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Do, 12:14 Uhr
16.02.2023
Trotz tiefroter Zahlen:

Tantiemen für Geschäftsführer kommunaler Unternehmen

Unlängst wollte die AfD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat vom Oberbürgermeister wissen, ob die Geschäftsführer kommunaler Unternehmen, an der die Stadt Gesellschafteranteile hält, neben der Entlohnung auch jährliche Tantiemen ausgezahlt bekommt. Ja, bekommen sie; wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist...

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Die AfD-Fraktion wollte es in einer weiterführenden Anfrage genau wissen:
„Werden diese Tantiemen auch an Geschäftsführer ausgezahlt, deren Unternehmen Verluste ausweisen?“

Wieder fiel die Antwort klar aus:
„Auch bei den von der Stadt Nordhausen ganz oder mehrheitlich durch Gesellschafteranteile beherrschten defizitären kommunalen Unternehmen gibt es neben der regelmäßigen Entlohnung der Geschäftsführer jährliche Tantiemen-Zahlungen.“

Und weiter:
„Die Tantieme ist auch hier an die Erreichung von wirtschaftlichen Zielen/Kennzahlen geknüpft, wie z.B. der Erreichung der Ziele des Wirtschaftsplanes etc., denn auch bei diesen Unternehmen besteht das Interesse, dass diese so wirtschaftlich wie möglich arbeiten und damit eventuell auszugleichende Verluste minimiert werden.“

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Prophet sagt dazu:
„Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Festsetzung der Ziele. Hier muss es transparente und mit anderen kommunalen Unternehmen in Thüringen vergleichbare Zielsetzungen geben, um jedem anderen Eindruck entgegenzuwirken. Diese Vorgaben obliegen dem Aufsichtsrat unter Vorsitz von Oberbürgermeister Buchmann.“
Autor: red

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Kommentare
Südharzmensch
16.02.2023, 12:27 Uhr
Tantiemen ist Extrabonus?
Sind Tantiemen Bonuszahlungen?
Ein Bürger
16.02.2023, 12:52 Uhr
Die Selbstbedienungsmentalität am deutschen Steuergeld
nimmt beängstigende Formen an. Da schämt man sich schon lange nicht mehr.
Südharzmensch
16.02.2023, 17:24 Uhr
Bonusse in diesen Zeiten bei Monopolanbietern
Ich hab mich belesen, ja, Tantiemen sind extra Zahlungen zum Gehalt. Soweit, so gut.
In der Privatwirtschaft soll das ok sein. Für öffentliche Unternehmen sollte man prüfen, ob sie (gerade in diesen Zeiten) nötig sind. Denn zum Beispiel die SWG oder EVN oder Müllabfuhr, Wasserversorgung, Abwasser ... usw. tragen wenig wirtschaftliches Risiko, sind oft auch Monopolanbieter. Und wenns schiefgeht, springt der Steuerzahler ein.

Ein gutes Beispiel ist Schleswig Holstein. Dort müssen die Gehälter der Leitungen der öffentlichen Betriebe offengelegt werden.

Und nein, das hat nichts mit Neid zu tun, wer Verantwortung trägt soll auch gut bezahlt werden. Nur muss man nicht über die Stränge schlagen. Gerade nicht in den jetzigen Zeiten.
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