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Mi, 17:38 Uhr
19.04.2006

Neues Gebäude für die Bahn

Nordhausen (nnz). Die Bahner beziehen ein neues Gebäude. Wesentlich bessere Bedingungen bietet es den Mitarbeitern. Die Bahn gewährte einen Einblick in die neuen Räume.

Neues Gebäude für die Bahn (Foto: nnz) Neues Gebäude für die Bahn (Foto: nnz)

Am Wasserturm 18, so die neue Anschrift der Bahn in Nordhausen. Für DB Regio Produktionsleiter Jan Kleinwechter leicht zu merken, in Erfurt residiert die Bahn in gleichnamiger Straße. Dafür ist das Objekt schwer zu finden. Mit etwas Suchen über einen Hinterhof neben dem ehemaligen Wasserturm, kurz vor dem Lokschuppen der Harzer Schmalspurbahn. Früher war hier mal die Bahnreinigung untergebracht.

Rund 110 Mitarbeiter sollen sich im neuen Gebäude umziehen und ihre Pausen verbringen können. Es gibt eine Küche, moderne Sanitär- und Umkleideräume, Aufenthaltsräume für Raucher und Nichtraucher und die Büros für die Einsatzplanung der Mitarbeiter.

17 Millionen Reisende sind pro Jahr auf den Thüringer Bahnstrecken unterwegs, berichtet Jan Kleinwechter. Etwa 800 Züge rollen im Monat über die Gleise. Die Anzahl der Zugbenutzer steigt an. „Regionale Strecken leben vor allem von Schülern und Berufspendlern,“ sagte Kleinwechter. Doch auch für Unternehmen wird die Schiene wieder zu einem Standortfaktor, meinte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, die extra zur Einweihung des neuen Hauses gekommen war.

Sie hörte den Bahnmitarbeitern interessiert zu. Als ein Problem für die spät abends Reisenden wurde die schlechte Koordination mit den Abfahrtszeiten der Straßenbahn angesprochen. Knapp fünf Minuten bleiben den Fahrgästen aus dem Zug zu kommen und zur vorletzten Straßenbahn zu hetzen. Alte oder Gehbehinderte haben da keine Chance. Bis zur nächsten Straßenbahn 20 Minuten auf dem Bahnhofsvorplatz zu warten, ist zu der Zeit auch nicht jedermanns Sache. Barbara Rinke will sich in Zusammenarbeit mit der Mobilitätszentrale darum kümmern, diese Zeiten in Zukunft besser zu koordinieren, im Interesse der Fahrgäste.
Autor: wf

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