eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 09:46 Uhr
11.04.2006

Ziel: Den Einfluß der Städte erhöhen

Nordhausen (nnz). „Die gemeinsame Zielbestimmung für unsere Städte“, war der Inhalt eines Strategiegespräches zwischen der Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und der Bürgermeisterkandidatin für Bleicherode Margot Keßler (SPD). Starke Städte können besser auf die Landespolitik Einfluß nehmen, zum Beispiel auch auf die Familienoffensive.

Rinke lobte im Nachgang der Unterredung die Zielsetzung von Margot Keßler, dass die umliegenden Orte um Bleicherode eingemeindet werden müssen, damit Bleicherode eine Schlagkraft von über 10.000 Einwohnern bekommt. Zurzeit hat Bleicherode rund 6.400 Einwohner, verwaltet allerdings als erfüllende Gemeinde noch weitere 8 selbstständige Orte. „Wir brauchen starke Städte, die ihre Ansprüche gegenüber der Landesregierung besser durchsetzen können“, machten Rinke und Keßler gemeinsam deutlich. Einig waren sich die beiden Kommunalpolitikerinnen auch in der Forderung nach der Ansiedlung der Autobahnpolizei nach Bleicherode, um die Region zu stärken und nicht alle Behördensitze ins Eichsfeld zu verlieren.

Margot Keßler informierte sich bei dem Gespräch auch gleich noch über den großen Ansturm zum Tag der offenen Tür im Nordhäuser Rathaus und die in Nordhausen laufende Kampagne ‚saubere Stadt’. „Einen solchen Tag der offenen Tür würde ich mir auch mal in der Kreisverwaltung und in Bleicherode wünschen“, meinte Keßler in Richtung der CDU-Politiker. Keßler betonte, dass sie im Falle ihrer Wahl ständige Gespräche mit der Nordhäuser Verwaltung organisieren werde, um den Einfluß der Städte auf die Landkreispolitik zu stärken.

Einig waren sich die beiden Sozialdemokratinnen auch in der Ablehnung der CDU- Familienoffensive. „Mit diesen Einsparungen wird man die gute Kindergartenstruktur in Thüringen zerstören und mit dem Leitsatz, dass die Frau wieder zurück ins Heim und an den Herd soll, können wir uns sowieso nicht abfinden“, erklärten Rinke und Keßler abschließend.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)