den E-Fahrer eine reine Freude werden!
Nun mal im Ernst, glaubt Ihr das echt?
Der Strompreis kennt in Deutschland nur eine Tendenz: STEIGEND.
Wer seinen Ladestrom nicht selbst generieren kann (wer kann das schon) ist auf Gedeih und Verderb den Apotheken-Preisen der Stromversorger ausgeliefert.
Und wer geglaubt hat, Strom werde mit der Ampel 'grüner', sauberer und billiger, der wird in den kommenden Jahren so manche unangenehme Überraschung erleben.
In den nächsten Monaten wird der Strom in Deutschland auf alle Fälle eines:
DRECKIGER!
Die abgeschalteten Kernkraftwerke hatten eine Leistung von etwa 1.4 Gigawatt pro Stück. Was glaubt man denn, womit das ersetzt wird?
Natürlich mit alten Kohlekraftwerken.
Arme E-Fahrer in Deutschland.
Ihr fahrt mit Kohle-Autos.
geloescht.20230927
15.04.2023, 20:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Schmähkritik
ArreeTim
15.04.2023, 21:16 Uhr
Der Diesel oder gleich einen Atomreaktor, ich (cool@ echter Nordhaeuser)
träume auch davon, der Diesel bleibt immer ein Verbrenner, richtig? Seine Effizienz ist nicht so ganz gut, jetzt denkt man*innen, aber ich konnte doch soweit fahren, klar, der Energiegehalt im Tank ist theoretisch hoch, aber auch nur, wenn ich die Komponente Luft dazu rechne, die zum Verbrennen gezogen wird, das kann der Akku (noch) nicht, also, wenn der Akku das auch noch kann, ist das Rennen sowieso entschieden. Aber der heutige Unterschied mit Reichweite erklärt sich auch dadurch, der Akku hat alles mit an Bord, zieht keine Luft, der Verbenner nimmt sich einfach die Luft und nur so kann er die EWnergiegehalte aus Tank = Reichweite umsetzen! Die Fahrzeuge mit Reaktor, ich liebe es und sehe immer noch gern die Terminator Hollywood Komödien, wo er die Reaktionszelle am Körper sogar trägt. Ich denke, die jetzigen (Li-) Akku kommen dem bald nahe. Ich bin ein Fan dieser Version, aber cih würdfe Wasserstoff, oder x-Stoff immer dazu zählen. Alles braucht Innovation und hat seine Zeit, bin ich sicher. Irgendwann. Ich möchte aber auxch sagen, der Rudolf Diesel würde sich im Graben umdrehen, was die heute mit seinem Diesel im Kleinen (Abgaslügenskandal) auch so angestellt hatten, was für ...!
ArreeTim
15.04.2023, 21:33 Uhr
Sromkosten (@Grobschmied) Ihre Beobachtung ist zutreffend aber eben kritikwürdig
Es ist ja genau gefordert, dass die Strombezugskosten runter müssen. Egal ob das ne Pastorentochter nicht will oder was auch immer. Die Befürchtung ist schon länger, dass dies genau in Deustchland nach hinten weiter losgeht. Dabei ist das selbst bei Abschaltung der Kernkraft unlogisch, da bspw. Sonnenstrom deutlich günstiger ist. Stimme Ihnen zu, die jetzt ausgewählten Brückentechnologien wie Kohle- oder Gasverstromung machen den Strom dreckiger, klar. Wenn aber es nicht gelingt, dass günstiger & sauberer zu machen, bricht nicht nur eine Automobilindustrie in Deutschland weiter weg. Es ist aber Preis UND Verfügbarkeit, man kann es Keinem/Keiner/Divers Autofahrer zumuten, dass es nicht komfortabel zu laden geht und dass der Preis vier mal so teuer ist, es ist wirklich so, dass wird zu Verwerfungen und Störungen im sozialen Frieden ganz neuer Natur führen, es gibt keine Option "vielleicht" mehr in dieser Frage, denke ich. Sie haben auch damit meine Zustimmung, "Kohle-Autos" geht nicht, obwohl es ja Sonne/Wind/Wasserstrom gibt, aber es ist weithin eben NICHT ausgebaut oder ausbaubar. Das Beispiel mit der bidirektionalen Nutzung, also der Akku im Auto, wenn es steht, kann mehr beitragen, es ist aber trotz Ankündigung in Deutschland seit über 10 Jahren tatsächlich nicht möglich! Daran merkt man, was Politik nicht will oder kann. Oder uach, dass unsere Eliten versagen! Daran verliert unser Deutsches Vaterland womöglich sehr viel (ja, ich übertreibe oder dramatisiere das gern!). Ich wünsche, es kommt noch anders!
