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Di, 10:30 Uhr
28.03.2006

Wo ist das Licht?

Nordhausen (nnz). Die Lage im Thüringer Handwerk blieb auch im Jahr 2005 angespannt. Diese pauschale Aussage will die nnz mit einige Zahlen untermauern. Allerdings gab es im vergangenen Jahr auch Lichtblicke am trüben Horizont.


Die Entwicklung des zulassungspflichtigen Handwerks in Thüringen blieb auch im Jahre 2005 rückläufig. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik registrierten die selbständigen Handwerksunternehmen Thüringens in diesem Zeitraum einen Personalabbau von 3,5 Prozent und einen Umsatzrückgang von 0,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2004.

Anders als in den Vorjahren ging der Umsatzrückgang ausschließlich zu Lasten der im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Handwerker (- 5,4 Prozent), insbesondere der Metallbauer. Das Bauhandwerk konnte erstmals seit Jahren wieder ein leichtes Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr verzeichnen (+ 0,9 Prozent), hauptsächlich erzielt von den Maurern, Betonbauern und Straßenbauern sowie den Elektrotechnikern.

Auch die im sonstigen Dienstleistungsgewerbe, hier vor allem die Frisöre (+ 1,9 Prozent) sowie im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern tätigen Handwerksunternehmen (+ 1,6 Prozent) vermeldeten 2005 höhere Umsätze als im Jahr zuvor.

Für den Stellenabbau im Handwerk war nicht mehr ausschließlich das Bauhandwerk verantwortlich. Zwar setzte sich dort der bereits in den letzten Jahren zu verzeichnende Rückgang im Jahr 2005 weiter fort (- 3,8 Prozent), aber auch die Handwerksunternehmen im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern (- 4,1 Prozent) und im Verarbeitenden Gewerbe (- 3,7 Prozent) bauten gegenüber 2004 Stellen ab.

Lediglich die im sonstigen Dienstleistungsgewerbe tätigen Handwerker vermeldeten in geringem Maße Neueinstellungen (+ 1,0 Prozent).
Autor: nnz

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