Do, 11:30 Uhr
06.04.2006
Reichtumsbericht beantragt
Nordhausen (nnz). Viele sozialen Leistungen der Stadt sind von Streichung bedroht. Wie sollen diese Lücken in Zukunft geschlossen werden? Um in Zukunft weitsichtiger nach der sozialen Lage der Nordhäuser entscheiden zu können, soll jetzt ein Reichtumsbericht erstellt werden.
Die Erstellung einer Analyse der sozialen Lage der Bewohner der Stadt Nordhausen – ein so genannter Sozial- oder Reichtumsbericht - beantragte die Fraktion Die Linke.PDS auf der gestrigen Stadtratssitzung. Der Antrag wurde an die zuständigen Ausschüsse verwiesen und soll in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordhausen erarbeitet werden.
In Zeiten äußerst angespannter Kommunalfinanzen seien viele Leistungen im sozialen Bereich von Streichungen bedroht, heißt es im Antrag. Diese Lücken seien in Zukunft nicht mehr schließbar. Nur mit einem Sozial- oder Reichtumsbericht wird es zukünftig möglich sein, ein grundlegendes Finanzierungskonzept im sozialen Bereich zu erstellen und Stadtratsbeschlüsse weitsichtiger und sachkompetenter auf Grundlage der sozialen Lage unserer Bevölkerung fassen zu können, sagte Barbara Schencke (Die Linke.PDS).
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke griff das Thema interessiert auf. Die Stadt könne dergleichen allerdings nicht allein schultern. Sie schlägt vor, den Reichtumsbericht im Rahmen einer Kooperation mit der Fachhochschule in Angriff zu nehmen.
Autor: nnzDie Erstellung einer Analyse der sozialen Lage der Bewohner der Stadt Nordhausen – ein so genannter Sozial- oder Reichtumsbericht - beantragte die Fraktion Die Linke.PDS auf der gestrigen Stadtratssitzung. Der Antrag wurde an die zuständigen Ausschüsse verwiesen und soll in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordhausen erarbeitet werden.
In Zeiten äußerst angespannter Kommunalfinanzen seien viele Leistungen im sozialen Bereich von Streichungen bedroht, heißt es im Antrag. Diese Lücken seien in Zukunft nicht mehr schließbar. Nur mit einem Sozial- oder Reichtumsbericht wird es zukünftig möglich sein, ein grundlegendes Finanzierungskonzept im sozialen Bereich zu erstellen und Stadtratsbeschlüsse weitsichtiger und sachkompetenter auf Grundlage der sozialen Lage unserer Bevölkerung fassen zu können, sagte Barbara Schencke (Die Linke.PDS).
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke griff das Thema interessiert auf. Die Stadt könne dergleichen allerdings nicht allein schultern. Sie schlägt vor, den Reichtumsbericht im Rahmen einer Kooperation mit der Fachhochschule in Angriff zu nehmen.