Psychoanalytiker
15.04.2023, 22:27 Uhr
Ich kaufe mir ein E-Auto, aber erst ...
... wenn dieses hintenraus Pferdeäpfel sch..ßt. Bis dahin fahre ich Diesel, und wenn ich in den Ländern einkaufen muss, die den Wahnsinn und Arroganz deutscher Poltiker ohne Berufs- oder Studienabschluss nicht (mehr) mitmachen.
Und wenn ich hier von Wahnsinn, Arroganz und sogar Dummheit schreibe, dann beziehe ich mich nur auf Aussagen europäischer Spitzenpolitiker (z.B. in der Slowakei) im Zusammenhang mit deutscher Atompolitik
Otto23
15.04.2023, 23:23 Uhr
Technologieoffenheit und Freiheit der Forschung ist
angesagt. Noch kann keiner von uns sagen, welche Lösung der Königsweg sein wird. Wir sollten uns aber davor hüten uns Wege zu verbauen und aus ideologischen Gründen ganze Entwicklungen abzubrechen.
Heute ist so ein Tag, an dem eine eigentlich fortschrittliche, technisch höchst effiziente Gesellschaft sich wieder ein Stück aus dem Rennen nimmt, ideologisch getrieben.
CO2 freie Energieerzeugung ist immens wichtig, um die vielen zu erwartenden Probleme künftiger
Generationen vielleicht etwas abzumildern.
Wir werden nicht umhin kommen, Atomstrom zu nutzen, wenn nicht wir, werden es andere Nationen sein
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Günther
KV Freie Wähler Nordhausen
free Gigi
16.04.2023, 09:24 Uhr
April April
der Strom wird günstiger.... haha.
Angebot und Nachfrage - und DE schaltet noch die letzten sicheren Erzeuger freiwillig ab.
Wärmepumpen und EAutos mit Strom den wir nicht haben, klasse aber Hauptsache gruen und Stroh im Kopf.
Jäger53
16.04.2023, 10:23 Uhr
Atomstrom
Deutschland hat im Wahn seine letzten Atomkraftwerke still gelegt und Kauft jetzt Atomstrom aus
Frankreich, Polen oder Tschechin teuer ein. Der Strompreis könnte deshalb laut eben gehörter Nachrichten bis zu 40 Prozent steigen. Was für ein Irrsinn. Überall um das dumme Deutschland
herum werden neue Atomkraftwerke in den nächsten Jahren gebaut. Und Polen stellt um von Kohlekraftwerke auf Atomkraftwerke, das macht Sinn. So eine Wirtschaft zerstörende Regierung
muss schnell weg.
Komiron
16.04.2023, 11:17 Uhr
Faktencheck
- neuen E Flitzer letzten Dezember gekauft
- seitdem
2898 Kilometer gefahren
- bisher für 262,30€
ausschließlich an öffentlichen Säulen geladen
- Kfz-Steuer entfällt
- 6000,00 € Förderung letzten Dezember beantragt und im März bewilligt bekommen
- seit Dezember steht der
Olle SUV
hauptsächlich in der Einfahrt und ist noch gut halb voll, mit Super aus dem letzten Jahr
Paulinchen
16.04.2023, 11:24 Uhr
Leider wird aber ab...
