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Mo, 16:44 Uhr
12.12.2022
Landesregierung schafft Sicherheit bei der Finanzierung

Pläne für weitere Flüchtlingsaufnahme konkretisiert

Die Thüringer Landesregierung hat Ende letzter Woche die weitere Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge mit kommunalen Würdenträgern besprochen. Zu den 31.165 derzeit hier gemeldeten Ukrainern werden wöchentlich 360 neue Flüchtlinge erwartet. Jetzt soll mit Fördergeldern schnell Wohnraum hergerichtet werden...


Auf Einladung von Migrationsminister Dirk Adams (Bündnis 90/Die Grünen) kamen am Freitag, 9. Dezember, im Rahmen einer Videokonferenz Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise, der kreisfreien Städte, des Gemeinde- und Städtebundes, des Landkreistags und des Verbandes der Thüringer Wohnungswirtschaft (vtw) mit den Thüringer Ministerinnen und Ministern für Finanzen, Infrastruktur und Migration, Heike Taubert, Suzanna Karawanskij und Dirk Adams, zusammen, die die jüngsten Entscheidungen des Kabinetts vorstellten.

Die Flüchtlingskostenerstattungsverordnung (FlüKeVo) wird noch in diesem Monat dahingehend geändert, dass zukünftig Kapazitäten und nicht wie bisher belegte Plätze finanziert werden. Die Kapazität durchschnittlich vorzuhaltender Plätze wird auf generell 11.000 festgelegt. In besonderen Jahren ist zudem eine weitere Aufstockung der Kapazitäten möglich. Die Pauschale wird deutlich angehoben. Die FlüKeVo wird wie gewohnt zwei Jahre gelten und steht im Jahr 2024 zur Evaluierung an.
Für die auf kommunaler Seite zu schaffenden Plätze im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes übernimmt das Land im Einzelfall Patronatserklärungen für langfristige Mietverträge. Das ermöglicht beispielsweise die Anmietung von Hotels, Feriendomizilen u.ä. Zudem werden die Kapazitäten des Landes bei der Erstaufnahme erweitert.

Das Ausführungsgesetz zum Sozialgesetzbuch II (SGB II) soll schnell modifiziert werden, dass die Sozialkostensteigerung für Geflüchtete aus der Ukraine für das Jahr 2023 vom Land übernommen wird. Damit wird die schon bestehende günstige Regelung für 2022 um ein Jahr verlängert.

Ab 1. Januar 2023 werden im Rahmen einer Projektförderrichtlinie 12,5 Mio. Euro an die Thüringer Wohnungsunternehmen und private Wohnungseigentümer ausgereicht, zweckgebunden für drei Jahre zur Herrichtung von Wohnraum vorrangig für Geflüchtete aus der Ukraine bzw. andere Asylbewerber. Der Verband Thüringer Wohnungsunternehmen (vtw) ist davon überzeugt, dass sich auf diese Weise in den kommenden Monaten rund 2500 Wohnungen bereitstellen lassen.

Ein weiterer Austausch ist noch vor Weihnachten geplant.

Stand heute sind 31.165 Geflüchtete aus der Ukraine in Thüringen registriert. Absehbar wird ein Ankunftsgeschehen von ca. 360 Personen pro Woche erwartet. Thüringen ist im Rahmen der bundesweiten Verteilung von Geflüchteten aus der Ukraine nach dem Königsteiner Schlüssel ca. 1.700 Personen im Minus. Das Landesverwaltungsamt hat daher angekündigt, in den kommenden Wochen bis zu den Feiertagen noch einmal verstärkt Geflüchtete auf die Landkreise zu verteilen. Ziel ist, vom 23. Dezember bis 3. Januar keine weitere Verteilung von Geflüchteten vorzunehmen.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
12.12.2022, 17:18 Uhr
Das kommt vielleicht...
... noch viel schlimmer. Aber unsere Medien verbreiten ja leider nicht alles, was das Volk betrifft.
Eben lese ich, dass seit einigen Stunden, in Serbien und im Kosovo das Militär sich in Richtung der jeweiligen Landesgrenze bewegt.

Die treffen sich dort garantiert nicht zur Glühwein party. Wer bitte muss dann die Menschen aufnehmen, welche ihr Leben durch die Flucht retten wollen?

