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Di, 16:10 Uhr
20.12.2022
Tragödie auf der A 38

Drei Unfalltote durch Geisterfahrer

Wie die Autobahnpolizei jetzt in ihrem Ergänzungsbericht zur vorherigen Kurzmeldung vor einer reichlichen Stunde berichtet, verloren bei der Geisterfahrt in Nordthüringen drei Menschen das Leben...

Tragischer Verkehrsunfall auf der A 38 bei Leinefelde (Foto: Silvio Dietzel) Tragischer Verkehrsunfall auf der A 38 bei Leinefelde (Foto: Silvio Dietzel)

Ein deutscher Mercedes fuhr vom Parkplatz Eichsfeld auf der Richtungsfahrbahn Leipzig in Fahrtrichtung Göttingen. Nach rund drei Kilometern kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Mitsubishi mit polnischem Kennzeichen.

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Durch den Zusammenstoß sind die drei Insassen der Fahrzeuge verstorben. Der Mitsubishi wurde dabei so deformiert, dass die Feuerwehr die Passagiere herausschneiden mussten. Zur Unfallaufnahme ist die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt, der Verkehr wird abgeleitet.

update: Erste Bilder von der Unglücksstelle




Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Tragischer Unfall auf der A 38 (Foto: S.Dietzel)
Autor: red

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Kommentare
Psychoanalytiker
20.12.2022, 18:11 Uhr
Zunächst ...
... mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen!!!

Vor über 25 Jahren war ich Beifahrer eines Autos, das auch beinahe auf der A38 in falscher Richtung unterwegs gewesen wäre. Der Fahrer des Wagens, erfahren und noch nicht alt, war damals, ebenfalls von einem Rastplatz kommend, der festen Überzeugung, richtig aufzufahren, aber er war tatsächlich bereits in falscher Richtung unterwegs. Ich konnte ihn noch stoppen, aber er glaubte mir zunächst nicht, dass er fast Geisterfahrer geworden wäre.

Später ein weiterer Vorfall. Im Raum Eisleben erblickte ich neben mir, aber hinter der Leitplanke auf der Fahrspur (Überholspur) Halle einen PKW. Wir fuhren beide in Richtung Göttingen, ich richtig, er als Geisterfahrer. Meine mitfahrende Partnerin rief sofort die Polizei an, diese wusste schon Bescheid, aber stoppe den Falschfahrer erst kurz vor Sangerhausen. Wie durch ein Wunder war kaum Verkehr auf der Autobahn und es ging alles "gut".

Auch wenn es wenig verständlich ist, so muss ich dennoch sagen, dass die "Stopp-Mechanismen" nach wie vor sehr "dürftig sind". Unterschiedliche "Anhaltezeichen" (Stoppschilder, Fahrbahnmarkierungen, Hinweise ...) sind offenbar nicht wirklich geeignet, potentielle Geisterfahrer zu informieren und zu stoppen.

Hier müssten nicht nur einheitliche und überall vorhandene Stoppmechanismen gelten und angebracht sein, man müsste auch vor der Auffahrt Freiflächen vorhalten, an denen man noch "umkehren" kann bevor man die (falschen) Richtungsfahrbahnen erreicht.

Durch die zwei selbst erlebten Situationen bin ich etwas sensibilisiert, achte auf Zufahrten etwas vermehrt auf die Zufahrten. Oft sind dort schon Leitplanken, die keinerlei Möglichkeit bieten, noch rechtzeitig umzukehren, man wird quasi gezwungen, in der falschen Richtung aufzufahren, selbst wenn man die Geisterfahrt noch rechtzeitig erkennt. Und das führt dann zu "Panik" und weiterem falschen Handeln. Aus meiner Sicht müsste man auf den Standstreifen, und dort entgegen der Fahrtrichtung auf Hilfe warten. Aber auch das wird zum Problem, weil es oft keine Standstreifen mehr gibt.

Meine Lösung: Gute, eindeutige Beschilderung mit Warnzeichen und "Krallen" um Reifen platt zu machen, aber auch Wendeplätze.
free Gigi
21.12.2022, 06:38 Uhr
traurig und fassungslos
Bei einem anderen Nachrichtenportal, wurden die Alter der Beteiligten veröffentlicht. Da kann sich jeder seinen Teil denken.