... jetzt nur noch an Dingen geforscht, welche der Märchenprinz, die Pfarrerstochter und die Trampolinspringerin
zulassen und fördern.
"Alternativen sind nicht mehr foerderungswuerdig..."
So die Aussage der Sekte!
Somit wird Deutschland demnächst ein Entwicklungsland sein. Allerdings gibt es noch ein Feld auf dem wir auf dem Weg nach ganz oben sind. Wir mischen uns grundsätzlich mehr in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ein...... Das schafft ne Menge neue Freunde, welche uns dann hinhelfen werden.
grobschmied56
16.04.2023, 11:32 Uhr
Das hat Frau Göring Eckardt tatsächlich ...
... so von sich gegeben!
Hier das Zitat:
'Energiepolitik
Göring-Eckardt: Strompreise werden perspektivisch sinken
Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt glaubt, dass die Strompreise in Deutschland trotz des Atomausstiegs perspektivisch sinken werden.
11.04.2023
Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt spricht im Bundestag.
Je mehr Erneuerbare Energien es gebe, desto niedriger werde der Preis, sagte die Grünen-Politikerin im MDR. Atomkraft dagegen sei teuer, sowohl in der Herstellung, als auch in der Produktion. Zudem sei die Frage der Endlagerung ungeklärt. Auch für die Versorgungssicherheit sei in Deutschland keine Atomkraft mehr nötig.'
Zitat Ende. (Quelle: Diese Nachricht wurde am 11.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.)
Nun bin ich zwar auch ein Mensch festen Glaubens, aber alles und jedes glaube ich nicht. Was den Strompreis in Deutschland anbelangt, so traue ich eher meinen Augen beim Blick auf die letzte Stromrechnung als den salbungsvollen Predigten der Frau Bundestags - Vizepräsidentin.
Echter-Nordhaeuser
16.04.2023, 11:39 Uhr
Gelder verbrannt
Es wird zu viel an Geldern verbrannt wie z.B. für Autonomes fahren das sind solche Sachen die kein Mensch braucht. Da werden Millionen versenkt statt in eine vernünftige Technologien zu investieren. Die andere Seite ist beim Militär wird geforscht ohne Ende wie Raketen, Drohnen,Bomben und Panzer noch effizienter schneller, leiser, höher und weiter ihre Ziele erreichen.
ArreeTim
16.04.2023, 12:00 Uhr
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diskobolos
16.04.2023, 12:23 Uhr
Ach, N. Baxter
"...Strom den wir nicht haben, klasse aber Hauptsache blau und Stroh im Kopf
Haben Sie immer noch nicht gehört, dass D im letzten Jahr mehr Strom ex- als importiert hat? Hauptsächlich übrigens nach F, wegen Sicherheitsmängel in den KKW und fehlendem Kühlwasser.
Ökonomisch wäre es auch gar nicht falsch, wenn D einen Teil des Stromes importierte. Wir haben nämlich einen Außenhandelsüberschuss zu Lasten unserer Handelspartner.
Kobold2
16.04.2023, 12:36 Uhr
Leider falsch
Frau Verkehrsexpertin.
An den Alternativen haben wir in den letzten Jahren zu wenig geforscht und deshalb hinken wir ( mal wieder) hinterher.
Über die deutsche Wirtschaft insbesondere die Auto und Energiekonzerne und haben vergangene Regierungen schützend die Hand gehalten, bis die Realität sie eingeholt hat.
Tinki
16.04.2023, 13:41 Uhr
Kann sich nicht jeder leisten!
Alles gut und schön, wäre toll, wenn E- Autos genauso gut, wie Benziner/Diesel Autos wären!