Werden dann die Ferienhäuser der Politiker und die vielen Parteizentralen zur Verfügung gestellt? Im Schloss des Bundespräsidenten und in Meseberg gibt es bestimmt noch ein paar Zimmer für die Hilfesuchenden.
Aber trotzdem, warum erfahren wir von dieser drohenden Gefahr nichts von den Sendern, welche wir viel zu hoch bezahlen müssen?
Feldgieker
12.12.2022, 17:26 Uhr
Mmh, das sind sehr viele Menschen
Das sind ca. 18000 Leute die in unser Sozialsystem greifen. Der geringste Teil wird arbeiten und sich selbst versorgen können(wollen). Wie soll der Steuerzahlende das nur bewältigen.
Es gibt genug andere Stellen die Geld benötigen würden. Schulen Alten- und Pflegeheime sowie andere soziale Einrichtungen z.B. .
Das kann unser einst so starkes Land nicht bewältigen.
Immer mehr Menschen nehmen aus den Kassen raus und nur wenige schindern sich noch ab, um in ärmeren Zuständen ihr noch verbleibenden Minimalwohlstand zu erleben.
Das ist eine traurige Zukunft.
Irgendwann ist auch das größte Boot voll und der größte Geschenkesack leer.
grobschmied56
12.12.2022, 18:08 Uhr
Da wird inzwischen so mancher froh sein ...
... über seine kleine, feuchte und ungeheizte Bude. Die erspart ihm die zwangsweise Einquartierung von 'Schutzsuchenden'. Urteil der zuständigen Zuteilungskommission:
VÖÖÖÖLLIG UNZUMUTBAR!
Marionade
12.12.2022, 18:23 Uhr
Noch mehr
Es ist zuviel des Guten ,wir sollen bis 70 Jahre arbeiten und hier kommen weiter die ungebildeten ins Land . Es reicht es ist genug .
BerndLuky
12.12.2022, 18:39 Uhr
Noch..
mehr pseudo Flüchtlinge über die Balkanroute, noch mehr Sozialleistungen für Hartz 4 Empfänger und pseudo Flüchtlinge! Dieser Staat (husthust) ist so am Ende, dass er bald kollabieren wird! Zum Glück! Eine geistesgestörte Refugeeswelcome-Regenbogen-Regierung erledigt das, was die Siegermächte (husthust) erst mit Deutschland vor hatten!
Die totale vernichtung Deutschlands!
Aber macht weiter so, geht fein Wählen und ich schau zu wie ihr Euch selbst zerstört!
Mein Grinsen wird immer größer!
PS: Ich rede nicht von den Flüchtlingen aus der Ukraine!
Kama99
12.12.2022, 18:41 Uhr
Habe gerade ...
mal gegoogelt. Ein "normaler" H4 Empfänger bekommt rund 1000€ für Erstattung zugestanden. Wenn er Glück hat sind die Wände frisch gestrichen, den Rest kann er sich vom Sperrmüll oder Sozialkaufhaus besorgen. Die die Ukrainer bekommen hier komplett Neu eingerichtete Wohnungen. Findet den Fehler was hier schief läuft.
darkmoon
12.12.2022, 18:52 Uhr
Herr Adams & Co, ich fordere Sie auf, sich UMGEHEND
um Unterkünfte für die Hunderttausende Obdachlose in diesem angeblich so reichen Land zu kümmern. Diese Menschen werden von Ihresgleichen nämlich überhaupt nicht berücksichtigt!!
SCHÄMEN SIE SICH!!!!
SIE WERDEN ALLE VON UNSEREN STEUERGELDERN FINANZIERT
Wenn wir auch keine Lust mehr zum arbeiten haben, sehen SIE alt aus.

Was hier passiert, kann man nicht mehr in Worte fassen, da müssen Menschen auf der Straße leben, aber für alle die hierherkommen wird Platz gemacht. Da wird schon mal eine Obdachlosenunterkunft geräumt oder alte Menschen müssen in den Seniorenheimen umziehen.

SIE WERDEN ALLE VON UNSEREN STEUERGELDERN FINANZIERT.
geloescht.20240214
12.12.2022, 19:15 Uhr
Ja..
..langsam reicht es wirklich. Da kommen nur noch Sozialschma.... her. Die paar Leute die sich einbringen wollen können sich bei den Anderen bedanken. Die probieren ja nicht mal was zu tun. Wenn es nicht geht. Okay. Wir sollen jetzt schuften bis zum Ende. Laut Kanzler. Eigentlich bin ich liberal. Aber wenn das so weitergeht. Schmeisst sie alle raus. Für wen wurde denn die beste Sozialsicherung Europas in Deutschland gemacht? Für unsere Pflegeeltern. Nicht für die ganze Welt. Unserer Außenministerium kann ich nur wünschen dass sich Ihre Kinder irgendwann in diese Klientel verliebt. Viel Spaß noch. Guten Abend
Klosterbruder
12.12.2022, 19:23 Uhr
Aufregung
Ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht. Wenn es um die Montagsspaziergänger geht, da habe ich immer das Gefühl, als wenn ganz Nordhausen mit der ganzen Politik einverstanden ist außer eben die paar, die auf die Straße gehen. Also immer herein . Vielleicht bleiben ja soviel Fachkräfte hier, damit man nicht noch bis 67 oder länger arbeiten muss.
roni
12.12.2022, 19:32 Uhr
Dampf ablassen
In der Nnz bringt nichts!!! Hier soll unser Land ruiniert werden!!!! Leute wehrt euch!!!! Es geht um unsere Kinder und Enkel
Psychoanalytiker
12.12.2022, 19:43 Uhr
Wissen die Entscheidungsträger überhaupt ...
... wo das Geld für die Flüchtlinge, die in dieses Land aus allen Teilen der Welt strömen herkommt, wer es verdient und welche dringend notwendigen Maßnahmen (Straßen-, Brücken-, Gleisbau, Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Feuerwehren, Lohnsteigerungen, Rentenerhöhungen, Inflationsausgleich, Landesverteidigung ÖPNV, Wohnungsbau ... u.s.w., u.s.w ...) dadurch nicht durchgeführt werden können? Hinzu kommen Milliarden hier und Milliarden dort, für "Afrika", "Asien" und was weiß ich noch.

Hier wird offensichtlich Steuergeld verschenkt und bestimmt auch verschleudert, ohne dass beachtet wird, wofür unsere Steuern eigentlich verwendet werden soll(t)en und müssen. Da steht nichts von "die Welt retten" im Grundgesetz.

