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Mo, 13:36 Uhr
27.02.2023
Thüringer CDU-Landtagsabgeordneter Stefan Schard:

„Geringe Zahl von Abschiebungen ist alarmierend“

Die insbesondere im Vergleich zu Nachbarländern wie Sachsen-Anhalt sehr geringe Zahl von Abschiebungen aus Thüringen für das Jahr 2022 kommentiert der migrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Stefan Schard, wie folgt...

„Die geringe Zahl von Abschiebungen aus Thüringen ist alarmierend. Während andere Bundesländer erfolgreicher waren, die Zahlen nach dem Ende der coronabedingten Einschränkungen wieder zu steigern, verharrt Thüringen weiter auf niedrigem Niveau. Rot-Rot-Grün muss handeln und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Von der Ramelow-Regierung erwarte ich, dass sie die selbe Konsequenz an den Tag legt wie Sachsen-Anhalt und endlich deutliche Anstrengungen unternimmt, wieder mehr Menschen ohne Asylgrund in ihre Heimatländer zurückzuführen.

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Gleichzeitig ist der Bund in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für Abschiebungen zu verbessern. Es reicht nicht, ständig von mehr Abschiebungen zu reden. Deutschland braucht mehr und bessere Rückführungsabkommen und Asylzentren, um ungeklärte Fälle noch außerhalb der Landes- bzw. EU-Grenzen zu beurteilen. Dringend notwendig ist außerdem ein geänderter Umgang mit den Personen ohne Pass, hier sind deutlich mehr Anstrengungen erforderlich, entsprechende Dokumente zu beschaffen.

Um die unerlaubte Zuwanderung besser zu steuern, muss außerdem endlich die rechtliche Möglichkeit geschaffen werden, weitere Heimatländer von Asylsuchenden als sichere Herkunftsstaaten einzustufen. Dazu gehören zu allererst Georgien und die Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien. Wie die Asylentscheidungsstatistik des BAMF zeigt, waren die Anerkennungsquoten für Schutzsuchende aus diesen vier Staaten zuletzt verschwindend gering.“

Hintergrund:
Laut einem Pressebericht hat der Freistaat Thüringen im vergangenen Jahr 239 ausreisepflichtige Personen abgeschoben. Damit war die Zahl der Abschiebungen im Vorjahr nur geringfügig höher als 2021 und 2020 (jeweils 225). Allein 2017 waren aus Thüringen noch 657 Abschiebungen erfolgt. In Sachsen-Anhalt hingegen sind im Vorjahr nach Angaben des dortigen Innenministeriums 350 Personen abgeschoben worden - gut ein Drittel mehr als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der freiwilligen Ausreisen (360) war um rund 26 Prozent höher als 2021.
Autor: red

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Kommentare
Echter-Nordhaeuser
27.02.2023, 18:42 Uhr
Abschiebungen
Man braucht doch nur aufzuhören diesen Leuten das schmackhaft zu machen wie schön und Heil unser Land ist. Nur hinter die Fassade sollte man nicht schauen da bröckelt es gewaltig aber das Wissen die Neubürger nicht.
Paulinchen
27.02.2023, 19:53 Uhr
Sachwerte statt...
... Bargeld und das Problem löst sich von selbst.
Ausserdem freut sich die normale Textilindustrie, wenn man sich von den Markenklamotten für die Flüchtlinge trennt.

Darf man eigene mal fragen, wer die Gespräche mit dem Handy und die zum Teil nötigen Internetverbibdungen bezahlt?
Psychoanalytiker
27.02.2023, 20:23 Uhr
Erst ...
... mittels der Parteivorsitzenden die halbe Welt mit Selfi und "Wir schaffen das" anlocken, unkontrolliert einreisen lassen, nicht zwischen Asylsuchenden und Wirtschaftsflüchtlingen unterscheiden, das Grundgesetz nicht wortgetreu anwenden und jetzt, als Oppositionspartei "die große Klappe" haben. Das ist die CDU/CSU.

Abschiebung muss sein, weil wir es eben nicht schaffen. Das wussten wir schon 2015, vielfach wurde auch gewarnt, aber ... .