Leider ist es so, dass die Ladesäulen fehlen, es länger dauert um das Auto mit Strom aufzuladen. Wie lange hält so ein Akku, der das Teuerste am Auto ist? Es wird so kommen, dass nur die, mit einem gut gefüllten Portemonnaie sich solche Aotos leisten können! Für Arme bleibt noch nicht mal die Möglichkeit ein gebrauchtes E -Auto zu kaufen, weil, wie bei elektronischen Zahnbürsten, der Akku hält den Strom nicht mehr , also entsorgen! Dann haben die Politiker, das erreicht was sie wollten, halb soviele Autos auf den Straßen, weil ein ganzer Teil der Bevölkerung sich solche Autos nicht leisten kann!!!! Außerdem sind unsere Straßen für solch schwere E-Autos nicht gebaut worden!
Alles nur noch irre!
bleibtmalfeinineurer
16.04.2023, 14:59 Uhr
Prominente Fehleinschätzung:
"Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd." Kaiser Wilhelm II. (angeblich)
Man ersetzte "Auto" durch "E-Auto" und "Pferd" durch "Verbrenner" und denke 20 Jahre weiter...
Der E-Antrieb ist dem Verbrenner in jeder Beziehung überlegen. Für den Energiespeicher findet sich eine Lösung. Ob das bessere Akkus, Wasserstoff oder vielleicht Gurkenwasser ist, werden wir sehen.
Die effizientere Technologie hat sich immer durchgesetzt, sonst hätten wir heute auch noch Dampfloks...
Komiron
16.04.2023, 15:38 Uhr
Achtung neue Betrugsmasche
Deutsche Verbraucherzentralen warnen !
In letzter Zeit kommt es in den Kommentaren scheinbar seriöser Kommentatoren, immer häufiger zu dubiosen Angeboten.
Beliebteste Masche ist es, im richtigen Augenblick, den gutgläubigen Opfern, ein scheinbar supergünstiges Abo für polnischen Atomstrom aufzuschwatzen, der dann aber nie geliefert wird.
Der Verbraucherschutz begründet dies mit einem einzigen Satz:
In Polen gibt es gar keine Atomkraftwerke.
Die SOKO, des Kaisers neuer Atomstrom, hat bereits ihre Arbeit aufgenommen.
Paulinchen
16.04.2023, 16:24 Uhr
Das wird ja spannend....
Heute vermeldet einer der größten Fahrzeughersteller, dass er auf Grund des Verbrennerverbotes in Deutschland, seine PKW Produktion in Deutschland wohl einstellen wird und ins Ausland verlagert.
Dann wird es wohl eng für die Bonzen in der Regierung, mit den schwarzen Limusinen. Aber die fliegen ja mit der Bundeswehr zu ihren Klassentreffen innerhalb der Republik. (so z.b. von Berlin ins nahe gelegende Celle, Nierdersachsen) Dort wollen sie sich nur mal die neue Technik der Bundeswehr ansehen.
Für die müssen wir ja drastisch sparen, damit sie sich nicht einschränken müssen.
Diese Verhalten lässt vermuten, dass diese Kaste den Kontakt mit den Bürgern in der Bahn, um jeden Preis vermeiden will.
Die ehem. Verteidigungsministerin bekam für den Flug nach Sylt, mit dem Hubschrauber heftige Kritik. Es scheint nicht so, dass sich die überheblichen Bonzen tatsächlich alle einig sind, wie sie es zumindest uns verkaufen wollen.
Deutschland ist im Krieg gegen Russland und da suchen sich die Oberen schon mal schnelle Alternativen, um sich bei Bedarf in Sicherheit zu bringen. Warum benutzen sie nicht die so hochsubventionierten und gepriesenen e- E-Autos? Sind wohl doch nicht so flexibel und zuverlässig?
Ihre Sympatisanten schreiben sich in den Kommentaren die Finger wund und kaum jemand glaubt noch an ihre Argumente. Demnächst fahren die E- Autos noch günstiger, denn es geht in Deutschland nur noch abwärts....
Allerdings hoffe ich stark auf die künstliche Intelligenz. Wenn diese in der derzeitigen Regierung Einzug hält, geht es bestimmt wieder bergauf. Dann gibt es mit Sicherheit für einige noch einen neuen Lebenslauf.......
Dank der KI.