Und wenn ich hier Zahlen von ukrainischen Flüchtlingen vorgelegt bekomme, will ich diese auf der einen Seite garnicht anzweifen. Andererseits frage ich mich, woher diese Zahlen stammen, wo doch unsere Medien "nahezu stündlich" verbreiten, dass sich Flüchtlinge aus der Ukraine gar nicht anmelden bräuchten.

Aber wenn man Geld bekommen will ... .
Knaecke2
12.12.2022, 20:00 Uhr
Danke "Adams Äpfel".....
Meine Mutter wird sich freuen, da sie Rentnerin ist muss die Heizung den ganzen Tag im Haus, wenigstens etwas Wärme abgeben. Als Schichtarbeiter im Gesundheitssystem kann ich es mir leider nicht leisten, meiner Mutter eine warme Wohnung zu gönnen. Über 40 Jahre war sie Kindergärtnerin, um im alter verarmt zu sein. Danke Deutschland.
Auf der anderen Seite, sehe ich offene Fenster im Winter, wo jedem Deutschen Übel wird vor Kosten, in den bekannten Blöcken oder Notunterkünften für Facharbeiter welche leider nicht Arbeitsfähig sind oder für den deutschen Mob und dessen Bedingungen nicht wollen.
Soll mir da einer sagen... wir brauchen unsere Regierung.
Gruß an die Grünen...
Paulinchen
12.12.2022, 22:22 Uhr
Nun mal etwas anderes,....
... die Kosten für die Flüchtlinge aus der Ukraine, haben ja zum Teil auch Autos.
Dann und wann, so zumindest geht es mir mit meinem Auto, muss ich auch mal an die Tankstelle. Von meinem Konto geht dann der Betrag für den Kraftstoff ab. Ist das bei den Flüchtlingen auch so? Was ist, wenn ein Auto mit dem D auf dem Kennzeichen, mit einem mit dem UA in einen Unfall verwickelt wird? Wie sieht es mit der Schadensregulierung aus? Wie lange bekommen die Flüchtlinge mit Auto, Hartz IV? Heute berichtet eine Zeitung aus einem Nachbarland folgendes: Mit Ablauf eines Jahres, nach der Ankunft wird geprüft, ob es noch notwendig ist, dass Sozialhilfe gezahlt werden muss. Hat der Empfänger ein Auto, so muss dieses verkauft werden, nur dann fließt die Sozialhilfe weiter.
Der Grund dafür ist, man kann der eigenen Bevölkerung nicht zumuten, dass nichts unternommen wird, dass die Flüchtlinge hier auf ewig von Steuern finanziert werden und zusätzlich ein eigenes Auto haben.
Wenn ich den oben stehenden Artikel lese, so fällt mir auf, hier sollen Milch und Honig in Massen, auf ewig fließen. Und wo bitte finde ich die Stelle, an der die Politiker auch ihren Beitrag leisten? Das Geld anderer gibt sich sehr leicht aus, aber wie sieht es aus, wenn es um das eigene geht? Oder werden die Zäune und Mauern um die privaten Grundstücke nur etwas erhöht, damit man nicht so gesehen wird? Wie sieht es denn mit der Vorbildfunktion aus? Heißt es nicht immer, wir sind eine Solidargemeinschaft?
Ich bin gespannt, wann die oben genannten Personen einen Artikel veröffentlichen, dem ich die Antworten auf meine Fragen entnehmen kann. Sitzen wir nicht alle in einem Boot, oder gibt es eine Menge Beiboote für die besser Gestellten?
Was da derzeit in Brüssel abgeht, lässt Hoffnung aufkeimen, ob nicht auch die NGOs irgendwie in der Sache involviert sind. Denn es wundert mich schon, woher das Geld kommt, dass die Wassertaxis unterhalten und wer wovon vielleicht noch bezahlt wird. Vertrauen wir mal der Frau v. d. Leyen, dass alles zur Klärung unternommen wird....
Teja
13.12.2022, 01:15 Uhr
Geldverteilung
Einem Heimbewohner mit ortsüblicher Rente wird ab 02.2023 ein Eigenanteil von da. 3.500 Euro monatlich für die Unterkunft im Pflegeheim in Rechnung gestellt .
Damit erfolgt eine weitere Enteignung des bisschen Ersparten. Es ist davon auszugehen ,dass über 80 Prozent der alten Leute dann vom Sozialamt Stütze benötigen.Eine weitere Belastung des Sozialsystems.
Es wäre sicher interessant zu erfahren,wie es sich in diesem Falle für Flüchtlinge darstellt.
Weiß da jemand näheres ?
Strandläufer
13.12.2022, 03:01 Uhr
Besuch in Nordhäuser Marktpassage
Beim vorweihnachtlichen Besuch der Nordhäuser Marktpassage dachte ich im Auslands-Urlaub zu sein. Es wurde tüchtig geshoppt, ... Warum auch nicht.
Es sind keine armen Menschen die es mit "Mann, Maus und Deibel" hierher schaffen. Nicht falsch verstehen: tauschen möchte ich nicht. Nur gespart wird natürlich tüchtig, wenn man hier alles bezahlt bekommt. Bin gespannt wie viele sich tatsächlich (wie erhofft) in den sozialpflichtigen Arbeitsmarkt einbringen.
Nicht verzagen:
Runtergebrochen: Die Flüchtlinge aus Syrien waren ja alles Ärzte, die Eriträer sind Goldstücke und die Ukrainer alles Pflegekräfte.
Bis diese Fachkräfte in den Arbeitsmarkt integriert sind, fließt geduldig Wasser die Zorge runter und es wird sich fleißig dem Konsum hingegeben.
Aber was soll man auch sonst so den ganzen Tag auch machen.
Immerhin bleibt bei den lokalen Händlern Geld hängen und das Wirtschaftswachstun boomt.
Ist doch schon mal was.
Für uns arbeitende Bevölkerung und unseren Rentnern wünsche ich dennoch ein Frohes Fest in der kalten Stube.
Rob2000
13.12.2022, 08:51 Uhr
Alles nur
Augenwischerei...
Nennt doch mal wirklich Firmen und Betriebe wo flüchtlinge arbeiten im großen Stil.
Bei der Masse an flüchtlingen,müsste jedes Unternehmen ja mindestens 10 Stück beschäftigen.
Norma,penny usw...sehe ich keinen.
Mobiler pflegedienst...hab ich auch noch keinen gesehen.