"500-Seelendörfer" mit gleicher Zahl an Flüchtlingen auf "1000 Seelen" zu erweitern funktioniert genau so wenig, wie alte Menschen aus ihren liebgewordenen Wohnungen rauszuschmeißen, um Platz für Flüchtlinge zu schaffen. Diese Gutmenschphilosphie beginnt langsam zu bröckeln, wird zusehends zum Problem im Zusammenleben Aller.

Hat in diesem, unseren Land noch keiner begriffen, dass nur noch wir in Europa Flüchtlinge (ohne Ukraine) in großer Zahl aufnehmen? Seit rund 7 Jahren quatschen Politiker von einer solidarischen und geregelten Aufnahmepolitik. Wer macht mit ? Keiner ! Geld kassieren, aber kein Miteinander, und das Querbeet bei allen Staaten der EU.

Und nun will die CDU abschieben ?! Wie denn, wieder nur Gequatsche, keine Lösung. Nicht einmal im Ansatz. Die Länder, aus denen die Flüchtlinge einst kamen, freuen sich, sind ihre (unbequemen) Menschen los und bekommen obendrein finanzielle Hilfe aus Deutsch(e)land.

Ist doch komisch: Wenn es um Finanzhilfen geht, wissen deren Politiker genau, wie man Geld bekommt. Da schütteln die Politiker sich gegenseitig die Hände. Geht es um Rücknahme nicht berechtigter eigener Menschen, findet man die selben Politiker nicht, oder sie stellen sich nach dem Motto "den kennen wir nicht", einfach dumm.

Einzige Lösung die ich sehe: Hilfen gibt es nur noch für diese Länder, wenn die Menschen "zurückgenommen" werden, und "Einbahnstraßen" (nur "Zahlemann & Söhne") für beide Richtungen geöffnet werden. Erst dann werden die Politiker, die ihre eigenen Menschen nicht wiederhaben wollen, munter. Darauf würde zumindest ich wetten ... .

Theoretisch gebe ich aber der CDU ausnahmsweise mal Recht, aber nur dann, wenn das Grundgesetz "buchstabengetreu" eingehalten und umgesetzt wird. "DAS schaffen wir" doch, oder ????
grobschmied56
28.02.2023, 00:10 Uhr
Man hört auf die falschen CDU - Experten ...
... schon vor Jahren hatte sich Wolfgang Bosbach über die Naivität von deutschen Behörden und Politikern lustig gemacht, die es einfach so hinnahmen, daß zahlreiche 'Geflüchtete' und 'Schutzsuchende' auf der 'Flucht' zwar sämtliche persönlichen Papiere und Dokumente verloren hatten...
Ihre Mobiltelefone - die hatten sie aber alle noch ...
Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
diskobolos
28.02.2023, 10:08 Uhr
Logischer Fehler
Ihre Bemerkungen zur Rückführung von Migranten kann ich z. T. unterstützen, Psychoanalytiker. Es ist aber in der Praxis auch nicht so einfach, wie Sie glauben. Man kann z. B. Niemanden in ein Land schicken, wo ihm die Todesstrafe droht (nur als Beispiel).
Nun zu Ihrem logischen Fehler: Im GG steht sinngemäß, dass einer politisch verfolgten Person Asyl zu gewähren ist. Über Personen, die nicht verfolgt werden, steht da gar NICHTS drin. Insbesondere steht da nichts von Ausweisung.
Das lesen Sie nur raus.
Trüffelschokolade
28.02.2023, 12:03 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
geloescht.20250302
02.03.2023, 18:29 Uhr
Menschenverachtend...
...ist die fehlende Solidarität der anderen EU-Staaten gegenüber dem aufnahmefreundlichen Deutschland.

Aber wenn mein Nachbar einen "Tag der offenen Tür" ausruft und plötzlich 10 fremde Menschen sein Wohn- und Schlafzimmer besetzen und er mitsamt oder ohne Schlafsack oder Matratze auf den Balkon flüchten müsste würde ich ihn auch auslachen und ihm nicht mal meinen Keller als Schlafgelegenheit anbieten.

Soll er selbst klar kommen mit seinem "Gästen".
geloescht.20240214
02.03.2023, 19:26 Uhr
Sarazzin
...muss den Buchtitel umschreiben. Deutschland hat sich bereits abgeschafft. Wir werden der Lage nicht mehr Herre.
Trüffelschokolade
02.03.2023, 22:19 Uhr
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