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Mo, 16:13 Uhr
16.01.2023
Stadtverwaltung Nordhausen informiert:

Zur Öffentlichkeitsbeteiligung am Ehrenfriedhof

Letzte Woche hatte die Stadt Nordhausen zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung über die Erneuerung des Ehrenfriedhofes am Stresemannring geladen. In der voll besetzten kleinen Trauerhalle am Hauptfriedhof wurde das Projekt vorgestellt...

Diskussionen um die weitere Gestaltung des Ehrenfriedhofs (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Diskussionen um die weitere Gestaltung des Ehrenfriedhofs (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

Die konkretisierte, aktuelle Planung basiert auf der Empfehlung der „Bewertungskommission für die Neugestaltung des Ehrenfriedhofes Nordhausen“, die durch den Stadtrat der Stadt Nordhausen im Herbst 2021 als Zielplanung beschlossen wurde. Im Anschluss erfolgte eine Vor-Ort-Begehung auf dem Gelände des Ehrenfriedhofs, um die Schadbilder an den Bäumen und deren Entnahme zu erläutern. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil.

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Der Ehrenfriedhof soll seiner hohen Bedeutung als Friedhof, Gedenkstätte und Lernort über den historischen Kontext wieder gerecht werden. Insbesondere soll die erneuerte Anlage ein entsprechend würdiges Verhalten einfordern. Die Sammelgrabflächen werden artenreich mit Bodendeckern bepflanzt und so wieder besser sichtbar. Neue Informationstafeln sollen über Geschichte und Hintergründe der Entstehung aufklären.

