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Do, 10:12 Uhr
02.03.2023
Ein Blick in die Statistik

Weniger Gemüse auf Thüringens Feldern

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ernteten Thüringens Landwirtschaftsbetriebe mit Gemüseanbau im vergangenen Jahr von 683 Hektar insgesamt 13 590 Tonnen Freilandgemüse. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 2 900 Tonnen bzw. 18 Prozent weniger Gemüse...

Die Gesamtanbaufläche verringerte sich gegenüber dem Jahr 2021 um 27 Hektar bzw. 4 Prozent. Seit dem Jahr 2016 (964 Hektar) ist die Thüringer Freilandgemüsefläche somit um mehr als ein Viertel (-29 Prozent) zurückgegangen.

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Die vier bedeutendsten Gemüsearten in Thüringen waren erneut der Spargel (im Ertrag), die Speisezwiebeln, der Weißkohl und der Blumenkohl. Diese Gemüsearten wurden auf mehr als drei Viertel (76 Prozent) der gesamten Gemüsefläche angebaut. Allgemein litt das Freilandgemüse im Jahr 2022 unter erneut trockenen Witterungsbedingungen, was sich insbesondere bei den erzielten Erträgen der Speisezwiebeln und des Blumenkohls widerspiegelt.

Bei der im Ertrag stehenden Spargelanbaufläche war ein Rückgang um 7 Hektar bzw. 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Sowohl der erzielte Ertrag von 6 Tonnen je Hektar (-0,3 Ton- nen je Hektar bzw. -5 Prozent) als auch die Gesamterntemenge des Spargels von 1 649 Tonnen (-132 Tonnen bzw. -7 Prozent) lagen geringfügig unter den Vorjahreswerten.

Die Anbaufläche von Speisezwiebeln verringerte sich um 11 Hektar bzw. 9 Prozent auf insgesamt 105 Hektar. Der Hektarertrag blieb mit 18 Tonnen deutlich unter dem Ernteergebnis des Vorjahres zurück. Es wurden gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur rund halb so viele Zwiebeln geerntet (-21 Tonnen je Hektar bzw. -54 Prozent). Die Gesamterntemenge belief sich auf 1 877 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr waren das 2 610 Tonnen bzw. 58 Prozent weniger Speisezwiebeln.

Die Anbaufläche von Blumenkohl verringerte sich gegenüber dem Berichtsjahr um knapp ein Fünftel (-12 Hektar bzw. -19 Prozent) und belief sich im Berichtsjahr 2022 auf insgesamt noch 49 Hektar. Der erzielte Hektarertrag lag mit 12 Tonnen um ein Drittel (-6 Tonnen je Hektar bzw. -33 Prozent) unter dem Wert des Vorjahres. Die Erntemenge belief sich auf 615 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang um 526 Tonnen bzw. 46 Prozent.

Beim Weißkohl wurde bei der Anbaufläche gegenüber 2021 ein leichtes Plus um 2 Hektar bzw. 2 Prozent registriert. Pro Hektar konnten 76 Tonnen des Gemüses geerntet werden. Gegenüber dem Jahr 2021 entspricht dies einem Plus von 5 Tonnen je Hektar bzw. 8 Prozent. Die Erntemenge betrug 7 747 Tonnen. Das waren 671 Tonnen bzw. 9 Prozent mehr als im Vorjahr.
Autor: red

