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Do, 11:05 Uhr
26.01.2023
Neue Ausstellung in der Flohburg

Aus einem fernen Krieg

Eine Geschichte und Fotos aus einem fernen Krieg
Anfang März öffnet eine neue Kabinettausstellung, realisiert vom Stadtarchiv, im Grünen Salon der Flohburg. Der Titel: „Was der Mensch braucht“... Wir und die Anderen im Osten…

Vor gut 100 Jahren tobte der Erste Weltkrieg, seine Folgen waren noch im Jahr 1923 spürbar. Nach ersten Rückschlägen hatte das Deutsche Reich 1915 Teile des damaligen Russisch-Polen und des Baltikums besetzen können. Dadurch entstand zwischen Ostsee und der oberen Weichsel ein deutsches Besatzungsregime. Es wurde

1915-1918 als „Militärstaat Ober Ost“ bekannt. Hier trafen deutsche Soldaten aus allen Teilen des Reiches auf eine Bevölkerung von Millionen Menschen mit einer ihnen meist unbekannten ethnischen Vielfalt und religiösen Fremdheit.

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Die Ausstellung bietet und illustriert die in jener Zeit angesiedelte Novelle des Schriftstellers Arnold Zweig (1887 – 1968): „Was der Mensch braucht“. Er schrieb sie in Erinnerung an seine Militärdienstzeit in der Pressestelle des „Oberbefehlshabers Ost“, wo er für Zensur zuständig und unter anderem der ehemalige Nordhäuser Gymnasiast und spätere Ehrenbürger Max Hoffmann (1869-1927) Generalmajor Stabschef war.

In den besetzten Gebieten erlebte der jüdische und preußisch-deutsch gesinnte Arnold Zweig, befreundet u.a. mit Lion Feuchtwanger oder Sigmund Freud, das Janusgesicht des militaristischen Imperialismus. Im Weltkrieg lernte Zweig aber auch die Menschen des verwirrend vielgestaltigen Osteuropas: Polen, Balten, Russen, Ukrainer oder Ostjuden kennen.

Aus diesen Erfahrungen entstanden seine klassischen Romane zum „Großen Krieg der weißen Männer“ wie etwa „Junge Frau von 1914“, „Der Streit um den Sergeanten Grischa“ oder „Erziehung vor Verdun“. Der Novellentext wird umrahmt von zeitgenössischen Frontfotos aus einem Erinnerungsalbum des Nordhäuser Offiziers Richard von Knobloch (1868-1924) und weiteren Originalen wie z.B. dem Kriegstagebuch des Nordhäusers Ernst Hartung (1894- 1944). Die Kabinettausstellung läuft bis zum 18.05.2023 im Grünen Salon der Flohburg immer dienstags bis sonntags, 10 bis 17 Uhr.
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
26.01.2023, 13.44 Uhr
Zu dieser Ausstellung...
.... sollte man mal Frau Agnes Strack-Zimmemann, Frau Baerbock und die beiden Chefs der Grünen persönlich einladen.

