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Do, 11:50 Uhr
06.04.2023
Industrie- und Handelskammer

Fokus Fachkräfte

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist eines der zentralen Themen der Wirtschaft, so der Tenor einer Tagung der Industrie- und Handelskammern aus Nordthüringen, die jüngst im Eichsfeld stattfand...

Moderiert wurde der Dialog vom Vorsitzenden des IHK-Wirtschaftsbeirates, Arnold Senft. 31 Unternehmer folgten der Einladung des Regionalbüros der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die bei der Gastrogesellschaft Leinefelde zu Gast waren.

Neben dem Eichsfeld-Fachkräfteplattform www.arbeite-regional.de wurde das transnationale Projekt „FAV-Offensive“ zur Gewinnung von Auszubildenden aus dem Ausland vorgestellt. Im Fokusthema zur Integration ukrainischer Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt wurden Ansätze und Strategien erörtert, um schnelle und unbürokratische Eingliederungen zu ermöglichen.

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Der Bericht von Jacqueline Richter, Amtsleiterin Jobcenter Landkreis Eichsfeld zum Integrationsstand machte deutlich, welche bürokratischen Hürden zu bewältigen sind. Das Gremium fordert, künftig mehr finanziellen Spielraum über den Eingliederungstitel für Qualifizierungs- und Bildungsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen sowie die Anerkennungsbürokratie abzubauen.

Der Geschäftsführer des Eichsfeld-Klinikums, Dr. Gregor Bett, stellte das anspruchsvolle Projekt zum Neubau des modernsten Klinikums in der Mitte Deutschlands vor, das gleichzeitig einen enormen Wirtschaftsfaktor darstellt.

Von Projekten der beruflichen Orientierung berichtete der Leiter des Staatlichen Schulamtes Nordthüringen, Dr. Bernd Uwe Althaus. So bietet „Bosse als Lehrer“ die Gelegenheit, eine praxisbezogene Berufsorientierung zu erleben und betriebliche Anforderungen aus erster Hand zu erfahren. Das bewährte Projekt „Tag in der Praxis“ ist eine Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft in Nordthüringen. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern, Berufsbilder und Karrierechancen in mehreren Betrieben vor Ort zu erproben.

„Ein Begegnen auf Augenhöhe schafft Synergien und Mehrwert für Unternehmer, Schulen, Schüler und Eltern und bündelt langfristig Ressourcen zur Fachkräftesicherung“ resümierte Christian Böduel, Leiter der Regionalbüros Nordthüringen.
Autor: red

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Kommentare
A-H-S
06.04.2023, 17:55 Uhr
Nix gelernt
Mal zwei Zahlen zu (Zitat aus dem Text) "Im Fokusthema zur Integration ukrainischer Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt wurden Ansätze und Strategien erörtert, um schnelle und unbürokratische Eingliederungen zu ermöglichen."

Frau Schweinsburg (Landrätin Greiz) heute auf MDR aktuell: "Nur 10Prozent der arbeitsfähigen Ukrainer konnten wir in Arbeit vermitteln."

Frau Volland (Chefin des hiesigen Jobcenters): "Nur 22Prozent der aus der Ukraine Zugereisten weisen einen fundierten Facharbeiterabschluss oder höher auf".

Die Nummer wird erwartbar daneben gehen, wie schon 2015. Fachkräfte muss man selbst "bauen" und ausbilden. Alles andere wird maximal temporär nützlich sein.
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