Sa, 13:30 Uhr
01.04.2006
Fördermittel für Leimbacher Kirche
Nordhausen/Leimbach (nnz). Der einzigartige Achteckturm der Kirche in Leimbach ist weithin sichtbar. Dringend benötigt die Gemeinde Geld für die Sanierung des Dachs. Dieses Geld ist seit gestern da.
Im Jahre 2004 feierte die zur Stadt Nordhausen gehörende Gemeinde Leimbach ihren 750. Jahrestag der Ersterwähnung. Die evangelische Kirche St. Martin ist jüngeren Datums. Vieles deutet darauf hin, dass sie in mehreren Etappen er- und umgebaut wurde. Die einzigartige Gestalt des Achteckturms ist weithin sichtbar. Für die Erneuerung des Turmdaches gab es heute Geld.
Genau waren es 2.250 Euro. Die Mittel stammen aus Überschüssen der Staatlichen Lotterie Thüringen. Landrat Joachim Claus übergab heute Nachmittag (um 14 Uhr) im Auftrag von Thüringens Sozialminister Klaus Zeh einen entsprechenden Fördermittelbescheid an Dr. Andreas Funke-Reuter. Er ist Vorsitzender des Förderkreises Leimbacher Kirche. Zugegen waren auch Ortsbürgermeister Karl-Heinz Pfennig, Förderkreis-Sprecher Manfred König und weitere Mitglieder der Kirchgemeinde.
Ihnen allen stand die Freude über den Geldsegen ins Gesicht geschrieben. Das evangelische Gotteshaus hat solch einen Segen auch dringend nötig. Erklärtes Ziel der Gemeinde ist es, den großen Baureparaturrückstand nun Stück für Stück aufzuholen. Die Instandsetzungsarbeiten am Kirchturm beginnen mit der Turmbekrönung. Diese soll erneuert werden. Sie besteht aus Schaft, Kugel und Wetterfahne. Letztere ist fast völlig zerstört. Mit dem zweckgebundenen Geld soll auch das lobenswerte bürgerschaftliche Engagement der Mitglieder und Freunde der Leimbacher Kirchgemeinde gewürdigt werden.
Die im 17. Jahrhundert erbaute evangelische Kirche St. Martin präsentiert sich heute als barocke Saalkirche. Es muss noch eine Vorgängerin gegeben haben – eine so genannte Wehrkirche – , deren Herkunftszeit aber nicht mehr genau bestimmbar ist. Bezeichnend für St. Martin ist der mächtige Chorturm. Er hat im oberen Bereich die Form eines Achteckes und eine Welsche Haube, die in einer Laterne endet. Der Turm stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist somit jüngstes Bauteil des Gotteshauses. Die Kirche besteht aus dem Steigerthaler Bruchstein. Doch auf diesem Gestein hält sich Putz nur schwer und so weist das Gebäude große Putzschäden aus. Im Außen- wie im Innenbereich wartet auf den Förderkreis also noch reichlich Arbeit.
Autor: nnzIm Jahre 2004 feierte die zur Stadt Nordhausen gehörende Gemeinde Leimbach ihren 750. Jahrestag der Ersterwähnung. Die evangelische Kirche St. Martin ist jüngeren Datums. Vieles deutet darauf hin, dass sie in mehreren Etappen er- und umgebaut wurde. Die einzigartige Gestalt des Achteckturms ist weithin sichtbar. Für die Erneuerung des Turmdaches gab es heute Geld.
Genau waren es 2.250 Euro. Die Mittel stammen aus Überschüssen der Staatlichen Lotterie Thüringen. Landrat Joachim Claus übergab heute Nachmittag (um 14 Uhr) im Auftrag von Thüringens Sozialminister Klaus Zeh einen entsprechenden Fördermittelbescheid an Dr. Andreas Funke-Reuter. Er ist Vorsitzender des Förderkreises Leimbacher Kirche. Zugegen waren auch Ortsbürgermeister Karl-Heinz Pfennig, Förderkreis-Sprecher Manfred König und weitere Mitglieder der Kirchgemeinde.
Ihnen allen stand die Freude über den Geldsegen ins Gesicht geschrieben. Das evangelische Gotteshaus hat solch einen Segen auch dringend nötig. Erklärtes Ziel der Gemeinde ist es, den großen Baureparaturrückstand nun Stück für Stück aufzuholen. Die Instandsetzungsarbeiten am Kirchturm beginnen mit der Turmbekrönung. Diese soll erneuert werden. Sie besteht aus Schaft, Kugel und Wetterfahne. Letztere ist fast völlig zerstört. Mit dem zweckgebundenen Geld soll auch das lobenswerte bürgerschaftliche Engagement der Mitglieder und Freunde der Leimbacher Kirchgemeinde gewürdigt werden.
Die im 17. Jahrhundert erbaute evangelische Kirche St. Martin präsentiert sich heute als barocke Saalkirche. Es muss noch eine Vorgängerin gegeben haben – eine so genannte Wehrkirche – , deren Herkunftszeit aber nicht mehr genau bestimmbar ist. Bezeichnend für St. Martin ist der mächtige Chorturm. Er hat im oberen Bereich die Form eines Achteckes und eine Welsche Haube, die in einer Laterne endet. Der Turm stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist somit jüngstes Bauteil des Gotteshauses. Die Kirche besteht aus dem Steigerthaler Bruchstein. Doch auf diesem Gestein hält sich Putz nur schwer und so weist das Gebäude große Putzschäden aus. Im Außen- wie im Innenbereich wartet auf den Förderkreis also noch reichlich Arbeit.