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Kommentare
Kobold2
02.03.2023, 13:43 Uhr
Und da behauptet
man hier immer noch, das wir kein Wasserproblem haben.
Warum sich die Anbauflächen stetig verringern, geht leider auch nicht aus dem Artikel hervor.
Nach Berichten vom letzten Jahr, hat wohl auch das Konsumverhalten seinen Anteil.
geloescht.20250302
02.03.2023, 17:13 Uhr
Wenn ich Sie richtig verstehe...
...schützen Sie durch Ihr für Ihren Haushalt kostenintensives Einkaufsverhalten die deutschen Bauern und deren Felder, kobold2?
Kobold2
02.03.2023, 20:39 Uhr
Wir geben uns
Mühe, die Region zu gut als möglich zu stützen und Einiges selbst herzustellen.
Kostenintensiv wird es erst später, wenn man von Lieferungen aus anderen Ländern und Regionen abhängig ist. Die steigenden Transportpreise sind auch noch lange nicht das Ende und Leute zu finden, die das noch machen, hat man ja schon erfolgreich vergrault. Diejenigen, die dann merken, das man von ihnen abhängig ist, werden ....
Naja, sieht man jetzt schon.
Im Prinzip hat man diese Entwicklung schon vor Jahren erfolgreich auf dem Land vollzogen. Die eigene Infrastruktur zerstört und nun jammert man darüber das man ohne Auto von der Außenwelt abgeschnitten ist, aber merkt immer noch nicht, das man sich selbst abgeschnitten hat.
Nach manchen Erfolg, strebt man halt nach Höherem.....
Andere bauen halt mit Hife von Trägervereinen und Ehrenamtlern wieder Dorfläden. In Jecha freut man sich wieder auf den Gemüsestand. Die Verkaufspreise sind nach Gesprächen mitt einigen Kunden zweitrangig, denn man will, das er wieder kommt.
geloescht.20250302
03.03.2023, 07:36 Uhr
Die parteiübergreifende Anteilnahme...
...während der Schweigeminute im Bundestag für die an Brustkrebs verstorbene AfD-Abgeordnete bewegt mich zukünftig dazu, einen Gang runterzuschalten in unseren Disputen.

Ich sehe einfach nicht die Verantwortung beim Verbraucher, wenn Gemüse, das auch bei uns wächst, als Importware im Supermarkt angeboten wird.

Und warum werden bei uns alle Weintrauben nur gekeltert und nicht zum Verkauf angeboten?

Und Selbstversorgung...Manche Böden in Kleingärten sind leider eher unfruchtbar und die Trockenheit ist wirklich ein Problem, weil künstliche Bewässerung im Hochsommer irgendwann auch verboten sein wird oder es teilweise schon ist.
Kobold2
03.03.2023, 17:03 Uhr
So so....
Der Verbraucher sieht sich nicht in der Pflicht die Konsequenzen seines Handelns zu überdenken. Wenn es denn schief geht, hat gefälligst die Politik im Sinne des Verbrauchers, der es vorher verbockt hat, zu handeln. Jeder der anderer Meinung ist, ist ein Moralapostel....
Welche Bücher haben Sie nochmal gelesen.....?
geloescht.20250302
03.03.2023, 17:56 Uhr
Gelesen?
Die "Bücher des Blutes" von Clive Barker und die Gesamtedition der Kurzgeschichten und Gedichte von E.A.Poe.

Ok, auch noch Stephen King, Olaf Schulze, Karl Marx...

Haben Sie sich verirrt, kobold2? Brauchen Sie vielleicht Hilfe im dunklen Märchenwald?

Ich finde hier nirgendwo das Wort "Moralapostel", schon gar nicht entsprungen meiner spitzen Feder.
geloescht.20250302
03.03.2023, 18:09 Uhr
Ergänzung!
Wo schrieb ich etwas von "Politik", wenn beispielsweise ein Edeka-Subunternehner nur Weintrauben aus Südafrika geliefert bekommt und nicht aus Franken, weil die dort nur gekeltert im Bocksbeutel landen?
Kobold2
03.03.2023, 18:25 Uhr
Helfen Sie sich
erst einmal selbst, indem sie ihrer Erinnerungsstücke aufbessern. Aber ich helfe auch gern. ( ganz ehrlich)
https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=323532#156632
Ihre Kommentare werden sie ja hoffentlich noch finden.
Wenn dann noch die Erinnerungen an das selbst gelesene zurückkommen, besteht noch Hoffnung.
Beim Überdenken ihres Kaufverhaltens bin ich da skeptischer. Aber ich denke nicht, das sie noch beabsichtigen, nach Süddeutschland, den Alpenraum, oder nach Italien überzusiedeln. Das nahegelegene Eichsfeld würde sie ebenfalls, auf Grund dieser Einstellung ablehnen.
Die 1. Grundregel bedeutet dort, das Geld bleibt im Ort!
geloescht.20250302
03.03.2023, 19:32 Uhr
Es würde mir und anderen helfen...
...wenn Sie aufhören würden, jeden Kommentare von mir oder anderen klugscheisserisch anzuchatten.

Aber da vertraue ich zukünftig auf den strengsten der strengen Stallwächter des technischen und ideologischen Supports ;)
__________________________________________________________________________
Anm. d. Red.: Und genau die technischen und ideologischen Stallwächter beenden an dieser Stelle den Chat.
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