Do, 08:48 Uhr
06.04.2006
Wo liegt eigentlich Ellrich?
Ellrich (nnz). Der erste Rettungswagen wurde 1991 in Ellrich stationiert. Seitdem ist viel passiert. Eine neue Rettungswache wurde gebaut. Weiterbildungen mit internationalen Spezialisten fanden statt. Ein Rückblick.
Wo liegt eigentlich Ellrich? (Foto: nnz)
Der erste Ellricher Rettungswagen wurde 1991 in der Heimstrasse 23 stationiert. Doch schon 1994 reichte der Platz nicht mehr aus, so dass von der Stadt Ellrich der ehemalige Kindergarten in der Heimstrasse 15 angemietet wurde. Das Unternehmen entwickelte sich stetig weiter. Im In- und Ausland wurden Kooperationen geschlossen und gegenseitig Personal Aus- und Fortgebildet. Scott Newton war 1996 der erste amerikanische Paramedic der Ellricher Patienten versorgte. 1997 wurde der endgültige Standort in Ellrich mit einer neu erbauten modernen Rettungswache im Nordhäuser Weg 2 eröffnet. Seit dem Jahr 1999 waren die Ellricher Retter mit einem weiteren Standort, in Ilfeld, dann in Niedersachswerfen aktiv. 2002 wurde auch hier eine neu erbaute Rettungswache in Betrieb genommen. Nach einer gesetzlichen Änderung wurde im Jahr 2000 der Bereich Intensivtransport in ein gemeinsames Tochterunternehmen mit dem DRK- Jena- Eisenberg- Stadtroda ausgegliedert. Dieser Betrieb ist bundesweit Marktführer beim Transportmanagement von Intensivpatienten.
Neben den Bereichen öffentlicher Rettungsdienst, Fernkrankentransport, Intensivtransport und Katastrophenschutz engagiert sich der Rettungsdienst Stadt Ellrich aktiv im Bereich der Internationalen Zusammenarbeit und Entwicklungshilfe. In 15 Jahren wurden durch die Ellricher Retter mehr als 25.000 Notfallpatienten aus dem Landkreis Nordhausen sowie den anliegenden Kreisen Osterode, Goslar sowie Wernigerode versorgt. Über 7.000 Intensivpatienten wurden europaweit in Spezialkliniken transportiert. Zum Personalstamm gehören über 50 Haupt- und ehrenamtliche Rettungsassistenten, Rettungssanitäter, Krankenschwestern und Krankenpfleger. Alle Gesellschaften sind gemeinnützig tätig – arbeiten nicht gewinnorientiert.
Größter Förderer ist der Bürgermeister der Stadt Ellrich, Gerald Schröder. Er war es, der in der Wendezeit unbürokratisch, eine Genehmigung erteilte und den Grundstein für eine bürgernahe Rettungswache in Ellrich legte. Daraus entwickelte sich ein anerkanntes überregionales mittelständisches Unternehmen. Ehrenamtlich setzt sich Gerald Schröder noch heute als Verwaltungsrat im Rettungsdienstzweckverband Nordhausen für die Entwicklung des Rettungsdienstes in Thüringen ein. Seine Bemühungen ist es zu verdanken, das die Stadt Ellrich und ihr Rettungsdienst in der Welt bekannt wurden. In Pittsburgh, Calgary, Philadelphia, Kampala, Torun, Medias und Abu Dhabi wurde immer die gleiche Frage gestellt: Wo liegt eigentlich Ellrich?
Autor: nnz
Wo liegt eigentlich Ellrich? (Foto: nnz)
Der erste Ellricher Rettungswagen wurde 1991 in der Heimstrasse 23 stationiert. Doch schon 1994 reichte der Platz nicht mehr aus, so dass von der Stadt Ellrich der ehemalige Kindergarten in der Heimstrasse 15 angemietet wurde. Das Unternehmen entwickelte sich stetig weiter. Im In- und Ausland wurden Kooperationen geschlossen und gegenseitig Personal Aus- und Fortgebildet. Scott Newton war 1996 der erste amerikanische Paramedic der Ellricher Patienten versorgte. 1997 wurde der endgültige Standort in Ellrich mit einer neu erbauten modernen Rettungswache im Nordhäuser Weg 2 eröffnet. Seit dem Jahr 1999 waren die Ellricher Retter mit einem weiteren Standort, in Ilfeld, dann in Niedersachswerfen aktiv. 2002 wurde auch hier eine neu erbaute Rettungswache in Betrieb genommen. Nach einer gesetzlichen Änderung wurde im Jahr 2000 der Bereich Intensivtransport in ein gemeinsames Tochterunternehmen mit dem DRK- Jena- Eisenberg- Stadtroda ausgegliedert. Dieser Betrieb ist bundesweit Marktführer beim Transportmanagement von Intensivpatienten.
Neben den Bereichen öffentlicher Rettungsdienst, Fernkrankentransport, Intensivtransport und Katastrophenschutz engagiert sich der Rettungsdienst Stadt Ellrich aktiv im Bereich der Internationalen Zusammenarbeit und Entwicklungshilfe. In 15 Jahren wurden durch die Ellricher Retter mehr als 25.000 Notfallpatienten aus dem Landkreis Nordhausen sowie den anliegenden Kreisen Osterode, Goslar sowie Wernigerode versorgt. Über 7.000 Intensivpatienten wurden europaweit in Spezialkliniken transportiert. Zum Personalstamm gehören über 50 Haupt- und ehrenamtliche Rettungsassistenten, Rettungssanitäter, Krankenschwestern und Krankenpfleger. Alle Gesellschaften sind gemeinnützig tätig – arbeiten nicht gewinnorientiert.
Größter Förderer ist der Bürgermeister der Stadt Ellrich, Gerald Schröder. Er war es, der in der Wendezeit unbürokratisch, eine Genehmigung erteilte und den Grundstein für eine bürgernahe Rettungswache in Ellrich legte. Daraus entwickelte sich ein anerkanntes überregionales mittelständisches Unternehmen. Ehrenamtlich setzt sich Gerald Schröder noch heute als Verwaltungsrat im Rettungsdienstzweckverband Nordhausen für die Entwicklung des Rettungsdienstes in Thüringen ein. Seine Bemühungen ist es zu verdanken, das die Stadt Ellrich und ihr Rettungsdienst in der Welt bekannt wurden. In Pittsburgh, Calgary, Philadelphia, Kampala, Torun, Medias und Abu Dhabi wurde immer die gleiche Frage gestellt: Wo liegt eigentlich Ellrich?