Ich kann nicht verstehen, wie man an einer so übersichtlichen Rastanlage und eigentlich überhaupt falsch auffahren kann, denn dann würde man ja theor. am Beschleunigungsstreifen ohne Beifahrer (Linksverkehr) nicht auffahren können da man nix sieht!
aha222
21.12.2022, 07:13 Uhr
Vor...
...über 25 Jahren? Da gab es die A38 noch garnicht.
Kritiker86
21.12.2022, 07:30 Uhr
Ich
fahre dort täglich vorbei. Kommt da ein Falschfahrer einen entgegen hat man kaum eine Chance. Dann noch bei einer sehr hohen Geschwindigkeit... Verstehe auch nicht, wie man von den Parkplatz aus in die falsche Richtung wieder auffahren kann. Mir absolut Schleierhaft. Vielleicht war dies auch so gewollt. Auf der A38 sind so einige unterwegs, bei denen es einen Angst und Bange wird. Vielleicht wäre ein Tempolimit doch besser, obwohl ich persönlich nicht dafür bin. Mein Beileid. Die kurzen Sekunden möchte niemand erleben.
Wilmana
21.12.2022, 07:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
gila37
21.12.2022, 09:47 Uhr
Furchtbar
dass sowas passiert ist und mein aufrichtiges Beileid allen Hinterbliebenen.


PS: Gerade aus Respekt den Verunglückten und ihren Familien gegenüber, wäre es vielleicht besser gewesen die Kennzeichen unkenntlich zu machen.
Psychoanalytiker
21.12.2022, 10:01 Uhr
Sag ich doch ...
... "Korintenkacker" und "päpstlicher als der Papst" ... .

Es mag ja sein, dass es nicht "25" Jahre her sind, aber immerhin im Jahr 1998 (also vor 24 Jahren) wurde der Autobahnabschnitt zwischen Heringen und Werther eröffnet. Wann nun der Rastplatz "Kesselberg" eröffnet wurde bekommt "aha222" bestimmt noch exakt heraus. Es war zumindest wenige Tage nach dessen Eröffnung, als ich Zeuge einer "Beinahe-Geisterfahrt" wurde. Die Beschilderung war damals eher "dämlich" und daher ging es zunächst (noch auf dem Rastplatz) in die falsche Richtung.

Ich fahre viel auf Autobahnen, daher vielleicht meine zwei "Live-Erlebnisse" mit einem potentiellen und einem tatsächlichen Geisterfahrer. Ich habe so etwas erlebt, bei meinen bisherigen 5 "Daumen-runter-Gebern" glaube ich dies nicht unbedingt.

Fakt ist, dass es in Deutschland keine einheitliche Warnbeschilderung gibt, mal ist nur ein Richtungspfeil zu sehen, mal gibt es eine "warnende Hand", mal ... .

Und ich persönlich halte eben Leitplanken im Bereich der Zufahrten für sehr gefährlich, weil man selbst bei erkennen der Gefahr nicht mehr "umlenken" kann und dadurch zwangsläufig auf die falsche Fahrbahn geleitet wird. Daraus resultierende Panik verstärkt dann das weitere Fehlverhalten. Großzügige "Wendemöglichkeiten" zwischen der Auffahrt und der Abfahrt eines Zubringers würden sicherlich viel bewirken.

