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Do, 12:20 Uhr
13.04.2023
Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG)

SWG Nordhausen stellt erstmals Werkstudenten ein

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) beschäftigt erstmals einen Werkstudenten der Nordhäuser Hochschule. Seit April ist Koorosh Parvaz bei dem kommunalen Wohnungsunternehmen in Nordhausen angestellt...

Andrea Rahmig und Koorosh Parvaz (Foto: SWG Nordhausen/Schedwill) Andrea Rahmig und Koorosh Parvaz (Foto: SWG Nordhausen/Schedwill)

Der 27-jährige Iraner studiert seit vergangenem Jahr an der Nordhäuser Hochschule den englischsprachigen Masterstudiengang Erneuerbare Energiesysteme. Bei der SWG wird der angehende Ingenieur in den kommenden Monaten seine Masterarbeit schreiben. „Erneuerbare Energien, Wärmebereitstellung und die Energieeffizienz von Gebäuden sind für uns als Wohnungsunternehmen wichtige Themen, die uns in unserer täglichen Arbeit an vielen Stellen beschäftigen. In den kommenden Jahren haben wir einen Bedarf an technischen Mitarbeitern. Insofern ist es für uns ein Gewinn, auf die Expertise der Hochschule zurückgreifen zu können“, sagt SWG-Chefin Inge Klaan in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Die Nordhäuser Hochschule hat als eine der bundesweit ersten Hochschulen der Energiewende Rechnung getragen, indem sie einen eigenen Studiengang „Regenerative Energietechnik“ etabliert hat. Darüber hinaus bietet sie mehrere internationale Masterstudiengänge wie Informatik und Erneuerbare Energien an. „Dieses Potenzial an gut ausgebildeten jungen Menschen wollen wir zukünftig viel mehr nutzen, um Fachkräfte zu binden“, so Klaan.

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Den Kontakt mit Koorosh Parvaz konnte die SWG-Chefin während des Hochschul-Hikeathon zum Thema Energiekrise knüpfen. Bei dieser zweitägigen Hochschulveranstaltung im Dezember vergangenen Jahres wurden wichtige Aufgaben der kommenden Jahre besprochen. Für die Wohnungswirtschaft ging es unter anderem um die Frage, wie in der Gebäudesanierung die Klimaschutzziele 2045 erreicht werden können, ohne große finanzielle Mehrbelastungen für Mieter und Vermieter zu generieren. Das Hikeathon-Format biete dafür methodische Lösungsansätze, so Klaan weiter.
„In diesem einem Jahr geht es für Herrn Parvaz darum, die theoretischen Erkenntnisse mit der Praxis zu flankieren, seine Sprachkompetenz weiter auszubauen und wir schauen, ob für beide Seiten eine langfristige Zusammenarbeit möglich ist“, so die SWG-Chefin. Das kommunale Wohnungsunternehmen hat mehrere Themen für die Masterarbeit des Werkstudenten zur Wahl gestellt. Zwei hat der junge Iraner in der näheren Auswahl: „Eine Entscheidung habe ich aber noch nicht ganz getroffen“, erklärt der Masterstudent.

Bereits im September 2021 hat im Tochterunternehmen, der SWG Objektmanagement GmbH, ein dualer Student seine Ausbildung als Anlagenmechaniker und Bachelor of Engineering begonnen. Die SWG kooperiert dazu mit der Fachhochschule Erfurt.
Foto: SWG-Mitarbeiterin Andrea Rahmig im Gespräch mit dem Werkstudenten Koorosh Parvaz.
Susanne Schedwill
Autor: red

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Kommentare
Heisenberg
13.04.2023, 23:28 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Schmähkritik
grobschmied56
14.04.2023, 01:54 Uhr
Allein schon für den irreführenden ...
... und kasperlmäßigen Begriff 'Erneuerbare Energie' hätten mir meine Physiklehrer Jochen Alte und D. Weilandt das Kompendium 'Physik in Übersichten' ordentlich um die Ohren gehauen.
Energie verschiedenster Formen kann man ineinander umwandeln, jedoch nie 'erneuern'.
Mit solchem links-grün verpeiltem Wortgeklingel hat der Niedergang der Wissenschaften in Deutschland begonnen.
Er endet am Samstag, wenn die letzten zuverlässig und bedarfsgerecht liefernden Kernkraftwerke nach dem Willen der 14 - Prozent - Mehrheit abgeschaltet werden.
Ab dann sind wir endgültig ENTWICKLUNGSLAND.
Abgehängt, vom Wohlwollen der Nachbarn abhängig und mitleidig belächelt...
Jäger53
14.04.2023, 08:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
geloescht.20241017
14.04.2023, 09:41 Uhr
Die Frau Klaan
ist doch meines Wissens Mitgliedin in der CDU, Herr Heisenberg.
bleibtmalfeinineurer
14.04.2023, 09:59 Uhr
Interessant...
...schließlich kommt Herr Parvaz aus einem Land, welches auf riesigen Mengen fossiler Energieträger sitzt. Es ist schön zu sehen, dass auch junge Iraner das Interesse an erneuerbaren Energien haben.

Zur Begrifflichkeit "erneuerbare Energien"... Er bezieht sich auf die (kurzfristige) Erneuerbarkeit der Energieträger...also Biomasse, PV, Wind, etc... fossile Energieträger erneuern sich im Zeitablauf unter gewissen Umständen auch...was aber Millionen Jahre dauert.

Das Problem, was wir heute haben, ist: wir blasen seit ein paar 100 Jahren CO2 aus der Verbrennung fossiler Energieträger in die Luft, welches im Verlauf von Millionen Jahren gebunden wurde. Die natürliche Bindung dieser Menge in Meeren und Pflanzen ist nicht möglich, da wir im selben Zeitraum, die Meere vermüllt und die Wälder abgeholzt bzw. einst grüne Flächen zubetoniert haben.

Pflanzen binden das CO2 aus der Luft wähtend sie wachsen und setzen es in einer Biomasse-Anlage wieder frei... Während neue Biomasse wächst und es wieder bindet. ...der Energieträger erneuert sich...
grobschmied56
15.04.2023, 00:17 Uhr
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