Für die Neugestaltung müssen nun 33 Baumfällungen von sehr stark geschädigten Bäumen durchgeführt werden. Vor Ort konnte man sich unter fachlicher Erläuterung durch Baumexperte Herrn Küchenthal von den leicht erkennbaren Schäden an den Bäumen, z. B. anhand des Schadpilzbefalls überzeugen. Neun Bäume mit besserer Entwicklungsprognose können auf der Grabfläche erhalten bleiben. Es werden zahlreiche Sträucher und 20 Bäume im Randbereich des Ehrenfriedhofs neu gepflanzt. Dabei wird Wert auf klimawandelangepasste Arten gelegt, um dauerhaft die klimatisch-ökologische Funktion der Anlage zu erhalten.
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
16.01.2023, 17:24 Uhr
Ach ne
Jetzt sind die 33 zu fällenden Bäume also alle stark beschädigt.
War das nicht bei ersten Meldung über die Fällungen noch so, dass diese Bäume einfach nur im Weg sind und die Sichtachsen auf dem Ehrenfriedhof stören - usw.
Also kommen auch keine neuen Bäume da hin, denn dann wäre ja wieder die Sicht auf das zu erwartende Ödland im Sommer wieder hinüber.
Und jetzt sind die Bäume also so stark krank, dass sie 'leider' gefällt werden müssen.
Glauben die eigentlich noch selber, was die da sagen?
Ich bin vor 3 Wochen deswegen extra über den Ehrenfriedhof spaziert. Für mich kann der so bleiben. Für eine oder zwei Kranzniederlegungen im Jahr sind 800000€ etwas zu viel des Guten.
Zum Gedenken sollte eine ganz normale Anlagenpflege im jetzigen Bestand so wie im Hauptfriedhof ausreichend sein.
Echter-Nordhaeuser
16.01.2023, 19:43 Uhr
Ehrenfriedhof
So ist es, das Geld sollte lieber in den Bebelplatz gesteckt werden, der hätte es bitter nötig. Gedenkstätten haben wir doch in Hülle und Fülle.
Teja
16.01.2023, 22:50 Uhr
Pflege des Ehrenfriedhofs
Auch die Pflege muss hierbei bedacht werden.
Könnte man da nicht über Patenschaften von Schulen etwas sinnhaftes erreichen?Wir haben dies früher getan.
Eine bessere Auseinandersetzung mit der Geschichte kann es doch nicht geben?Wir haben früher auch in Dora Samstags freiwillig gearbeitet den Feuerlöschteich frei gelegt ,Gestrüpp entfernt und vieles anderes mehr.Einige der Austellungsstücke haben wir damals gefunden,welche heute im dortigen Museum liegen.Das machte doch Sinn.
Peterk
16.01.2023, 23:48 Uhr
Ich
finde auch, daß es wesentlich wichtigere Projekte in Nordhausen gibt. 800 000 € muss man erstmal übrig (!) haben
Flitzpiepe
17.01.2023, 08:45 Uhr
Herr Buchmann
Hören Sie endlich auf die Stimmung in der Bevölkerung, die sie damals mehrheitlich gewählt hat.
Wenn Sie weiter so mit dem 'Kopf durch die Wand gehen' und alle Hinweise um sich drumherum ignorieren, brauchen Sie zur nächsten Wahl gar nicht erst antreten.
Den Aufwand können Sie sich sparen.
Ungläubiger64
17.01.2023, 11:38 Uhr
Ist das überhaupt noch zeitgemäß
oder politisch korrekt einen
Ehrenfriedhof für gefallene russische Soldaten aus dem WW 2 zu haben?
Dank unserer kriegstreibenden Regierung befinden wir schließlich im Krieg gegen Russland .
Die 180000 € könnten sinnvoll zur Unterstützung unserer Kinder und Enkel eingesetzt werden . Schulspeisung z.B.
Aber dafür ist kein Geld da und wenn ja wird erbittert über die Verteilung gestritten.
Alles nur noch krank in diesem Land !!!
Ungläubiger64
17.01.2023, 11:39 Uhr
Korrektur
800000 € muss es heißen
DDR-Facharbeiter
17.01.2023, 13:03 Uhr
Ehrenfriedhof für bombardierte  alliierte Kriegsgefangene wäre gerechtfertigter als für Garnison
Ein Ehrenfriedhof für bombardierte kriegsgefangene  alliierte Kriegsgefangene wäre gerechtfertigter als für die in der Grimmel-Allee garnisonierten Sowjet-Soldaten., weil es  in Nordhausen bis Kriegsende am 11. April 1945 keine gefallenen sowjetischen Soldaten gab.
Aber es gab in der Boelcke-Kaserne eine unbekannte Zahl von durch britische Bomben getötete sowjetische, polnische, französische und andere Kriegsgefangene. Sie wurden am 3. und 4. April 1945 gegen alle alliierten Menschen-Rechte für alliierte Kriegsgefangene bombardiert, weil die Nazis sie gezwungen hatten, für die deutsche Rüstung im Mittelwerk Dora  zu arbeiten. Das Britische Bomber-Kommando bombardierte sie genauso wie die deutschen Rüstungsarbeiter in Nordhausens Altstadt zur Vergeltung für deutsche Bomben auf britische Städte .
Paul
17.01.2023, 20:44 Uhr
Ungläubiger64
Ich will dir nur mal eins sagen, in Geschichte scheinst du eine große Niete zu sein. Der Ehrenfriedhof für gefallene russische Soldaten MUß erhalten werden. Denn wenn Rußland nicht gewesen wäre im 2.Weltkrieg würde die Welt heute ein wenig anders aussehen ! Und DAS ist noch Vornehm ausgedrückt.
Straßenfeger
17.01.2023, 21:01 Uhr
@facharbeiter: Die Toten der Bölke Kaserne waren Opfer
Daran sollte man nicht herumdeuteln! Ihr Schicksal als Häftlinge war brutal, sie waren ihm ausgeliefert. Sie haben eine würdige Ruhestätte verdient. Ob es für 800000 Euro sein muss, kann man sicher diskutieren. Aber man sollte dafür sorgen, daß ihre Gräber wieder als Gräber ordentlich und anständig erkennbar sind.
RWE
18.01.2023, 11:36 Uhr
@Paul
1. Steht gar nicht zu Debatte den Ehrefriedhof abzuschaffen. Es geht um die Ausgestaltung.
2.Ist Deutschland rechtlich verpflichtet sowjetische Kriegsgräber zu erhalten und dieser Verpflichtung wird auch nachgekommen.
3. Sind hier keine Russen gefallen. Die Amerikaner zogen kampflos ein.
4. Ein Gedenkstein für die Opfer der Boelcke-Kaser wäre nicht verkehrt und bestimmt für weniger als 800000€ zu haben.
5. Und man darf auch nicht vergessen, daß für die meisten Menschen ist Osteuropa mit der Befreiung von Hitler gleichhzeitig die Besatzung durch SU begann. Volksgenosse Hitler wurde nur durch Genosse Stalin ersetzt. Ich wünschte mir die Amis wären geblieben.
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