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Fr, 13:10 Uhr
07.04.2006

Winterfolgen auf kommunalen Straßen

Sollstedt (nnz). Der Winter ist nun endlich dem Frühjahr gewichen. So schön das auch ist, jetzt werden die Straßenschäden der Kälteperiode so richtig sichtbar. Jürgen Hohberg hat die Sollstedter Frostaufbrüche protokolliert.


Nachdem sich der Winter nunmehr endgültig aus unseren Breitengraden verabschiedet hat, in diesem Jahr recht spät und nach lang anhaltenden Dauerfrostperioden, wurde durch die Bauverwaltung der Gemeinde eine Bestandsaufnahme auf unseren kommunalen Straßen vorgenommen, für die wir die Bau- und Unterhaltungslast zu tragen haben. Vor allem an den noch nicht grundhaft ausgebauten Straßen und Straßenabschnitten, die nicht über einen frostsicheren Unterbau verfügen, hat der Winter zum Teil deutliche Spuren hinterlassen, die nunmehr durch den Bauhof unserer Gemeinde sukzessive zu beseitigen sind. Eine Methode, die sich in den vergangenen Jahren bewährt hat, ist die Ausbesserung der Schadstellen mittels Kaltbitumen, unbefestigte Abschnitte in der Ortslage werden durch die Einbringung von Schotter oder Split wieder in einen bei jeder Witterung begehbaren Zustand versetzt, Absenkungen im Pflaster werden gehoben.

Wie in jedem Jahr, so hat die Gemeinde Sollstedt auch 2006 für die Beseitigung der Winterfolgen durch Frostaufbrüche wieder einige Tausend Euro für Material und Arbeitsstunden aufzubringen, was aber bei der jährlichen Haushaltsplanung auch Berücksichtigung findet. Mehr als das Doppelte an Kosten vergangener Jahre verursachte aber die Durchführung des Winterdienstes auf Kommunalstraßen, sowohl was den Einsatz von Streustoffen als auch von Arbeitsstunden betraf. Unserem Bauhof gebührt daher unser Dank für die Einsatzbereitschaft von 5.00 bis 20.00 Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Wir bemühen uns, dass spätestens Ende Mai alle Spuren des Winters beseitigt sind und hoffen, dass dies für die Bundes- und Landesstraßen in gleicher Weise gilt, haben da aber unsere Zweifel: Nach Auskunft der Landesstraßenbauverwaltung sind die vom Bund dafür bereitgestellten Mittel ausreichend, die Landesmittel hingegen bei Weitem nicht.

J. Hohberg
Bürgermeister
Autor: nnz

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