Piet
16.04.2023, 18:07 Uhr
Faktencheck
- was hat das Fahrzeug gekostet. - die sogenannte Prämien kommt nicht vom Staat sondern haben Sie selbst aus Steuern bezahlt. Wenn Fakten dann ALLE
Lautaro
16.04.2023, 18:26 Uhr
Nun Herr Komiron mit Faktencheck ......
Nehmen sie bitte zur Kenntnis, dass viele Mitbürger weniger Geld im Monat erhalten, als SIE an Steuern sparen... !
Friede den Hütten !!!!
Spaß
Wenn man die ganze Ideologie sowie die Grabenkämpfe mal weg läßt, kann ich aus 3 jähriger persönlicher Erfahrung nur sagen, dass es super angenehm ist E-Auto zu fahren und ich eigentlich keinen Verbrenner mehr möchte.
free Gigi
16.04.2023, 20:21 Uhr
Ach Disco
1. Zitieren Sie bitte korrekt
2. gruene Ideologie?
3. dachte ich Sie sind auch gruen?
4. denn dann wird Ihnen das nicht gefallen oder?:
Zitat Bundesnetzagentur:
"Insgesamt stieg die Erzeugung durch Braunkohle im letzten Jahr um 5,4 Prozent und die durch Steinkohle um 21,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr."
Und generell ist das mit der Stromerzeugung immer so ein Paradoxon: in der sonnigen Mittagszeit könnte ich meinen Nachbarn auch meinen PV Überschuss verkaufen um dann selber abends im Dunkeln zu sitzen... toll
diskobolos
16.04.2023, 20:48 Uhr
Etwas genauer bitte, Paulinchen
Welcher Fahrzeughersteller soll denn das gewesen sein? Habe heute erst ein längeres Interview mit dem Merzedes-Chef in der FASZ gelesen. Da liest sich das ganz anders.
Die Produktion in ein anderes Land auszulagern macht ja auch gar keinen Sinn. Wenn die Verbrenner einmal nicht mehr verkauft werden können, ist es doch egal, wo man sie zusammenschraubt. Leider haben die deutschen Auto-Hersteller etwas den Anschluss beim E-Auto verpasst und müssen nun Tesla und den Chinesen hinterherhecheln.
Komiron
16.04.2023, 20:54 Uhr
@ Piet
Die Förderung in Höhe von 6000 €, sind so ziemlich genau 21 Prozent vom Bruttokaufpreis.
grobschmied56
16.04.2023, 21:24 Uhr
Das vielzitierte Märchen von den Stromexporten ...
... ist einfach nicht kaputt zu kriegen! Möge der Herr Diskobolos doch mal zu Kenntnis nehmen, daß diese 'Exporte' gerade ein Folge unseres schrägen Energiesystems sind.
Genau genommen, verfügen wir über zwei Energiesysteme. Ein konventionelles, welches funktioniert und genau dann die Elektroenergie liefert, wenn sie benötigt wird. Daneben leisten wir uns den Luxus eines Energiesystems, welches mal viel, mal wenig und manchmal auch fast gar nichts bringt.
Wenn sich die Windstärke innerhalb weniger Stunden um eine Größenordnung ändert, kann man Kohlekraftwerke nicht einfach nach Belieben ein- oder ausschalten, wie ein Notstromaggregat. Wer mal einen altmodischen Kohleofen angeheizt hat, der weiß, daß der schon mal eine Weile braucht, bis er ordentlich wärmt. Einmal in Gang, kann man ihn aber auch nicht einfach wieder 'abschalten'.
Unsere 'Exporte' resultieren gerade aus der Tatsache, daß wir Kohlekraftwerke betreiben müssen, um die schwankende Leistung unserer hochgelobten Windkraftanlagen auszugleichen. Wer sich kundig macht, erfährt auch, daß wir sogar zu 'Negativpreisen' exportieren.
Wir verschenken nicht nur Strom an unsere Nachbarn, wir zahlen noch was drauf, damit sie uns den Strom abnehmen. Das sind unsere 'Exporte'.