Kfz Werkstatt...ähm nööö.
Tischler...nööö.
Selbst an der Tankstelle hab ich noch keinen gesehen. Außer zum tanken von ihren fetten Schlitten.
Also wo sind sie denn alle?
Von den ganzen Leuten geht der minimalste Teil überhaupt arbeiten und das ist Fakt!
Gehard Gösebrecht
13.12.2022, 09:41 Uhr
Ich hoffe Paulinchen
Dass auf dem Balkan noch genügend Waffen und Munition vorhanden sind, damit man dort noch einen ordentlichen Krieg führen kann und nicht alles schon nach der Ukraine verschoben wurde.
Noch so eine Flüchtlingswelle vor Weihnachten hätte doch schon mal was.
Dann wird irgendwann noch eine zweite Front eröffnet.
Irgendwie hat der Herr Selenski recht.
Der dritte Weltkrieg hat schon begonnen.
diskobolos
13.12.2022, 10:09 Uhr
@Teja
Ich verstehe nicht, worauf Sie hinaus wollen. Für die Finanzierung des Eigenanteils an den Heimkosten gibt es drei Quellen
1) den Heimbewohner selbst. Dann kann er möglicherweise nichts mehr vererben. Muss er aber auch nicht.
2) seine Angehörigen, soweit es für sie tragbar ist. Halte ich für angemessen: Die Eltern versorgen die Kinder. Werden sie pflegebedürftig, ist es umgekehrt. Das wollen die Eltern i. d. R. aber nicht.
3) Die Solidargemeinschaft, also alle Beitragszahler und Steuerzahler. Dies wäre der Wunsch des Pflegebedürftigen und der Angehörigen. Dabei wird aber vergessen, dass wir dann alle für die Eltern der anderen zahlen müssen. Ist uns das lieber, als für die eigenen Eltern aufzukommen? Billiger wird es dadurch jedenfalls nicht . . .
Gehard Gösebrecht
13.12.2022, 10:52 Uhr
Das hört sich ja fast an @diskobolos
Als würden Sie Angst haben, für andere Leute Eltern, welche auch ihr Leben lang in die Steuerkasse eingezahlt haben, bezahlen müssten.
Auch dass vielleicht andere Eltern was an ihre Kinder vererben könnten scheint Ihnen ja völlig aufzustossen.
Das wäre aber ein normaler Vorgang.
Nicht normal ist, dass man nach einem arbeitsreichen Leben völlig finanziell ruiniert ein Sozialbegräbnis bekommt, in einem "Gemeinschaftsgrab" anonym und ohne Trauerfeier begesetzt wird, weil die Heimkosten über eine gewisse Zeit alle Mittel aufgefressen haben.(einschließlich eigene immobilie)
Als Angehöriger von der Friedhofsverwaltung ein Schreiben bekommt, dass vor 1 Woche die Mutter begesetzt wurde und vor Ort angelangt auf Nachfrage den "ungefähren" Ort der Begräbnisstelle erfährt.
Örzi
13.12.2022, 11:12 Uhr
Seid barmherzig
Es ist Weihnacht: Ihr Kinderlein kommet!
Aus die Maus
13.12.2022, 12:06 Uhr
Antwort
@Teja
Flüchlinge bekommen den Pflegeplatz ohne was zu Zahlen , kleidung und inventar bekommen sie auch.
So zu sehen im DRK Pflegeheim Nord !
Wolfi65
13.12.2022, 13:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
diskobolos
13.12.2022, 15:42 Uhr
Von mir aus kann jeder vererben so viel er möchte, Gerhard,
aber von dem, was am Ende noch übrig ist. Wenn ein Pflegebedürftiger noch ein größeres Vermögen vererben kann, nach dem wir alle ein Vermögen für seinen Heimplatz bezahlt haben, halte ich das für falsch. Die Solidargemeinschaft ist dafür da in Notsituationen zu helfen, nicht dafür die Erbschaft abzusichern.
Aber mir ist klar, dass es manche anders sehen. Es gibt verbreitet den Glauben, der Staat hätte unbegrenzt Geld um alle Probleme zu lösen. Wir werden in den nächsten Jahren erleben, dass das nicht so ist. Im Zweifelsfall ist es an der Inflationsrate abzulesen.
Gehard Gösebrecht
13.12.2022, 16:16 Uhr
Unter solchen Voraussetzungen
Da soll noch Jemand für das Alter vorsorgen, wenn man doch zum Schluss wie ein Strassenköter beigescharrt wird und die Angehörigen noch zutun haben die Ämter davon zu überzeugen, dass nix mehr da ist und man selbst im roten Bereich ist.
Ohne Rechtsanwalt braucht man mit dieser Klientel gar nicht versuchen zu kommunizieren.
Also wieder Kosten.
Das Erbe ausschlagen.
Wieder Kosten und Wege.
Am besten es so machen, dass man ein Leben lang nichts hat und der Steuerzahler alles und immer löhnen muss.
Erst dann sind die Leute wie diskobolos beruhigt.
Es wird dann nix vererbt und der Steuerzahler ist von der ersten Sekunde der Zahler.
Erst dann ist Ruhe.
Dann kann der Heimplatz 4000.-Euro kosten. Egal
Kobold2
13.12.2022, 18:53 Uhr
Ja Augenwischerei
Wenn man was nicht sieht Rob2000, kann es auch nicht da sein.
Die Referenz bleibt die Bahnhofstraße, oder die Marktpassage.
Alles andere kann ja nicht stimmen.
Rob2000
13.12.2022, 19:57 Uhr
Na dann
Kann ja der Herr Kobold ja mal ganz fix mindestens 10 Unternehmen nehmen wo ganz viele arbeiten...?
Wir sind bestimmt alle gespannt!
Kleiner Tipp autohaus Peter und schachtbau sind da schon mal nicht mehr dabei
Kobold2
13.12.2022, 20:26 Uhr
Ja dann
Werde ich das bestimmt nicht tun, da sonst ihr Weltbild einstürzt..
Es gibt hierzu genug Kommentare von mir zu dem Thema, mit eigenen Erlebnissen, die meist als Fakenews von den Bahnhofstraßenbeobachtern bezeichnet wurden. Übern Provizzaum schauen, wäre mal ein Anfang.
Rob2000
14.12.2022, 08:19 Uhr
Über den provinsraum
schauen...da würde es bei der flüchtlingsmasse ja kein arbeitermangel geben.
