Do, 19:07 Uhr
20.04.2006
Jugend und Historie
Nordhausen (nnz). Einst diente er der Repräsentation, dann war er Nutz- und Ziergarten jetzt soll er wieder belebt werden: Der Vorgarten des Kunsthauses Meyenburg. Bei der Neugestaltung soll an vorhandene historische Strukturen angeknüpft und Platz für Obstsorten geschaffen werden, die einen engen Bezug zu Nordhausen haben.
Jugend und Historie (Foto: nnz)
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD): Jugend baut Gartenkunst´ unter diesem Motto steht das Projekt, das nicht aus der Stadtkasse, sondern mit Hilfe von Spenden- und Sponsorengeldern finanziert werden soll. Der Aufruf an die Nordhäuser, in Ermangelung von Planzeichnungen persönliche Erinnerungen an den historischen Vorgarten zur Verfügung zu stellen bzw. Fotos oder Aufzeichnungen, hatte eine große Resonanz. Dieses Material ergänzt um eigene Recherchen durch unsere Stadtgärtner bilde jetzt die Basis für die Pläne zur Wiederbelebung. Der Garten ist eines der kulturellen Erbstücke unserer Stadt und soll wieder öffentlicher Treff- und Kommunikationsplatz sein, könnte Raum geben für Kunstprojekte - und vielleicht sogar für die private Bewirtschaftung mit einem Cáfe oder ähnlichem.
Was gärtnerisch geplant ist, erklärt Heike Münch, Sachgebietsleiterin Grünanlagenpflege bei der Stadtverwaltung: In erster Linie sollen hier Obstgehölze eine Heimat finden, die eng mit Nordhausen verbunden sind zum Beispiel die Birnensorte Nordhäuser Winterforelle oder der Apfel Schöner von Nordhausen, für den wir mit der Jugendkunstschule übrigens schon einen Sponsor gefunden haben. Die Schüler und Kursleiter werden den Baum zum diesjährigen Kunstfest am 24. Juni pflanzen.
Geplant sei auch, einen Brunnen wieder zu beleben, der seinen Platz im Garten hatte. Wir sind durch ein altes Foto auf den Brunnen gestoßen, wie auch auf einen Pavillon, der hier einmal stand, sagte Frau Münch. Für eine neue Brunnenfigur gebe es bereits Entwürfe, wie auch für einen schmiedeeisernen Zaun, ebenfalls nach historischem Vorbild. Allerdings ist eines klar: Rund gerechnet brauchen wir 80.000 Euro. Und bis wird diese Summe zusammen haben, ist es noch ein langer Weg. Bei der Umsetzung des Vorhabens setze man vor allem auf die Jugend: Neben der Jugendkunstschule sind auch die jungen Mitarbeiter der städtischen Grünanlagenpflege eingebunden, die sich im Rahmen ihrer Ausbildung hier einbringen können.
Autor: nnz
Jugend und Historie (Foto: nnz)
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD): Jugend baut Gartenkunst´ unter diesem Motto steht das Projekt, das nicht aus der Stadtkasse, sondern mit Hilfe von Spenden- und Sponsorengeldern finanziert werden soll. Der Aufruf an die Nordhäuser, in Ermangelung von Planzeichnungen persönliche Erinnerungen an den historischen Vorgarten zur Verfügung zu stellen bzw. Fotos oder Aufzeichnungen, hatte eine große Resonanz. Dieses Material ergänzt um eigene Recherchen durch unsere Stadtgärtner bilde jetzt die Basis für die Pläne zur Wiederbelebung. Der Garten ist eines der kulturellen Erbstücke unserer Stadt und soll wieder öffentlicher Treff- und Kommunikationsplatz sein, könnte Raum geben für Kunstprojekte - und vielleicht sogar für die private Bewirtschaftung mit einem Cáfe oder ähnlichem. Was gärtnerisch geplant ist, erklärt Heike Münch, Sachgebietsleiterin Grünanlagenpflege bei der Stadtverwaltung: In erster Linie sollen hier Obstgehölze eine Heimat finden, die eng mit Nordhausen verbunden sind zum Beispiel die Birnensorte Nordhäuser Winterforelle oder der Apfel Schöner von Nordhausen, für den wir mit der Jugendkunstschule übrigens schon einen Sponsor gefunden haben. Die Schüler und Kursleiter werden den Baum zum diesjährigen Kunstfest am 24. Juni pflanzen.
Geplant sei auch, einen Brunnen wieder zu beleben, der seinen Platz im Garten hatte. Wir sind durch ein altes Foto auf den Brunnen gestoßen, wie auch auf einen Pavillon, der hier einmal stand, sagte Frau Münch. Für eine neue Brunnenfigur gebe es bereits Entwürfe, wie auch für einen schmiedeeisernen Zaun, ebenfalls nach historischem Vorbild. Allerdings ist eines klar: Rund gerechnet brauchen wir 80.000 Euro. Und bis wird diese Summe zusammen haben, ist es noch ein langer Weg. Bei der Umsetzung des Vorhabens setze man vor allem auf die Jugend: Neben der Jugendkunstschule sind auch die jungen Mitarbeiter der städtischen Grünanlagenpflege eingebunden, die sich im Rahmen ihrer Ausbildung hier einbringen können.