Eben so gut könnte ich behaupten, Wasserexporteur zu sein.
Tatsächlich 'liefert' mein Haushalt pro Monat etliche Liter Wasser. Nur bekomme ich dafür gar kein Geld, ich muß noch was zahlen für meine Lieferung...
Die Rechnung kommt vom Abwasserverband.
Unsere Stromexporte - das ist eigentlich Entsorgung, man könnte auch von Verklappung sprechen.
Aus den 'Exporten' zu manchen Zeiten schließen dann ein paar oberschlaue Experten, wir könnten ja ruhig noch ein paar Kohlekraftwerke vom Netz nehmen und verschrotten. Nur würde das nicht lange gut gehen. Die erste Nacht mit einschlafendem Wind und besonders vielen E-Fahrern, die ihre Rennerle an die Wallbox stöpseln - und schon bricht alles zusammen.
Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs und das Heizen allein mit elektrischen Wärmepumpen ist nett als reine IDEE.
Nur braucht man in der Realität für Millionen E-Mobile und ihre Ladesäulen auch eine zuverlässige Stromversorgung.
Wie zuverlässig weht der Wind?
Paulinchen
16.04.2023, 21:33 Uhr
So viel zu den...
... öffentlich Rechtlichen TV Sendern.
ntv berichtet heute darüber und einige Internet Zeitungen ebenfalls.
Offenbar ist der deutsche Markt für ein Dax Unternehmen nicht mehr so lukrativ. Das wird wohl nicht das letzte Unternehmen sein, was uns den Rücken kehrt.
grobschmied56
16.04.2023, 22:09 Uhr
Wenn wir schon mal beim 'Faktencheck' sind ...
... hier noch so ein winzig kleiner Fakt, welcher dem E-Fahrer in Deutschland beim 'Strom geben' zu denken geben sollte.
Eine Meldung der 'Tagesschau':
'Kohle war auch im vergangenen Jahr der wichtigste Energieträger für die Stromproduktion in Deutschland - und hat noch an Bedeutung gewonnen. Genau ein Drittel (33,3 Prozent) des hierzulande erzeugten und ins Netz eingespeisten Stroms stammte aus Kohlekraftwerken, teilte das Statistische Bundesamt mit. 2021 hatte der Anteil noch bei 30,2 Prozent gelegen. Damit nahm die Stromerzeugung aus Kohle binnen Jahresfrist um 8,4 Prozent zu.'
Zitat Ende. (Quelle: Tagesschau, 9.3.'23, 12:46)
Man muß kein Genie sein und nicht über seherische Fähigkeiten verfügen um abzusehen, daß sich dieser Trend wohl auch in diesem Jahr fortsetzen wird.
Die Grünen feiern ihren Pyrrhussieg über die Kernkraft.
Verschleudern weiterhin Milliarden an Steuerknete in Form von 'Kaufprämien' von armen an wohlhabende Bürger. Und wollen uns Elektroautos und Wallboxen als Stein der Weisen bei der Klimarettung verkaufen. Aber das sind nur Worte und Parolen...
Ihr tatsächliches Verhalten legt nahe, daß sie eher mit der Kohle-Lobby im Bunde sind. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt...
bleibtmalfeinineurer
17.04.2023, 08:07 Uhr
Korrektur...
...der Aussage eines Kommentators zum Strommix (Anteil Kohlestrom) in Deutschland:
Das Frauenhofer Institut ermittelte für 2022 einen Anteil von 51,1Prozent aus erneuerbaren Energieträgern (allem voran Wind mit 38, 2Prozent), Strom aus Kohle brachte es auf 30,3Prozent der Nettostromerzeugung.
, Kernenergie auf 6,3Prozent
Der wesentliche Energieträger in Deutschland ist also erneuerbar...
grobschmied56
20.04.2023, 21:11 Uhr
Tja, Lieber Axel S. zum Thema 'erneuerbar' ...