Ich bin viel unterwegs...egal ob Halle, Leipzig oder Erfurt...man sieht großartig nichts davon! Und von Göttingen und Kassel will ich erst gar nicht reden.
Aber um ihr Bild ein bisschen zu erweitern...in unserer Provinz...einfach mal in Media Markt handy Abteilung schauen da sehen sie den ganzen tag ihre harten Arbeitskräfte. Oder bei tipico an der europakreuzung oder flippothek. Da könnten sie ja mal ein Ausflug hin machen und uns dann berichten. Aber man kann sich auch s. schön reden!
JackDaddel
14.12.2022, 11:42 Uhr
Weil
sie es ganz einfach nicht können Herr Kobold.
Dabei sage ich gar nicht, dass hier nicht der ein oder andere bereitwillige Neubürger ist, der es zumindest versucht, sich hier zu integrieren. D.h. unsere Sprache zu lernen und zu arbeiten. Ein paar sieht man ja morgens auf ihren Fahrrädern in Arbeitskleidung.
Doch beim Großteil (welches auch die Statistiken vom Jobcenter belegen) ist das nicht der Fall. Und diese (fast ausschließlich) jungen Männer braucht hier keiner.
Eckenblitz
14.12.2022, 16:42 Uhr
Eine gute Aussage
Ich möchte hier mit einen Zitat aufwarten.
„ Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“
Das hat Seehofer am 20.05. 2010 gesagt. Das hat heute noch Gültigkeit, mehr denn je..
Kobold2
14.12.2022, 20:43 Uhr
Weil
sie sich das alles etwas zu einfach machen und in vorgefassten Strukturen denken.
Dazu, das sich eine bestimmte Anzahl an Arbeitslosen, oder Flüchtlingen nicht 1:1 auf freie Stellen verteilen lassen, hat man hier oft genug geschrieben, scheint sie aber offensichtlich nicht zu interessieren.
Z.B. haben wir seit Jahren einen eklatanten Fahrermangel, der irgendwie auch nicht zu den gefühlten 50Mio Fahrlehrern und Schwerverkehrsexperten passt.
Wie lange es dauert, bis so eine Arbeitsgenehmigung erteilt wird, ist hier auch lang und breit erklärt worden.
Der Kardinalsfehler ist, das sie etwas sehen und mit ihren vorgefassten Meinung und Schemen urteilen, ohne nur einmal mit den betroffenen gesprochen zu haben. Sie wissen ja schon vor Grenzübertritt, wer da aus welchen Gründen hier her kommt....
Wenn Sie in unserer Region nichts sehen, dann würde ich mal über die breite Ablehnung in der Bevölkerung und die doch wenig attraktiven Arbeitsplätze nachdenken.
Wegen letzterem stehe ich z.B. dem regionalen Markt auch nicht zur Verfügung.
Dann ist es denen, die hier herkommen nicht zu verdenken, das sie sich zu Beginn Hilfe bei Leuten aus dem gleichen Herkunftsland suchen und halt auch dort hinziehen und arbeiten. Ich komme jobbedingt auch viel rum, aber ich unterhalte mich auch mit den Leuten und versuche mich ein wenig in deren Lage zu versetzen.
Mir ging es mal ähnlich, bekam kein Geld von meinen damaligen Arbeitgeber und einstellen aus ungekündigter Stellung wollte mich auch niemand .
Man wollte damals nur die Steuergelder vom Amt für jemand, der auch daher kam.
Ich bin dann mit geliehenem Geld über 400km weit, für eine neue Anstellung gefahren, mit der Ungewissheit, wann ich mal wieder nach Hause komme. Mentalität anders, Dialekt nicht verstanden, Arbeitskultur anders. War auch nicht einfach und mit den Flüchtlingen möchte ich nicht tauschen. Dagegen ist mein Erlebtes Kinderkram und ihre gefestigten Vorurteile armseelig.
JackDaddel
15.12.2022, 08:06 Uhr
Ach Herr Kobold
Sie kennen meine persönliche Vita überhaupt nicht und maßen sich an, zu behaupten, dass ich in vorgefertigten Strukturen denke. Wie erbärmlich diese Argumentation.
Es sind Fachkräfte gekommen, wie es hieß. Wieso sind die nach 7 Jahren noch nicht im Arbeitsmarkt? Also weiß jeder normal denkende, warum die hier her kommen.
Kobold2
15.12.2022, 08:38 Uhr
Ich maße
mir nix an, sondern beurteile sie nach dem Inhalt ihrer Kommentare, weil ich die nämlich lese und den Inhalt nicht vom Tis hfeg3, weil er mir nicht passt. Die Bestätigung haben Sie gleich mit geliefert, in dem Sie genannte Gründe einfach ignorieren und in ihrem Schema einfach weiter machen.
Wenn man nicht miteinander redet, kommt nicht weiter.
Von Kriegsflüchtlingen aus Ruanda, Somalia, Syrien, Afganistan, Ex-Jugoslawien, Ukraine reicht mein Spektrum. Da sind sogar Leute dabei die in leitender Stellung arbeiten und für sie noch weniger vorstellbar, eigene Unternehmen haben. Warum sie sich weniger in unserer Region ansiedeln, habe ich oben geschrieben. Nicht aus Spaß, sondern weil sie es mir erzählt haben, gleiches erzählen mir auch meine Kollegen mit Migrastionshintergrund, wenn sie Touren in den Osten bekommen.
Ignoriern sie das ruhig weiter, nur weiter kommen sie damit nicht.
Nicht wundern, warum es in der Region nicht vorwärts geht. Die breite Ablehnung und das dauerde Gejammere ist ein Grund dafür.
JackDaddel
15.12.2022, 09:37 Uhr
dann lesen
sie wohl auch nicht richtig. Ich habe nämlich geschrieben, dass der ein oder andere morgens in Arbeitskleidung unterwegs ist. Genauso wird es mit einigen wenigen in Führungspositionen und Selbstständigen sein. Alles richtig. Aber der absolut größte Teil tut das nunmal nicht, Daran kann man auch nichts schön reden (schreiben)
diskobolos
15.12.2022, 10:45 Uhr
@ Jack Daddel
Solche Aussagen wie "Es sind Fachkräfte gekommen, wie es hieß." sind doch völlig inhaltsleer. WER soll denn das WANN gesagt haben?

