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So, 20:37 Uhr
20.11.2022
Humboldt-Gymnasium auf Exkursion

Gelebte Demokratie in Berlin

Anfang November fuhren die 12. Klässler aus den beiden Sozialkundekursen mit erhöhtem Anforderungsniveau des Humboldt-Gymnasiums, unter der Leitung von Herrn Bossog und Herrn Schlotzhauer, auf Exkursion nach Berlin...

Am ersten Exkursionstag besuchten die Schüler die ehemalige Stasizentrale in der Normannenstraße. Bei einer Führung durch das Haus konnten die Kursteilnehmer wesentliche Aspekte über Spionage- und Arbeitstechniken der ehemaligen Staatssicherheit kennenlernen. Durch persönliche Erfahrungsberichte eines ehemaligen Opfers des DDR- Regimes erhielten die angehenden Abiturienten einen noch tiefgreifenderen Einblick.

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Anschließend wurde am Nachmittag eine Stadtführung durchgeführt. Darüber hinaus erhielten die Lernenden in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen einen Überblick mit verschiedenen Stadtmodellen Berlins, in der die Veränderung der Stadt im Laufe der Geschichte dargestellt wurde. Der Tag wurde mit einem Besuch im Berliner Fernsehturm abgerundet. Bei Einbruch der Dunkelheit erhielten die Schüler einen Blick über das gigantische Berlin.

Am zweiten Exkursionstag stand der Besuch im Deutschen Bundestag auf dem Programm. Dort wohnten die Kursteilnehmer einer Plenarsitzung bei. Der Bundestag versteht sich als Arbeitsparlament. Die Schüler staunten nicht schlecht, da die Abgeordneten stets ihre Arbeit zwischen Abstimmungen im Plenarsaal und der parallelen Arbeit im Ausschuss teilten. Nach dem Besuch der Plenarsitzung fand eine Diskussion mit Katrin Göring-Eckardt (MdB) statt. Auch die Reichstagskuppel durfte zum Schluss noch erklommen werden. Der Blick über Berlin war der krönende Abschluss.

Ein herzlicher Dank gilt dem schulischen Förderverein am Humboldt- Gymnasium, der sich an den Kosten für die Exkursion beteiligte. Die angehenden Abiturienten erlebten zwei ereignisreiche Tage und erfuhren Demokratie hautnah. Gleichzeitig lernten sie auch die Spuren aus der letzten Diktatur in unserer Hauptstadt kennen und verstehen, wie wichtig es ist unsere demokratischen Werte zu schützen.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
20.11.2022, 22:18 Uhr
Gelebte Demokratie - ausgerechnet in Berlin ...
... also in der Stadt, die eine Wahl zum Abgeordnetenhaus und zum Bundestag zur absoluten Farce, zum Debakel und zum Muster ohne jeglichen Wert gemacht hat.
Die Wahl im September 2021 lief derart desaströs und chaotisch ab, daß sich jetzt sogar der Verfassungsgerichtshof genötigt sah, diese Wahl für komplett ungültig zu erklären und eine Wiederholung unter korrekten Umständen zu fordern.

Zitat:
'Insgesamt ungültig
Der Verfassungsgerichtshof neigt, wie Präsidentin Ludgera Selting eingangs der mündlichen Verhandlung mitteilte, derzeit dazu, die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den BVVen insgesamt für ungültig zu erklären. Diese Wahlen müssten dann in ganz Berlin wiederholt werden.'
Zitat Ende. (Quelle: Berliner Abendblatt, 28. Sep. 2022)

Dann studiert man schön, liebe Schüler und paßt gut auf, daß Euch nichts entgeht, bei diesem wirren Verein links-grün-roter 'Preißen'!
Es ist ein Blick in unsere Zukunft, in eine dysfunktionale Welt, in der nix mehr richtig funktioniert aber die Großkopfeten immer noch den Sabbel weit aufreißen und so tun, als hätten sie alles im Griff.
Jäger53
21.11.2022, 08:14 Uhr
Wahlen
Diese Wahlwiederholung können sich die Berliner sparen, da das Ergebnis schon feststeht. Fröhliche Wahl.
Real Human
21.11.2022, 11:57 Uhr
Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen ...
Ich habe mal wieder nach „Churchill Demokratie“ gegoogelt und habe z.B. auf „gutezitate“ gefunden:

• „Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.“

• „Politiker denken an die nächste Wahl, Staatsmänner an die nächste Generation. Wir brauchen mehr Staatsmänner.“

• „Das ist der größte Vorwurf an die Deutschen: Dass sie trotz ihrer Intelligenz und trotz ihres Mutes immer die Macht anhimmeln.“

Ja, da ist sie wieder, die Sehnsucht danach, regiert zu werden – von „Basta-Kanzlern“, die endlich mal ein Machtwort sprechen, „geliebten Führern“, alten Kaisern, die es schon richten werden, wenn es dem Deutschen Philister mal wieder nicht so richtig (sau-) wohl geht, … usw..

Ganz – VERQUER – „denkend“ geht es an den politischen Rändern zu. Dort wünscht man sich, man hätte Staats-(Männer!) wie den Größten Russen aller Zeiten(?). Bei manchen wirkt anscheinend auch noch die alte Russenfuchtel aus DDR-Zeiten? (Fragezeichen!)

Klar, Demokraten, die keine Wahl richtig organisieren können, brauchen keine Feinde mehr! Aber auch ganz Rechts bröckelt es – weil es vereinzelt noch demokratisch denkt!

So ist z.B. die hessische Bundestagsabgeordnete Joana Cotar aus der AfD ausgetreten. „Sie warf der AfD eine Anbiederung an die diktatorischen und menschenverachtenden Regime in Russland, China und dem Iran vor. … Außerdem kritisierte sie Dauermobbing im Kampf um Posten und Mandate sowie den Aufbau korrupter Netzwerke innerhalb der Partei.“ (dlf)
Man „googele“ aber auch mal direkt nach „Joana Cotar – immer für die Freiheit“!

Fazit:
„Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“ (Winston Churchill)
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