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So, 15:15 Uhr
26.03.2006

Zu spät aufgewacht

Nordhausen (nnz). Der Braunlager SC Harz hat im Heimspiel gegen den Rostocker EC einen großen Schritt Richtung Play-Offs verpasst. Die Wölfe unterlagen den Piranhas mit 2:4 (0:2, 2:2, 0:2), können die Play-Offs aber weiterhin aus eigener Kraft erreichen.


„Uns hat zu Beginn die letzte Entschlossenheit gefehlt“, sagte BSC-Trainer Jan Furo. Beiden Mannschaften merkte man an, dass sie Tags zuvor ebenfalls ein Spiel zu absolvieren hatten. Die Rostocker wirkten allerdings etwas wacher und präsenter, obwohl sie zu Beginn zwei herbe Rückschläge einstecken mussten. Lars Hoffmann kassierte bereits in der vierten Minute eine Spieldauerstrafe, Ronny Schneider musste, nachdem er einen Schlagschuss geblockt hatte, mit Verdacht auf Armbruch das Spiel beenden. In der Schlussphase des ersten Drittels setzten die Gäste ihre Überlegenheit schließlich in Tore um. Dennis Cardona war nach einem von der Bande zurückgepralltem Puck hellwach und schob ein (18.), in der 20. Minute nutzte Paul Stratmann einen Aufbaufehler der Wölfe zum 0:2.

So wie das erste Drittel endete, so begann das Mitteldrittel: Mit einem Doppelschlag der Rostocker. Zunächst traf Christian Herrmann (21.), wenig später war Pavel Blaha in Abstaubermanier erfolgreich. Trotz des 0:4-Rückstands steckten die Wölfe aber nicht auf. Ales Stribny weckte mit dem 1:4 neue Hoffnung (34.). Als dann auch Roman Vanek traf (36.), musste Rostocks Coach Andreas Bentenrieder eine Auszeit nehmen, um seine Mannschaft zu ordnen. Bis zur Drittelpause spielten aber nur noch die Harzer, Torwart Branislav Hippik bewahrte die Rostocker mehrfach vor dem direkten Anschluss. Die dickste Chance hatte Alexander Deibert, der im Nachschuss am REC-Keeper scheiterte.

Im Schlussabschnitt drängte zwar der BSC auf das dritte Tor, wurde allerdings auch von einer Zehnminuten-Disziplinarstrafe gegen Dusan Halloun ausgebremst. Wenn sich dann doch Chancen ergaben, war Hippik auf dem Posten. Auf der anderen Seite hatten die Wölfe Glück, dass Rostock zweimal nur den Pfosten traf.

„Alles in allem ein verdienter Sieg, auch wenn Braunlage nach dem zweiten Treffer gedrückt hat“, äußerte nach dem Spiel REC-Trainer Bentenrieder. „Wenn das 3:4 fällt, ist noch etwas drin. Wir haben Moral gezeigt, doch es hat nicht gereicht“, so Furo. Ein dickes Kompliment gab es für die Fans der Harzer Wölfe. „Nach jedem Gegentreffer wurden die nur noch lauter. Bei uns hätte da Totenstille geherrscht“, war Rostocks Präsident Peter Dickmanns sichtlich überrascht.
Tore: 0:1 Cardona (Stratmann, Hainke) 17:17, 0:2 Stratmann (Cardona) 19:21, 0:3 Herrmann (Czajka, Weiss) 20:30, 0:4 Blaha (Bartanus) 22:19, 1:4 Stribny (Lütjen, Seidl) 33:24, 2:4 Vanek (Halloun, Potac) 35:06
Strafen: Braunlage 8 + 10 Disziplinarstrafe Halloun – Rostock 15 + 20 Spieldauer Hoffmann
Zuschauer: 450
Autor: nnz

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