Richtig ist
1) D braucht Zuwanderung von Fachkräften und jungen Menschen, die sich hier eine Existenz aufbauen wollen, sonst fliegen uns unsere Sozialsysteme noch um die Ohren.

2) Die Migranten kommen aus verschiedenen Gründen, z. B. politische Verfolgung oder untragbare Verhältnisse in ihrer Heimat (Krieg, Hungersnot u. ä.). Darunter gibt es auch "Fachkräfte". Von der Mehrheit hat das noch NIEMAND behauptet. Oder können Sie das Gegenteil belegen? Die Ausbildung, die bei uns üblich ist, gibt es so in vielen Ländern gar nicht. Und dann ist immer noch das Sprachproblem. Das ist lösbar, dauert aber.
JackDaddel
15.12.2022, 13:15 Uhr
Die Aussagen kamen von unseren Regierenden
Ich erinnere nur daran, Es kommen Ärzte, Professoren, Ingeneure usw. Haben Sie diese Aussagen echt schon verdrängt?

Falsch:
1) D braucht keine massenhafte Zuwanderung! Dadurch fliegt uns unser Sozialsystem um die Ohren. Wir brauchen Bildung der eigenen Kinder und Jugendlichen.
Wer allerdings hier her kommt und unserer Gesellschaft zu Mehrnutzen verhilft, ist natürlich willkommen.

2) Wer vor politischer Verfolgung, Krieg und Hungersnot flüchtet, kann auch in einem sicheren Drittland bleiben, wo er dann Humanitäre Hilfe bekommt. Die die zu uns kommen, haben es aber auf ganz andere Dinge abgesehen. Aber verschließen Sie ruhig die Augen vor der Realität. Fahren Sie mal in Westdeutsche Großstädte oder von mir aus auch an den Gardasee. Da gibt es NoGo Areas, wo sich noch nicht einmal Polizei reintraut.
Aber hier mit 3000 Beamten, 50 Leute hochnehmen. Bravo...
diskobolos
15.12.2022, 13:54 Uhr
"Die Aussagen kamen von unseren Regierenden"
ist keine Antwort auf die Frage, wer und wann. Es erinnert eher an "Irgendjemand hat mal irgendwann was gesagt.