Denn alle genannten Personen, haben offenbar im Geschichtsunterricht eine Grippeerkrankung gehabt und konnten somit nicht am Unterricht teilnehmen.
Peperoni
26.01.2023, 18.23 Uhr
Paulinchen
Ganz genauso sieht es aus, egal ob Grippe oder dergleichen. Ich vermute mal das sie alle Kreide holen waren. Gleiches Phänomen in der nnz, einige Kommentatoren scheint es genau so ergangen zu sein. Nur hetzen, blöde kommentare, null Ahnung und davon sehr, sehr, sehr viel! Vermutlich auch Korrekturleser dieser komischen Art Zeitung, einfach nur widerlich.... Dummheit gepaart mit unwissen, müßten es eigentlich selbst merken anhand der vielen Daumen runter. Aber wie sagte einst ein Russisch Lehrer an der POS, die einen begreifen es früher, die anderen später und manche nie!
henry12
26.01.2023, 18.29 Uhr
Damals und heute
Das Kriegsgeile Deutschland nutzt jede Gelegenheit, um wieder in einen Krieg ziehen zu können. Ungeachtet seiner Geschichte. Aber was soll so eine Ausstellung, wenn man nichts aus der Geschichte gelernt hat ?
Was soll die Geschichtsvermittlung von Weltkriegen, wenn wir den Fuß schon wieder im nächsten haben ? Eine Ausstellung in der Flohburg in 100 Jahren zum 3. Weltkrieg ?
DDR-Facharbeiter
26.01.2023, 18.40 Uhr
Stalin liess in den dreissiger Jahren Millionen von Ukrainern verhungern
Ergänzung zum Geschichtsunterricht :
In den frühen Dreißigerjahren führte Josef Stalin, Diktator der Sowjetunion, eine strategische Hungersnot herbei, die die Bauern der Ukraine in die Kollektivierung der Landwirtschaft zwingen sollte. Millionen von Ukrainern starben den Hungertod. Um die verwaisten Landstriche wieder zu bevölkern, siedelte Stalin Russen und andere sowjetische Bürger aus Georgien in die Ukraine um . 
Die heutigen Nachkommen dieser ehemaligen - heute noch russisch sprechenden - Sowjetbürger wollen sich offenbar nicht von einem Stalinisten namens Putin erneut kollektivieren und ermorden lassen. Da ist jede Hilfe willkommen- egal ob es ein Stromgenerator für ein zerbombtes Krankenhaus oder eine Abwehrdrohne gegen Putins Raketenhagel auf Odessas und Kiews Kulturschätze ist. Würde ich auch von Frau Strack-Zimmermann oder Frau Baerbock annehmen. 1945/ 46 haben wir gern CARE- Pakete vom bösen Ami angenommen.
Paulinchen
26.01.2023, 19.35 Uhr
@DDR Facharbeiter...
... gestatten Sie die Frage: Auf welcher Seite haben Sie gelebt, als der Krieg am 8.5.45 beendet war?

Wenn Sie Care Pakete bekommen haben sollten, dann lebten Sie im Weststeil des damals geteilten Deutschlands. Denn im Juni 45, wurde die SBZ von den Russen verwaltungsmaessig übernommen.

Entweder hat Sie es damals noch nicht gegeben, oder sie konnten sich in der Tat über Care Pakete freuen. Ich gönne es Ihnen, wenn dem so war, aber hier in der damaligen Zone sah es leider anders aus.... Hier wurden die Bauern zwangsenteignet, wenn sie sich weigerten in die Kolchosen samt ihres Landes einzutreten. Später kamen dann die LPG. Ein Zuckerschlecken war das für unsere Großeltern wahrlich nicht. Aber was verleitet Sie, dass sich diese Geschichte wiederholt? Dabei fällt mir ein, die neue Grundsteuer. Da will der Staat Deutschland einen Reibach machen. Denn hier gibt es einen tollen Aspekt dabei. Das ist die Zukunft. Wenn in der Nähe Ihres Grundstücks in 10 Jahren eine z. B. medizinische Versorgungseinrichtung geplant ist, dann wird für Sie der Preis für Ihr Grundstück erhöht. Das ist ein Grund dafür, dass die Leute ihre Bescheide nicht abgeben wollen. Sooo rosig geht es in unserem Land auch nicht zu. Da kommen demnächst noch mehr solcher Dinge hinzu.
DDR-Facharbeiter
26.01.2023, 20.21 Uhr
Irrtum, Frau Paulinchen. Bin Nordhäuser, Berufsschüler und Humboldtschüler
Hallo, es gab mehrere Nordhäuser, Juden und Auswanderer, die in den Staaten Fuss fassten, gegen die Nazis kämpften und nach Kriegsende Verwandten und Helfern CARE -Pakete schickten. Übrigens auch Schweizer, die uns in der Theo-Neubauer-Schule Domstrasse leckere Haferflocken mit Milchsuppe zukommen liessen. Das war auch nach dem Einmarsch der Sowjets. Später bekamen wir Pakete mit Kaffee und Schokolade von den "verarmten" DDR - Flüchtlingen. Die durften die Pakete ja auch von der Einkommensteuer absetzen, allerdings nur zu 30 Prozent.
diskobolos
26.01.2023, 21.01 Uhr
Die Analogie zwischen 1914 und heute kann man auch darin sehen,
dass D nun zum zweiten Mal einen Blankoscheck ausgestellt hat.

