Fr, 08:07 Uhr
10.03.2006
Schweres Wochenende
Nordhausen (nnz). Zwei Spiele am kommenden Wochenende und das gerade jetzt, wo die Nordhäuser so gut drauf sind, der Volleyballgott meint das mit den Männern des Regionalligisten SVC Nordhausen im Moment richtig gut. Ein Vorbericht von Michal Gryga in der nnz.
Schwung aus den letzten drei Siegen in Folge mitzunehmen und zwei weitere an einem Wochenende dazu buchen, das wäre doch was. Und die ganze Geschichte mit dem Abstieg wäre damit auch gegessen. Nur so leicht wird die ganze Sache nicht, denn die Gegner sind nicht aus Pappe. Am Samstag geht es nach Markkleeberg und die Nordhäuser Fans haben noch die heftige Klatsche vor Augen, die sich die Südharzer in der Hinrunde auf dem heimischen Parkett abgeholt haben.
Das die Sachsen aber auch nur mit Wasser kochen, haben sie in den letzten Wochen gezeigt, wo die Leistungen und Ergebnisse hier und da zu Wünschen übrig gelassen haben. Mit der gleichen Einstellung wie zuletzt in Oelsnitz, und wenn alle Spieler an ihre Leistungsgrenzen gehen, dann ist durchaus ein Erfolg drin. Das würde natürlich auch motivierend für die Begegnung dann am Sonntag in der heimischen Halle wirken.
Dann versucht der Dauerrivale vom VC Gotha die Wiedigsburghalle zu stürmen und ein Spiel, in dem es nicht nur um zwei Punkte geht sondern auch ums Prestige, für sich zu entscheiden. Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen vor dem Spiel nicht sein.
Das Saisoneröffnungsspiel in Gotha haben die Nordhäuser gewonnen und der Jubel war groß. Wer hätte damals gedacht, dass es für lange Monate auch der einzige Sieg sein wird. Dagegen hat sich Gotha nach anfänglichen Problemen gefangen und macht sogar den Tabellenführer aus Erfurt die Hölle heiß.
Der zuletzt so prima aufspielende Südharzer Mittelblocker Thomas Rzepus muss passen, eine schwere Verletzung wird bis zum Saisonende wohl nicht auskuriert werden können, der Rest der Mannschaft freut sich bester Gesundheit und ist bereit den Favoriten ein Bein zu stellen.
Bleibt nur die Frage der Zuschauer. Da der nicht endende Winter den Sonntagsspaziergang zum Kampf mit den Naturgewalten verwandelt hat, ist der Besuch der Wiedigsburghalle eine echte Alternative. Das Parkett dort wird glühen, das steht schon mal fest.
Michal Gryga
Autor: nnzSchwung aus den letzten drei Siegen in Folge mitzunehmen und zwei weitere an einem Wochenende dazu buchen, das wäre doch was. Und die ganze Geschichte mit dem Abstieg wäre damit auch gegessen. Nur so leicht wird die ganze Sache nicht, denn die Gegner sind nicht aus Pappe. Am Samstag geht es nach Markkleeberg und die Nordhäuser Fans haben noch die heftige Klatsche vor Augen, die sich die Südharzer in der Hinrunde auf dem heimischen Parkett abgeholt haben.
Das die Sachsen aber auch nur mit Wasser kochen, haben sie in den letzten Wochen gezeigt, wo die Leistungen und Ergebnisse hier und da zu Wünschen übrig gelassen haben. Mit der gleichen Einstellung wie zuletzt in Oelsnitz, und wenn alle Spieler an ihre Leistungsgrenzen gehen, dann ist durchaus ein Erfolg drin. Das würde natürlich auch motivierend für die Begegnung dann am Sonntag in der heimischen Halle wirken.
Dann versucht der Dauerrivale vom VC Gotha die Wiedigsburghalle zu stürmen und ein Spiel, in dem es nicht nur um zwei Punkte geht sondern auch ums Prestige, für sich zu entscheiden. Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen vor dem Spiel nicht sein.
Das Saisoneröffnungsspiel in Gotha haben die Nordhäuser gewonnen und der Jubel war groß. Wer hätte damals gedacht, dass es für lange Monate auch der einzige Sieg sein wird. Dagegen hat sich Gotha nach anfänglichen Problemen gefangen und macht sogar den Tabellenführer aus Erfurt die Hölle heiß.
Der zuletzt so prima aufspielende Südharzer Mittelblocker Thomas Rzepus muss passen, eine schwere Verletzung wird bis zum Saisonende wohl nicht auskuriert werden können, der Rest der Mannschaft freut sich bester Gesundheit und ist bereit den Favoriten ein Bein zu stellen.
Bleibt nur die Frage der Zuschauer. Da der nicht endende Winter den Sonntagsspaziergang zum Kampf mit den Naturgewalten verwandelt hat, ist der Besuch der Wiedigsburghalle eine echte Alternative. Das Parkett dort wird glühen, das steht schon mal fest.
Michal Gryga


