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Do, 22:38 Uhr
23.02.2023
Nordhäuser CDU

Stadt rangiert deutschlandweit auf hintersten Plätzen

Nordhausen ist innerhalb Thüringens in seiner Bedeutung weiter zurückgefallen und belegt im deutschlandweiten Ranking nur noch einen der fünf hintersten Plätze. Darüber wurde gestern auf der Stadtratssitzung informiert...

Die Stadt Nordhausen wurde in der Landesplanung weiter zurückgestuft und rangiert deutschlandweit auf den hinteren Plätzen.

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„Nordhausen muss zurück auf den Wachstumspfad - und kann dies auch schaffen mit Mut, Optimismus, zeitgemäßer Kommunikation und einen Neuaufbruch bei der Kooperation. Bisher war Nordhausen in der Thüringer Kategorie `Günstige Entwicklungsvoraussetzungen´ eingestuft und ist nun abgerutscht auf die Kategorie ´ausgeglichene Region`“, sagte Andreas Trump von der CDU-Stadtratsfraktion. Die Herabstufung bedeute im Extremfall weniger Landesgelder oder Zuschüsse. Das dürfte die Finanzlage noch verschärfen.“

Dies sei wenig erfreulich und ernüchternd, aber auch eine Chance. „Denn es sollte ein Zeichen sein, dass Nordhausen jetzt Fahrt aufnimmt, sich stärkt und wieder zu einem kraftvollen Zentrum - zu einem Oberzentrum - in Thüringen wird. Die Voraussetzungen dafür stimmen. Nordhausen war einst eine starke Stadt und dass muss wieder so werden.“

Nordhausen habe eine hohe Lagegunst in der Mitte von Deutschland mit hervorragender Autobahnanbindung, „wir sind super ausgestattet mit Bildungseinrichtungen, haben ein breites kulturelles und Vereins-Angebot, unsere Wirtschaft ist differenziert und leistungsstark aus den verschiedensten Branchen, und die Bürgerinnen und Bürger haben eine hohes Interesse an der Stadtentwicklung. Hier ist ein riesen Potenzial, das danach ruft, gehoben zu werden.“

Das müsse nur gehoben werden „Der Schlüssel dazu liegt vor allem in einem kommunikativen Neuaufbruch, viel Mut, Optimismus und besserer Kooperation und Vernetzung.“ meint Andreas Trump

Aus seiner Sicht müssten alle Akteure der Stadtgesellschaft in die Entscheidungen der Kommunalpolitik wieder besser eingebunden werden. „Informell geht dies zum Beispiel mit öffentlichen Gesprächsrunden zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung. Formell geht dies u.a. mit den Einbindung der Interessengruppen in die Arbeit der Stadtratsausschüsse – zum Beispiel durch Anhörungen. Dabei ist die Transparenz der Verwaltungsarbeit der Schlüssel. Nur, wer im Vorfeld ausreichend informiert ist, kann sich eine Meinung bilden. Diese Information muss weg von der Verkündung, hin zum ergebnisoffenen Diskussionsangebot“

Darüber hinaus müsste Nordhausen wieder mutige und entschlossene Signale vor allem in Richtung Erfurt senden: Das Negativ-Signal der Stadtspitze, dass Nordhausen nicht zum Oberzentrum tauge, sei nicht gut gewesen. „Wenn man etwas erreichen will, muss man sachlich-selbstbewusst auftreten, sonst wird man eben nicht gehört.“ Dazu gehöre auch die Wiederaufnahmen der Lobbyarbeit zur Landesregierung in Erfurt. „Dort ist Nordhausen praktisch nicht mehr präsent.“

Nordhausen brauche darüber hinaus auch den Neuaufbruch bei Kooperation, Vernetzung und Lobbyarbeit: „Das beginnt bei einer besseren Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Der nächste wichtige Schritt ist die Wiederaufnahmen der Zusammenarbeit mit Nordhausens unmittelbaren Nachbargemeinden, dann die Wiederbelebung der Kooperation über die Kreis- und Landesgrenzen hinaus. Die Zeiten, dass man als Einzelstadt etwas erreicht, sind vorbei. Nordhausen muss in größeren Dimensionen denken - in denen von Regionen.“ so Trump
Autor: red

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Kommentare
Kritiker1
24.02.2023, 07:58 Uhr
Rankingliste
Wo kann man diese Rankingliste einsehen, von welcher hier berichtet wird?
________________________________________________________________Anm. d. Red.: Im Stadtrat ging es um den Prognos Zukunftsatlas 2022
Schnapsglas
24.02.2023, 08:13 Uhr
Genau der richtige Weg: Nordhausens Stärken aufleben lassen
Stimmt. Unsere Stadt hatte alle Voraussetzungen, wieder nach vorn zu kommen und zur Lokomotive in Nordthüringen zu werden. Richtig ist auch der Vernetzungsgedanke, der z.B. Suhl und sein Umland insgesamt in Thüringen gestärkt hat.
Eckenblitz
24.02.2023, 11:26 Uhr
Facharbeiter
In Nordhausen fehlen genau wie im Bund die Facharbeiter. Die Regierenden in Berlin machen es vor, dort fehlen genau wie in Nordhausen die wirklichen Fachleute. Hier denkt jeder nur an seinen Sessel an den er klebt. Vor der Wahl versprechen sie Wunder was, danach stellt sich heraus, dass sie völlig überfordert sind. Der Fisch stinkt eben vom Kopf her.
geloescht.20241017
24.02.2023, 11:55 Uhr
Anhörungen
wenn ich das schon wieder lese, Anhörungen, dann schwillt mir der Hals an.
Möchte man mit den Menschen ins Gespräch kommen, dann sicher nicht mit einer Anhörung. Vernünftige Diskussionen sind sicher zielführender.
Nicht immer mit diesem staatlichen ,, von Oben herab,,
Anhörung, ich kann es nicht fassen. Na gut, von wem kommt es denn mal wieder?

Schönes Wochenende vom
Bürger 0815
Schnapsglas
24.02.2023, 14:44 Uhr
Offene Gesprächsrunden mit den Bürgern, 0815...
... steht da, wenn ich richtig lese. Anhörungen soll es wohl für spezielle Intetessengruppen geben.
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