... hier noch eine kleine Nachbemerkung. Unter dem Label 'erneuerbar' wird uns ja so einiges verkauft. Aber nicht jedem Menschen in D. ist klar, daß darunter auch so einiges an Etikettenschwindel ist.
Heute beim 'Focus' zu lesen:
Um die ziemlich fragwürdige 'Klimabilanz' des Möchtegern - Vorreiters etwas aufzuhübschen, plant Herrn Habecks 'Klimaministerium' auch Energie aus MÜLLVERBRENNUNGS - ANLAGEN als 'Erneuerbare Energie' einzustufen.
Ich mußte mir beim Lesen recht arg das Kichern verkneifen!
Was sind das für Schöppenstedter Streiche! Da werden pro Jahr zigtausend Tonnen Müll nicht getrennt und das noch Verwertbare der Wiederverwendung zugeführt, sondern verbrannt und die Luft damit belastet.
Das etikettieren Herr Habeck und die grünen Amigos in seinem Super-Ministerium dreist um und nennen es 'Erneuerbare Energie'!
In seinem Gastbeitrag für das Focus - Magazin schreibt der Autor
Eric Schweitzer:
Zitat:
'Anreiz für mehr Müllverbrennung
Die Not im Hause Habeck scheint groß zu sein. Die Ampel-Koalition will, dass ab dem Jahr 2024 jede neu eingebaute Heizung auf Basis von 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben wird. Scheinbar muss man sich nun erneuerbare Energien per Gesetz herbeischreiben. Doch dies wird schwere Konsequenzen für Rohstoff-, Recyclingwirtschaft und Biogaserzeugung haben: Städte und Landkreise werden dieses Gesetz als Anreiz und Ermunterung für mehr Müllverbrennung verstehen. Schließlich betreiben sie die meisten dieser Rohstoff-Vernichtungsanlagen.
Wie will die Koalition den Bürgerinnen und Bürgern dann erklären, warum sich Abfalltrennung noch lohnt? Warum nicht gleich alles in die schwarze Tonne werfen, wo dort doch der Abfall auf wundersame Weise zur erneuerbaren Energie wird?'
Zitat Ende. (Quelle: Focus, 20.04.2023)
Schon seit längerer Zeit gibt es den Begriff 'Greenwashing'.
Falls er überhaupt voll zutreffend ist, dann wohl auf Müllverbrennung, die uns als 'Erneuerbare Energie' verkauft wird.
Sauber, sauber.
bleibtmalfeinineurer
21.04.2023, 08:07 Uhr
Äh, Grobschmied...haben Sie den Artikel gelesen ?
Ich zitiere:"Habeck hat angekündigt, die Müllverbrennungsanlagen in den internationalen Emissionshandel einzubeziehen." Dabei ist das Ziel, die Müllverbrennung unwirtschaftlich zu machen und so zu erschweren.
Widerstand gibt es da von den Anlagenbetreibern.
Mit keiner Silbe steht in dem Artikel, was Sie hier versuchen zu verkaufen !
Richtig ist, dass die Mülltrennung sehr viel besser laufen könnte in Deutschland.... aber das Müllverbrennungsanlagen zu erneuerbaren Energien zählen sollen ist natürlich absoluter Käse. Keine Ahnung, wo Sie das her haben, aus dem Focus jedenfalls nicht.
diskobolos
21.04.2023, 08:58 Uhr
Sehr verehrter Grobschmied,
Sie kommen bei Ihrer Ablehnung von s. g. erneuerbaren Energie vom Hundersten zu Tausendsten. Um dagegen zu argumentieren müsste man ein Buch schreiben.
Sinnvolle Vorschläge, wie wir davon loskommen unser Klima weiter zu verschlechtern, kommen nicht von Ihnen. Noch einmal mein Vorschlag: Schreiben Sie Ihre Gedanken in einen "Brief an Ihre Enkel", den diese in 30 Jahren lesen sollten. Dann werden diese besser verstehen welches Denken an der Misere Schuld ist.
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