Übrigens bin ich selbst schon von einem syrischen Arzt behandelt worden. Aber weder ich noch irgendjemand anderes hat jemals behauptet, dass alle Migranten Fachkräfte wären. Aber das ist genau das, wass Sie unterstellen.

Ohne Zuwanderung nach D müssten unsere Kinder und Enkel eines Tages vielleicht 70 Prozent ihres Einkommens für Steuern und Sozialausgaben abgeben. Das werden sie nicht machen. Sie gehen ins Ausland oder in die Schwarzarbeit. Wie es dann mit Renten und Gesundheitssystem aussieht kann sich jeder vorstellen
Psychoanalytiker
15.12.2022, 15:03 Uhr
Von mir aus ...
... könnt Ihr Hilfsbedürftigen Ukrainern und anderen Flüchtlingen gerne helfen.

Ich erwarte aber, dass Ihr zuvor erst einmal diejenigen unterstützt, die dieses Land aufgebaut haben, beispielsweise den Hilfsbedürftigen, die gepflegt werden müssen und denen der Rausschmiss aus Heimen droht, weil sie ihren Eigenanteil nicht zahlen können und Sozialhilfe erst bekommen, wenn sie ihr Vermögen unter 4.000 € abgesenkt haben. Bei den "Hierhergekommenen" wird auch gezahlt, ohne deren "Vermögen" zu ermitteln, dann könnt ihr Politiker dies aus Gründen der "Gleichstellung vor dem Gesetz" auch bei uns Deutschen so machen und nicht so, wie bei "Fakt ist" (mdr) in dieser Woche gezeigt.

Wenn DANACH noch Gelder verteilt werden können, dann könnt Ihr gerne auch den anderen helfen ... .
Kobold2
15.12.2022, 15:43 Uhr
Die nächste Bestätigung
Das man in vorgefassten Schemen denkt.
Unser Sozialsystem krankt hauptsächlich am jahrzehtelangen Geburtendefizit.
Wenn die Einzahler immer weniger werden, fliegt es uns um die Ohren.
Paulinchen
15.12.2022, 16:05 Uhr
Wer gestern Abend...
... via TV zu Gast bei M. Lanz war, dem sollten sich die Ohren verkrümmt haben. Das CDU Urgestein Dr. Schäuble sagte uns klipp und klar: Das Volk (die Demokratie) äußert ihre Wünsche, Meinungen und Erfahrungen. Die Regierung sorgt dafür, dass durch die Steuereinnahmen genügend Geld in die Staatskassen kommt und dann wird in der Regierung /dem Bundestag die Themen diskutiert und zu Gesetzen erhoben. Aber der Staat ist auch kein Supermarkt, in dem man sich grenzenlos bedienen kann. Denn klar ist auch, unter der Bevölkerung befindet sich eine große Menge an Geld.
Zum Thema Flüchtlinge war er sehr unsicher, denn man kann die Flüchtlinge nicht so einfach abschieben, weil man nicht weiß, aus welchem Land sie kommen. Denn sie haben keine Papiere. Wenn man weiß, wo die Person herkommt, nimmt man Verbindung zu dem Heimatland auf und erfährt dort, dass das Land die Person nicht kennt, oder nicht mehr einreisen lässt. Somit sind sie eben hier....
Wer Straftaeter ist, kann somit nur in unseren Strafvollzug kommen.
Wir können doch keine Staatenlose ausweisen. Die Frage von Lanz, was ist denn der Flüchtling ohne Papiere? Kann der problemlos einfach einreisen? Wurde etwa so beantwortet. Ja was soll ich da sagen... Das ist Aufgabe der EU.
Etwas anders noch:
Ein dtsch. Politiker in der EU hat sein Büro für 650.000€'renoviert. Per Knopf verdunkeln sich die Fenster und andere Dinge mehr. Was soll man dazu sagen? In der ARD wird das Geld verplempert und die Politik macht es nicht besser.
Offenbar ist die Frau Kailis nur zufällig ein Bauernopfer. Die dicken Fische werden nicht gefangen. Wir Bürger haben dabei das Nachsehen. Erst die EU, dann die Politik, dann die ganze Welt und zum Schluss das eigene Volk.
Ist das mit dem Satz:... seinen Nutzen mehren... gemeint??? Eine große Zeitung schreibt gestern: Die Zuwanderung ist derzeit ausser Kontrolle und niemand hat einen Plan..... Gute Nacht Deutschland, kann man da nur sagen.
Waldemar Ceckorr
15.12.2022, 16:24 Uhr
wenn ein flüchtling nach D einreist,
kommt er über ein anliegerland.
und genau dahin gehört er abgeschoben.

