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Sa, 10:15 Uhr
17.12.2022
brig gebliebene Lebensmittel lecker verwerten

Der Rest vom Fest

Gutes und reichliches Essen gehört zu Weihnachten wie Tannenbaum und Geschenke. Meist sind Essensreste dabei nicht zu vermeiden. Die Verbraucherzentrale Thüringen gibt Tipps, wie sich Lebensmittel sinnvoll verwerten oder länger haltbar machen lassen...

Mit etwas Kreativität lassen sich aus den Resten des Weihnachtsessens leckere Gerichte zaubern. „Klöße schmecken in Scheiben geschnitten und angebraten fast besser als frisch”, sagt Luise Hoffmann, Referatsleiterin Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Thüringen. „Fleischreste eignen sich als Aufschnitt, Gemüsereste lassen sich mit Käse überbacken in leckere Aufläufe verwandeln”, so Hoffmann. 

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Wer schon weiß, dass die Reste nach Weihnachten nicht mehr sinnvoll verwertet werden können, zum Beispiel weil ein Urlaub geplant ist, sollte rechtzeitig Care-Pakete für die Gäste packen. „So bleibt nichts übrig. Dafür können die Gäste Dosen mitbringen oder Sie verwenden einfach leere, ausgespülte Schraubgläser”, rät die Lebensmittelexpertin. 

Das übrig gebliebene Essen sollte nicht lange im Warmen stehen, sondern schnell abgekühlt und in geeigneten Gefäßen verpackt in den Kühlschrank wandern. So verderben die Köstlichkeiten nicht vorzeitig. Wer sich auch im neuen Jahr noch an den Resten vom Weihnachtsessen erfreuen möchte, kann diese natürlich auch einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt genießen.

So bleiben Plätzchen länger frisch
Weihnachtsgebäck kann mit ein paar einfachen Tricks länger haltbar gemacht werden. „Plätzchen bleiben länger frisch, wenn sie sortenrein sortiert und luftdicht verpackt werden. Auch dafür eignen sich verschließbare Gläser”, sagt Luise Hoffmann. 

Plätzchen und Kekse sollten möglichst bei Raumtemperatur gelagert werden. Unter diesen Bedingungen halten sich Zimtsterne bis zu vier Wochen, Gebäck aus Mürbeteig bis zu drei Wochen und Florentiner eine Woche.

„Stollen bleibt besonders lange frisch, wenn er in ein Leinentuch gewickelt und in einer Dose verschlossen wird”, weiß die Expertin. 

Nicht verwendete Zutaten sollten luftdicht verschlossen werden, denn so bleiben sie länger haltbar. „Übrig gebliebene gehackte oder gehobelte Nüsse sollten Sie möglichst direkt weiterverwenden. In der Pfanne kurz angeröstet, schmecken sie im Müsli, im Schichtdessert oder über gegarten Brokkoli gestreut”, so Luise Hoffmann. 
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
17.12.2022, 10:26 Uhr
Danke Frau Hoffmann!
Bei meinem nächsten Friedhofsbesuch werde ich meiner Toten Oma (Ist jetzt kein Wortspiel bezüglich der lebhaften Kartoffeldiskussion von letztem Wochenende) berichten, dass sie vor einem halben Jahrhundert mit gebratenen Klössen in Scheiben alles richtig gemacht hat.

Ernsthaft: Ich freue mich immer über Tipps und Anregungen, aber wenn uns heutzutage altbekannte Gebräuche aus Mangelzeiten von Berufsklugscheissern als Perlen der Erkenntnisgewinnung verkauft werden sollen, frage ich mich schon, warum wir alle noch nicht verhungert sind, auch im Winter ein Auto fahren können und nicht wegen mangelhafter Hygiene dem Roten, Schwarzen oder Grünen Tod zum Opfer gefallen sind.
Franz Haarkamm
17.12.2022, 13:49 Uhr
Danke liebe nnz, ...
... daß Sie solche Beiträge veröffentlichen. Auch wenn sich ein - vermutlich frustierter alter Mann - darüber lustig macht, weil er nicht wahrhaben will, das Dinge, die früher selbverständlich waren, heute nicht mehr selbverständlich sind. Woher sollen junge Erwachsene den "Wochenrückblick" auf dem samstäglichen Mittagstisch kennen, wenn es nichts zum zurückblicken gibt. Die Eltern essen in der Kantine oder schieben sich während der Arbeit etwas vo Imbiss rein, die Kinder essen im Kindergarten oder in der Schule. Man kann dies bedauern, aber leider ist es so.
geloescht.20250302
17.12.2022, 15:14 Uhr
Weder alt noch frustriert...
...aber die Haare auch ohne Kamm schön, Herr Franz.

Und nein, mein Unbehagen richtete sich nicht gegen die NNZ.

Und ja...Die Tipps meiner Grosseltern vermisse ich auch heute noch tatsächlich mehr als die von Berufsratschlägern wie der Verbraucherzentrale oder dem ADAC!
Wolfi65
18.12.2022, 19:38 Uhr
Alt vielleicht
Aber frustriert kann man ja aber wirklich sein, wenn man solche Nachkriegs-Ratschläge in den Blühenden Landschaften serviert bekommt.
Da fehlt nur noch das Verwenden von Kartoffelschalen zur nächsten Suppe und der Einsatz eines Holzvergasers am eigenen PkW.
Vielleicht noch eine Sparmaßnahme gefällig?
Vieles lässt sich in Ölpapier sehr lange betriebsfähig haltbar machen, damit das Equipment einsatzfähig ist wenn man es wirklich mal brauchen sollte.
Funktioniert hundertprozentig.
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