Do, 13:10 Uhr
23.03.2006
Zu viele Köche...
Nordhausen (nnz). ...verderben den Brei. Dieses Sprichwort scheint auch im Vorfeld von Wahlen zu gelten. Die nnz hat die bisherigen beiden Umfragen zu den Oberbürgermeisterwahlen verglichen...
Die Mehrheit der nnz-Leser, die an der jetzt abgelaufenen Umfrage teilgenommen hatten, würden Barbara Rinke (SPD) noch eine Legislatur gönnen (37,9%). Doch es sind weniger als vor sechs Wochen (41,8%). Das resultiert in erster Linie aus der größer gewordenen Zahl der Bewerber. Günther Dietrich von der WASG und Ursula Burkhardt (B90/Grüne) haben vor allem Rinke und FDP-Mann Martin Höfer Stimmen gekostet. Hingegen konnte Norbert Klodt (CDU) weiterhin auf rund 24 Prozent der abgegebenen Stimmen vertrauen.
Fakt ist, Barbara Rinke wird auch bei den bevorstehenden Wahlen vermutlich nach dem 7. Mai zwei weitere unruhige Wochen verbringen. Die Sozialdemokratin ist das gewöhnt, sie musste bislang immer in die Stichwahl (1994 gegen Dr. Manfred Schröter; 2000 gegen Dr. Klaus Zeh (beide CDU). Bei der wahrscheinlichen Stichwahl 2006 wird interessant, wer da der Herausforderer ist. Momentan neigt sich die Waage zu Norbert Klodt, aber auch Martin Höfer sollte noch nicht abgeschrieben werden. Dann wird es interessant, vor allem hinsichtlich der Frage, wer wen unterstützt. Könnte sich die FDP für den CDU-Mann erwärmen oder umgedreht? Würden die WASG-Sympathisanten einer SPD-Politikerin das Kreuz auf Stimmzettel verwehren?
Das sind die Unsicherheiten, die einen Wahlkampf aber erst spannend machen. Eines steht jedoch fest: Die Stadt Nordhausen wird spätestens am Abend des 21. Mai ein neues Stadtoberhaupt haben.
Autor: nnzDie Mehrheit der nnz-Leser, die an der jetzt abgelaufenen Umfrage teilgenommen hatten, würden Barbara Rinke (SPD) noch eine Legislatur gönnen (37,9%). Doch es sind weniger als vor sechs Wochen (41,8%). Das resultiert in erster Linie aus der größer gewordenen Zahl der Bewerber. Günther Dietrich von der WASG und Ursula Burkhardt (B90/Grüne) haben vor allem Rinke und FDP-Mann Martin Höfer Stimmen gekostet. Hingegen konnte Norbert Klodt (CDU) weiterhin auf rund 24 Prozent der abgegebenen Stimmen vertrauen.
Fakt ist, Barbara Rinke wird auch bei den bevorstehenden Wahlen vermutlich nach dem 7. Mai zwei weitere unruhige Wochen verbringen. Die Sozialdemokratin ist das gewöhnt, sie musste bislang immer in die Stichwahl (1994 gegen Dr. Manfred Schröter; 2000 gegen Dr. Klaus Zeh (beide CDU). Bei der wahrscheinlichen Stichwahl 2006 wird interessant, wer da der Herausforderer ist. Momentan neigt sich die Waage zu Norbert Klodt, aber auch Martin Höfer sollte noch nicht abgeschrieben werden. Dann wird es interessant, vor allem hinsichtlich der Frage, wer wen unterstützt. Könnte sich die FDP für den CDU-Mann erwärmen oder umgedreht? Würden die WASG-Sympathisanten einer SPD-Politikerin das Kreuz auf Stimmzettel verwehren?
Das sind die Unsicherheiten, die einen Wahlkampf aber erst spannend machen. Eines steht jedoch fest: Die Stadt Nordhausen wird spätestens am Abend des 21. Mai ein neues Stadtoberhaupt haben.