Und ich bleibe dabei: Einheitliche Warnhinweise und bauliche "Stopper" in ganz Deutschland bzw. ganz Europa würden Geisterfahrer eher verhindern, als ständig andere Beschilderungen. Und ehe ein solch böser Unfall wie jetzt geschieht, sind "reifenzerstörende" Einrichtungen im Bereich der Auffahrt, also vor erreichen der falschen Fahrbahn sicher auch "das kleinere Übel" ... .
Kobold2
21.12.2022, 11:01 Uhr
Da fehlen einem die Worte
Auch Rasthöfe und Parkplätze haben Fahrbahnmarkierungen und Verkehrszeichen.
Ich erleben sehr oft, daß das alles ignoriert wird und kreuz und quer umhergefahren wird.
Wo ist die Konzentration und Wahrnehmung, wenn der Bogen vor der Beschleunigungsspur mit einmal links, statt rechts rum geht und die Hauptfahrbahn rechts statt links auftaucht.
Warum fährt man dann stur weiter?
Der Ruf nach technischen Lösungen liegt immer nahe, aber ist doch nur ein Symptombehandlung.
Es ist nicht ungefährliche, wenn man bei der Zufahrt zum Parkplatz plötzlich vor einem Auto mit 4 platten Rädern steht und sich hinter einem alles stapelt bis man das Teil weggeräumt hat. Mir wird bei der Teilnahme am Straßenverkehr zu viel auf die leichte Schulter genommen und zuwenig darüber nachgedacht, welche Folgen manches Verhalten nach sich zieht.
Das ist selbst auf diesem Portal erkennbar.
Fragen zum Alter sind hier nicht erwünscht.
Eine Umfrage dazu würde diese traurige Einstellung genauso bestätigen, wie fahren bei Unwetter, Extembedingungen, oder Diskussionen um entsprechende Bereifung.
Nun hat es 2 Unschuldige getroffen, die sicher Weihnachten gern bei ihrer Familie verbringen wollten......
Peperoni
21.12.2022, 17:29 Uhr
Kobold, da fehlen einem die Worte
Und nicht nur die, kann man nicht noch mehr Photos machen? Spitzenleistung des Presse-Photographen, mehr geht fast wirklich nicht. Wird natürlich noch vom Qualitäts - Kommentator Kobold vervollständigt! Dümmer geht's immer noch, aber andere Leute dumm machen. Ganz großes Ding Symbiose zwischen nnz und einem Kobold, unerträglich!!!!
Kobold2
21.12.2022, 18:10 Uhr
Die Worte fehlen hier gleich
Noch mal.....
Mit der Einstellung reihen sie sich nahtlos in das täglich erlebte ein und bestätigen meine Kommentar unmissverständlich.
Ein trauriges Danke dafür......
Peperoni
21.12.2022, 20:14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Verstoß gegen AGB, bis zum letzten Satz war alles gut
Paulinchen
21.12.2022, 20:37 Uhr
Das täglich erlebte...
... Im Sommer ist, dass sich die LKW Fahrer einen Dreck um die Fahrbahnmarkierungen auf den Parkplätzen der Autobahnen scheren. Sie stellen sich quer auf die PKW Stellplätze und blockieren mal gleich mehr als 6 Parkflaechen. Das auch mal ein PKW Fahrer eine Rast in sen Nachtstunden machen könnte, interessiert die Burschen nicht. Wenn 5 LKW so widerrechtlich parken, ist für PKWs kein Platz mehr vorhanden. Da sollte der Kobold mal mit seinen Kollegen drüber sprechen. Nachts passt ein PKW kaum noch durch die parkenden LKW durch. Einige der Ritter der Autobahnen stehen mit dem Auflieger noch in der Zufahrt zum Parkplatz, ohne Beleuchtung. Da hilft das Warndreieck eher nicht mehr viel. Da die Zufahrt meist nicht geradeaus verläuft. Aber offenbar sind die Kolateralschaeden bei den Brummifahrern schon einkalkuliert.
So - nun kann der CEO der Brummigilde in die Tasten greifen......
bleibtmalfeinineurer
21.12.2022, 21:39 Uhr
soviel eigennutz !
ja, paulinchen... die Trucker parken manchmal kreuz und quer ! Weil sie ihre Ruhezeiten einhalten müssen, oder nach 8-10 Stunden Autobahn einfach am Ende sind ! Wer 2x pro Woche seinen SUV zum Aldi fährt und 1x im Jahr auf "große" Tour geht, der jammert dann immer... keine Frage !

Ich halte mich hier normalerweise raus... aber soviel Ignoranz ist einfach unerträglich. Ich fahre beruflich wie privat viel... sehr viel (so knappe 100tkm pro Jahr) und bis auf ein paar kleine Ausnahmen habe ich keine negativen Erfahrungen mit den LKW-Fahrern (die noch weit mehr km auf der BAB verbringen) - und zwar unabhängig von Kennzeichen, Herkunft oder Fahrzeugmodell.

Einfach mal etwas Verständnis für die Sorgen und Nöte der Anderen aufbringen - daran fehlt es offenbar !
Kobold2
22.12.2022, 08:13 Uhr
Mit dem
gern genommenen "der hat aber das und das gemacht" war man schon im Kindergarten verpönt und es blieb einem nur noch das letzte Förmchen im Sandkasten.
Damit hat man jetzt das Niveau auf den tiefsten Punkt gedrückt und das Thema völlig verlassen.
Durch ihre Verweigererungshaltung zu neuen Erkenntnissen, gepaart mit ihrem Hass und Egoismus, ist Ahnungslosigkeit das logische Ergebnis.
Ihre beschriebene Situation ist nicht nur im Sommer so sondern das ganze Jahr über und beginnt I. d. R. gegen 17.00 Uhr und gegen 18.00 Uhr ist schon alles zu spät.
Mit ihrer Einstellung ist es auch nicht verwunderlich, daß sie die Fahrer für die unhaltbaren Zustände verantwortlich machen, anstatt über die wirklichen Ursachen nachzudenken. Denn dann würden sie erkennen, daß sie mit ihrer Haltung selbst Teil des Problems sind.
Ich erinnere hier gern noch man an die jahrelange traurige Entwicklung, Ablehnung und Diskussion zu einem Autohof in der Region. Jeder der ein Geschäft eröffnetmuss Parkplätze für die Kundschaft nachweisen, aber wer eine Firma aufmacht, muss keine Parkplätze für seine Anlieferer schaffen. Da werden lieber ganze Gewerbegebiete zu Parkverbotszonen für LKW. erklärt, wie z. B. im neuen Teil des GWG Heiligenstadt. Mit dieser permanenten Ablehnung brauch man sich über den Fahrermangel nicht zu wundern. Mit diesem Mangel wird auch die Qualität nicht besser.
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