der waldi hat fertig
Mitternacht
15.12.2022, 18:38 Uhr
Naja, Kobold2, ich bin ja meistens bei Ihnen, aber
im Falle Ihres letzten Kommentars - es ist ja nun mal Fakt, dass die allermeisten, die nach Deutschland kommen, in die Sozialkassen gar nicht einzahlen, also unser jahrzehntelanges Geburtendefizit auch nicht auffangen.
Ich glaube, es ist ein Fehler, zu erwarten oder auch nur damit zu argumentieren, dass "die" Flüchtlinge unser Rentensystem am Laufen halten sollen.
Kobold2
15.12.2022, 18:41 Uhr
Genau Waldi
Wir wälzen das Problem auf die Länder an den Aussengrenzen ab...
Im Gegesatz zu ihnen und ihren Befürwortern haben die Länder dort schon gemerkt, wo der Fehler ist.
Das Dubliner Abkommen kann einfach nicht funktionieren.
Kobold2
15.12.2022, 20:01 Uhr
Das sie das
System nicht Laufen halten hat ist ja an den Defizitien in den Kassen zu sehen. Das Defizit wird bisher nach meinem Gefühl verzögert.
Belastbare Daten haben sie sicher auch nicht. Aber das gern dramatisierte, "die sind an allem Schuld" ist ja wohl doch etwas einseitig und zu einfach .
Wenn ich so an Schulen vorbei komme, oder dort auch mal eine Anlieferung habe, dann sehe ich schon, wer mehr für die künftigen Einzahler sorgt. Auf sehr vielen Baustellen in Deutschland z.B. finden Sie auch kaum noch deutsche Muttersprachler. Einige Gründe, warum man das in unserer Region nicht wahr nimmt,habe ich genannt. Möchten aber einige hier nicht verstehen. Da nimmt man das persönliche begrenzte Umfeld für die Gesamtsituation.
Bierchen
16.12.2022, 05:42 Uhr
Keinerlei Bereicherung
Meiner Meinung nach werden die Hierhergekommenen nicht unsere Rentenkassen finanziell als Beitragszahler bereichern/entlasten, sondern eher durch den vornehmlich einheimischen Steuerzahler bis an ihr Lebensende in Form von Sozialhilfe alimentiert.
Eine ehrliche Statistik, wer von den Flüchtenden in Lohn und Brot ist und wie viele nicht, wäre aufschlussreich. Aber ob es diese bis in die Medien schafft, wage ich zu bezweifeln.
geloescht.20250302
16.12.2022, 07:07 Uhr
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Mitternacht
16.12.2022, 07:22 Uhr
Kobold2, seien Sie doch bitte realistisch:
Ich sage es nochmal deutlich: ich bin bei Ihren Argumenten, sehe es aber als fragwürdig an, dass sämtliche Migranten und ihre Familien in 20 Jahren meine Rente erarbeiten (sollen). Das ist doch völlig unrealistisch. Da muss doch vorher etwas getan werden bzw hätte schon längst etwas getan werden müssen (auch das sehe ich so), dass Sozialleistungen erstmal vom eigenen Staat und seinen Bürgern getragen werden können.

Es kann doch kein Argument für die Flüchtlingshilfe sein (und auch ich bin von einem syrischen Assistenzarzt betreut worden, und meine Zahnarzthilfe ist ebenfalls Syrierin), dass wir alle Flüchtlinge aufnehmen MÜSSEN, weil sie später unsere Rente erarbeiten SOLLEN.

Mit solchen Kausalketten spielen Sie gewissen Parteien in die Hände, die sich als Alternative und Frei ansehen, weil die Ihnen da ganz schnell einen Strick draus drehen und Ihre Argumente umkehren a la "keine Deutschen mehr, Genozid am eigenen Volk", und was man da schon alles lesen durfte; auch an dieser Stelle.

Und es wird doch auch nicht funktionieren.
Kann es gar nicht. So viel Krieg wird es hoffentlich nie geben, dass Deutschland so viele Flüchtlinge aufnimmt, dass sie unser bestehendes Rentensystem transfusionieren (könnten). Und wenn es internationale Gründe für so viel Flüchtlingsbewegung gäbe, wäre die Altersvorsorge in Deutschland das geringste Problem.
Kobold2
16.12.2022, 12:37 Uhr
Ich bin ganz realistisch
Und gehe mit ihnen mit, das unser Rentensystem seit Jahren reformbedürftig ist.
Jedoch habe ich gerade den Eindruck , daß wir uns und zwischen aneinander vorbei reden und Fehlinterpretationen befinden.
Nirgends habe ich geschrieben das wir alle Flüchtlinge aufnehmen sollen, damit sie unsere Rente erarbeiten sollen.
Die angesprochenen Kausalketten werden von den erwähnten Gruppen schon bedient.
Ich habe der Aussage widersprochen, die Flüchtlinge allein für die Schieflage im Sozialsytem verantwortlich zu machen. Neben dem angesprochenen Reformstau ist es hauptsächlich nun mal das jahrzehntelange Geburtendefizt und enige ader Baustellen, die von uns selbst bedient werden. Ich habe oben schon bemerkt, das man die Situation im Sozialsystem nur verzögert. Wenn ich heute so in die vielen Firmen schaue und mitbekomme, welchen Anteil Beschäftigte mit Migrastionshintergrund haben, denen man das oft nicht mal ansieht, oder gar anhört, dann möchte ich mir auch nicht ausmalen, wie es ohne diese Menschen in vielen Betrieben bei der schon länger sichtbar anhaltenden dünnen Personaldecke aussehen würde. Ganz eklatant ist es seit vielen Jahren auf unseren Baustellen.
Die Stituation in unserer abgehängten Region ist nun mal nicht repräsentativ für die Gesamtsituation. Ich entnehme vieles aus Gesprächen und selbst Erlebten und nicht aus Vorurteilen und Pauschalisierungen. Dazu gehört(e) auch die Einarbeitung von Praktikanten.
geloescht.20250302
16.12.2022, 13:58 Uhr
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