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Fr, 10:52 Uhr
24.03.2023
SCHULSCHWIMMEN im Badehaus

Nordhausen schwimmt weiter

„Wenn man die Statistiken der Schulämter aus den vergangenen Jahren vergleicht, so kann das Nordthüringer Schulamt zufrieden mit der Durchführung des Schulschwimmens sein und die Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung des Unterrichtes ist sehr gut im Badehaus Nordhausen“, so der Geschäftsführer Jens Eisenschmidt...

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Schon seit Jahren ist das Bad im Zentrum der Stadt Gastgeber für die unterschiedlichen Schulverwaltungen und mit der Rekonstruktion und Erweiterung in den Jahren 1999 bis 2001 sind die Bedingungen ausgezeichnet. Jeweils in den Vormittagsstunden lernen die Schüler der 3. Klassen unter der Anleitung der Schwimmlehrer die Schwimmtechniken und Ziel ist es, die Kids zu sicheren Schwimmern auszubilden. Dabei ist der Badbetreiber - die Badehaus Nordhausen GmbH - sowohl Partner für die städtische Schulverwaltung als auch für freie Schulträger und für die Schulverwaltung des Landkreises.

Zwei Bahnen im Sportschwimmbecken stehen dabei den Schulen von 8 Uhr bis in die Mittagsstunden zur Verfügung und bei Bedarf kann auch der Nichtschwimmerbereich im Badehaus genutzt werden. „Dies ist manchmal notwendig, um gerade in den ersten Stunden bei den Kindern Ängste abzubauen und die Wassergewöhnung durchzuführen“, so Eisenschmidt. Insgesamt stehen wöchentlich, mit Ausnahme der Ferien und Feiertage im Freistaat Thüringen, in diesem Schuljahr 49 Bahnstunden mit jeweils 45 Minuten auf dem Programm, um den Kindern das Schwimmen beizubringen.

Selbst ein Gymnasium der Stadt Nordhausen nutzt die Kapazitäten, um in den 11. Klassen im Rahmen des Sportunterrichtes die Schwimmtechniken zu verfeinern und zusätzliche Schwimmarten zu erlernen.
Waren 2019 noch 19.259 Schüler zu Gast im Badehaus, gingen die Zahlen coronabedingt in den vergangenen Jahren auf 14.000 bis 17.000 zurück, aber in diesem Jahr werden wieder ca. 20.000 Eintritte über das Schulschwimmen registriert so die Planungen des Betreibers.

Neben dem Schulschwimmen ist das Badehaus auch exklusiver Partner des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und führt im Rahmen des Landesaktionsprogrammes „Stärken Unterstützen Abholen“ für Kinder und Jugendliche nach Corona Schwimmeinheiten für Schulkinder durch, welche auf Grund der Pandemie das Schwimmen nicht lernen konnten. „Insgesamt nehmen über 20 Kinder an den wöchentlichen Schwimmstunden teil“ berichtet Eisenschmidt stolz.

Das Badehaus ist weiterhin Partner für die Vereine in der Stadt und dem Landkreis Nordhausen und wird somit seiner Aufgabe zur Gewährleistung des Gemeinwohles in der Region gerecht. Klar ist die Finanzierung der freiwilligen Aufgaben nicht einfach, aber durch den Verbund in der Stadtwerke-Nordhausen-Gruppe können die vielfältigen Angebote aufrechterhalten werden. So finden besonders in den Ferien zusätzliche Angebote das Gefallen der Kids und in den vergangenen Jahren begrüßte das Team neben den Schwimmschülern zwischen 28.000 und 35.000 Kinder jährlich. Um diesen Trend fortzusetzen und den kinderreichen Familien einen Bonus zu geben, wird in den Badeeinrichtungen der Stadt Nordhausen ab dem 1. Juni zusätzlich die Mehrkindfamilienkarte als Rabattierung für die Kinder akzeptiert.

„Nach den Jahren der Pandemie sind wir fast wieder auf dem Niveau des Jahres 2019 und dafür gilt vor allem unseren Mitarbeitern der Dank. Sie organisieren die Sauberkeit im Haus, halten kindertypische Speisen vor, bedienen zum Kindergeburtstagsangebot oder schauen, wenn mal eine Badekappe liegen geblieben ist“ äußert sich Jens Eisenschmidt überaus dankbar zu seinem Personal.

Vor ein paar Tagen feierte das Badehaus seinen 22. Geburtstag und ist fester Bestandteil des kulturellen und sportlichen Lebens in Nordhausen. Im Gegensatz zu anderen Kommunen, in denen der Badebetrieb teilweise in Frage gestellt wird bzw. Angebote gestrichen werden, ist die Finanzierung der Angebote zurzeit gesichert und die Nordhäuser sind froh, das Familien- und Erlebnisbad im Zentrum der Stadt weiter nutzen zu können.
Autor: red

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