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Fr, 10:28 Uhr
03.03.2023
Pflegeeinsatz

Bei schönem Wetter kann ja jeder

Ende Februar fand im Rahmen des Hotspot-Projektes „Gipskarst Südharz" auf einer wertvollen Heidefläche am „Grünen Band“ nahe der Stadt Ellrich ein öffentlicher freiwilliger Landschaftspflegeeinsatz statt. Vom miesen Wetter ließ man sich nicht schrecken...

Die Maßnahme, die in Kooperation des Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser (LPV) mit der Stiftung Naturschutz Thüringen, dem Naturpark Südharz und dem HORIZONT sowie in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Nordhausen stattfand, galt dem Erhalt einer kleinen Fläche am Kolonnenweg entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, dem sogenannten „Spitzen Winkel“, auf der das lichtliebende Heidekraut durch einwachsende Sträucher und Bäume zu verschwinden drohte.

Einsatz bei Ellrich (Foto: LPV) Einsatz bei Ellrich (Foto: LPV)


Durch Rückschnitt von Sträuchern, das Aushacken von Wurzelstöcken, das Ausharken der Wiese und die Entfernung von Resten eines Holzpolterplatzes wurde eine offene Fläche geschaffen, auf der sich der Heidekrautbestand wieder erholen und vermehren kann.

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Trockene europäische Heiden zählen zu den geschützten Lebensraumtypen in Deutschland, deren Bild hauptsächlich durch das lichtliebende Heidekraut (Calluna vulgaris) mit seinen zarten rosa- bis purpurfarbenen Blüten geprägt ist. Entstanden im Laufe von Jahrhunderten infolge von Holzeinschlag und Beweidung, drohen Heideflächen heute vielerorts durch Vergrasung, Verbuschung oder Verwaldung wieder verloren zu gehen.

Die Veranstalter bedanken sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die trotz der unfreundlichen Wetterbedingungen bei diesem wichtigen Einsatz zum Schutz eines einheimischen Naturschatzes geholfen haben.

Das Projekt „Gipskarst Südharz Artenvielfalt erhalten und erleben“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), die Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) und den Landkreis Nordhausen gefördert.
Autor: red

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