Mi, 11:48 Uhr
19.04.2006
Infos zum Stopp
Nordhausen (nnz). Sorge bereitet den Sozialdemokraten die Auswirkungen der Thüringer Familienoffensive auf die Kindergartenstruktur der Stadt Nordhausen. In Nordhausen gibt es zurzeit 19 Kindergärten und eine eigenständige Kinderkrippe. Wie es weitergehen soll, dazu wird morgen informiert.
Hinter dem Titel Familienoffensive versteckt die CDU ihre Streichungen im Kindergartenbereich, das werden auch wir hier zu spüren bekommen, erklärte Doris Apel. Apel organisiert mit anderen im Landkreis das Aktionsbündnis für ein Volksbegehren gegen die Thüringer Familienoffensive. Auf einer speziellen Website kann sich jeder über das Vorhaben des Volksbegehrens informieren. Mit den gelben Bändern haben wir begonnen und mit Unterschriften werden wir ab Mai weitermachen, bis dieses unsinnige Gesetz gestoppt wird, machte Apel klar.
Die Sozialdemokraten bieten daher auch am morgigen Donnerstag um 19 Uhr in der Turnhalle der Bertold-Brecht-Schule auf dem Petersberg eine öffentliche Diskussions- und Informationsveranstaltung an. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und die Landratskandidatin Birgit Keller (Linkspartei) werden ihren Standpunkt zur Familienpolitik darlegen. Ich bin in Sorge um unsere gute Kindergartenstruktur in der Stadt Nordhausen, machte Rinke zu den Auswirkungen des Gesetzes deutlich.
Aus Sicht der Sozialdemokraten darf es nicht sein, dass die CDU erst das Schulsystem nach der sozialen Herkunft umgebaut hat und nun das gleiche im Kindergartenbereich plane. Während man auf Bundesebene über eine bessere Familienpolitik spricht und den Kindergartenbesuch am liebsten kostenlos machen möchte, versucht man nun in Thüringen genau das Gegenteil, brachte Barbara Rinke ihre Verwunderung über die Thüringer Familienoffensive zum Ausdruck.
Autor: nnzHinter dem Titel Familienoffensive versteckt die CDU ihre Streichungen im Kindergartenbereich, das werden auch wir hier zu spüren bekommen, erklärte Doris Apel. Apel organisiert mit anderen im Landkreis das Aktionsbündnis für ein Volksbegehren gegen die Thüringer Familienoffensive. Auf einer speziellen Website kann sich jeder über das Vorhaben des Volksbegehrens informieren. Mit den gelben Bändern haben wir begonnen und mit Unterschriften werden wir ab Mai weitermachen, bis dieses unsinnige Gesetz gestoppt wird, machte Apel klar.
Die Sozialdemokraten bieten daher auch am morgigen Donnerstag um 19 Uhr in der Turnhalle der Bertold-Brecht-Schule auf dem Petersberg eine öffentliche Diskussions- und Informationsveranstaltung an. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und die Landratskandidatin Birgit Keller (Linkspartei) werden ihren Standpunkt zur Familienpolitik darlegen. Ich bin in Sorge um unsere gute Kindergartenstruktur in der Stadt Nordhausen, machte Rinke zu den Auswirkungen des Gesetzes deutlich.
Aus Sicht der Sozialdemokraten darf es nicht sein, dass die CDU erst das Schulsystem nach der sozialen Herkunft umgebaut hat und nun das gleiche im Kindergartenbereich plane. Während man auf Bundesebene über eine bessere Familienpolitik spricht und den Kindergartenbesuch am liebsten kostenlos machen möchte, versucht man nun in Thüringen genau das Gegenteil, brachte Barbara Rinke ihre Verwunderung über die Thüringer Familienoffensive zum Ausdruck.

