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Fr, 14:53 Uhr
17.02.2023
Mehrheitlich Unternehmen aus anderen Bundesländern:

Wer betreibt die Windkraftankalagen in Thüringen?

Wie aus einer Anfrage der Abgeordneten Nadine Hoffmann (AfD) hervorgeht, hat die Mehrzahl der Windenergieanlagen in Thüringen einen Betreiber mit Sitz außerhalb des Landes. Dies betrifft über 500 Anlagen in 15 Landkreisen und den kreisfreien Städten Erfurt und Gera...

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Von diesen Betreibern außerhalb des Freistaats hat wiederum die Mehrzahl ihren Sitz in den sogenannten alten Bundesländern, vornehmlich in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, aber auch in Bremen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Betreiber aus den Ostbundesländern sitzen beispielsweise in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Hauptsitz im Ausland ist nach Angabe des Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz 25 Anlagen an sieben Standorten im Kreis Gotha, im Kreis Sömmerda, im Unstrut-Hainich-Kreis und im Wartburgkreis zuzuordnen. Deren Betreiber haben ihren Unternehmenssitz jeweils in Dänemark. Etwa 300 Anlagen in 13 der Thüringer Landkreise und in der kreisfreien Stadt Erfurt weisen Betreiber mit Hauptsitz in Thüringen auf, 11 davon werden von Privatpersonen betrieben (im Saale-Orla-Kreis).

Wie das Ministerium weiter ausführt, liegen diesem keine Kenntnisse darüber vor, inwieweit die Standortgemeinden oder Städte vom Betrieb der Anlagen finanziell profitiert haben.

Nadine Hoffmann: „Die Antworten der Landesregierung bestätigen, dass vom Bau und Betrieb der Anlagen in Thüringen Betreiber außerhalb des Freistaats profitieren. Thüringen scheint für die Transformation der Energiepolitik als Standort ausgenutzt zu werden. Darüber hinaus ist es erschreckend, dass dem Ministerium keine Kenntnisse über finanzielle Teilhabe der mit den Anlagen versehenen Standorte vorliegen. Wird doch der vermeintliche Profit für Gemeinden und Städte von Rot-Rot-Grün stets als Argument für die Windkraftindustrie herangeführt.“
Autor: red

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