1914 erklärte D „im Einklang mit seinen Bündnisverpflichtungen und seiner alten Freundschaft treu an der Seite Österreich-Ungarns [zu] stehen“. Die Folge war der 1. WK.

Heute heißt es, D wird die Ukraine unbegrenzt unterstützen (" weil wir die gleichen Werte haben") Ich bin mir nicht sicher, welche Werte die Ukraine hat. Aber Ländern wie Ungarn, Polen oder Rumänien teilen unsere Werte nur, wenn es sich für sie finanziell auszahlt. Warum sollte es mit der Ukraine besser laufen?
Klausi-NDH
26.01.2023, 21.18 Uhr
Ich glaube nicht
das es jemals eine Ausstellung " 100 Jahre 3. Weltkrieg" geben würde.
Nach dieser Katastrophe,der wir mit großen Schritten entgegeneilen,
wird in Mitteleuropa kein Leben mehr möglich sein also auch keine Ausstellung in der Flohburg.
Übrigens,wer die Theodor- Neubauer - Schule in die Domstraße verlegt, hat echt keine Ahnung von Nordhausen.
DDR-Facharbeiter
26.01.2023, 23.04 Uhr
Klausi- NDH weiss nicht mehr, dass Theo-Neubauer-Schule in der Domstraße war
Klausi- NDH weiss nicht mehr , dass die Theo Neubauer- Schule im Gebäude der Heinrich-Mittelschule,Domstraße 15, heute W.-v. Humboldt-Gymnasium, war. Kann man in nordhausen-wiki unter "Klassenkampf in der Aula untersagt" nachlesen mit Klassenfoto der 8a der Theodor-Neubauer-Schule – ehemals Heinrich- Mittelschule – in Nordhausen, Blick zum Dom, Frühjahr 1949.
Ich glaube nicht, dass es einen "dritten Weltkrieg" geben wird, weil die zwei russischen Generäle - oder ihre zweite oder dritte nicht von Putins Killern ermordete Nachfolger-Generation- mit Zugang zum Atomwaffen-Koffer dem Dritten namens Putin den Atomkoffer wegnehmen werden.
Flitzpiepe
27.01.2023, 08.40 Uhr
Wie hier manche mit einer Überzeugtheit
die Theo-Neubauer-Schule in die Domstraße verlegen, ist schon überraschend.
In der Domstraße war die Adolf-Diesterweg-Schule.
Die Theo-Neubauer-Schule war auf dem Petersberg.
Als junger Nordhäuser zu dieser Zeit sollte man das eigentlich auseinanderhalten können, auch wenn man keine der beiden besucht hat.
Wie Bitte
27.01.2023, 08.41 Uhr
Und wenn es auch nur um die Korrektur von Schulnamen geht:
ich will mich kurz einmischen:

Die Theodor-Neubauer-Schule war auf dem Petersberg neben der Brecht-Schule (wo in der Wendezeit noch überlegt wurde, ob man die sozialistische Kunst links und rechts an den Fassaden entfernen müsste), der heutige Teil des Humboldt-Gymnasiums neben dem Dom dagegen hieß "Adolf-Diesterweg-Schule".

Ich bin mir da so sicher, weil ich an beide Schulen gegangen bin: bis zur zweiten Klasse in die Neubauer-Schule, dann wurde ich als "Schüler mit guten Leistungen" eingesammelt und ab der dritten Klasse in die Schule mit erweitertem Russisch-Unterricht versetzt - eben die Diesterweg-Schule.

Das hat jetzt nur entfernt etwas mit dem Thema zu tun, aber ich bin der Meinung, je überheblicher man andere Kommentatoren abkanzelt, desto sicherer muss man sich darüber sein, was man schreibt: und der DDR-Facharbeiter hat leider nicht recht.
Wenn das so in der Nordhausen-Wiki steht, dann steht es dort falsch, müsste man mal überprüfen - ich kann gern Zeugnis-Kopien vorlegen. ;o)
Paulinchen
27.01.2023, 10.30 Uhr
@Wie bitte...
... genau so ist es gewesen. Die Töpfertorschule war in der Wiedigsburg, neben der Ernst Thaelmann Schule. Am anderen Schenkel des Gebäudes war die Staatliche Berufsschule, später dann die Pestalozzi Schule. Die Adolf Diesterwegschule war in der Domstrasse. Der Direktor war Karl Heinz Jehne. Die Theo Neubauer Schule steht seit eh und je auf dem Petersberg. Die Bertolt Brecht Schule kam erst später. Ich wurde in der Töpfertorschule eingeschult, wenn der Winter hart war, hatten wir Nachmittags Unterricht in der Theo Neubauer Schule. Sie waren mit der Thaelmann Schule und Diesterweg die einzigen Schulen, welche von früh bis spät Nachmittag geheizt wurden. Nachdem unsere Eltern jedes Jahr für den Neubau der Brecht Schule Geld spenden durften, kam der Neubau ca. 1961.Der Direktor war Alfred Kaemmerer. Die Humboldt Schule war Am Hagen. So ganz nebenbei, die Schule in Krimderode wurde von den dortigen Einwohnern selbst gebaut. Der Direktor war Herr Wohlenberg. Dann gab es noch die Schule in Salza. Hinter der Friedenseiche.

Vielleicht hilft das nun doch zu einer gemeinsamen Lösung.... Was allerdings vor 1955 war, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber die "Theo" ragte mit der Turmruine über die gesamte Stadt.
DDR-Facharbeiter
27.01.2023, 12.41 Uhr
Alle haben recht: Die Theo-Neubauer-Schule war 1948/ 49auf zwei Standorte verteilt.
Des Rätsels Lösung: Der "Begabtenzug" der Theo-Neubauer-Schule war bis 1949 in die ehemalige Heinrich-Mittelschule Domstraße 15 ausgelagert. Wir kamen aus der Petersberg-Schule. Warum wir in die ehemalige Heinrich-Mittelschule einquartiert wurden ? Vielleicht lag es am Raum-Mangel, vielleicht auch an den höher qualifizierten Heinrich-Mittelschul-Lehrern wie Naturwissenschaftler "Kalle"Gerhardt. Auf dem Klassenfoto in "nordhausen-wiki" sieht man bekannte Nordhäuser wie Ingo Hirtes, Gerhard Wienrich, Jürgen Lamster, Gerhard Herbst und den Salzaer Tenor Schmidt ("Ich bin der kleine Prodekan", das sang er gern). Klaus Isermayer, Ingo Hirtes , Dieter Rudloff und andere qualifizierten sich 1949 für die Humboldt-Oberschule. Fazit: Alle haben recht: Die Theo-Neubauer-Schule war auf zwei Standorte verteilt. Das W.-v- Humboldt-Gymnasium ist ja bis heute sowohl in der Domstraße 15 wie auch in der Blasii-Straße zuhause.
Paulinchen
27.01.2023, 15.22 Uhr
So schnell...
... kann der Burgfrieden wieder hergestellt werden.

Wäre es doch nur in der Auseinandersetzung zwischen dem Russen und der Ukraine auch so....

Man muss eben miteinander sachlich reden, dann kann es auch flutschen. ;>)
Eckenblitz
28.01.2023, 14.41 Uhr
Schürt unsere Regierung den Krieg?
Man gedenkt den vergangenen Kriegen welches auch richtig ist, aber was ist mit der Gegenwart? Kanzler Scholz sagt „wir sind keine Kriegspartei“. Im gleichen Zeitraum erlaubt er die Lieferung Schwerer Panzer mit Soldaten sprich Wartungspersonal, (der sind es Zivilisten) in die Ukraine.Aber er kann oder er kann ja auch nicht anders handeln,oder?
Ist es nicht so, dass er der USA hörig?
So gesehen sind wir immer noch abhängig von den USA, auch wenn man das nicht war haben will. Am besten sieht man das am Vergesslichen Kanzler, aber dazu soll sich jeder seine eigene Meinung bilden, wenn er dazu gewillt ist und sich nicht den Öffentlich Rechtlichen anvertraut. Wer sagte doch so treffend, „Wer auf ARD und ZDF angewiesen ist, der muss Verblöden.“
Diese Regierung treibt uns in einen Krieg. Wie sagte eine gewisse Baerbock in Straßburg wörtlich, „ Wir führen Krieg gegen Russland.“ (Das zeigt welches Gedankengut diese Person pflegt.)
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