So, 17:29 Uhr
05.03.2006
Das Schlimmste befürchtet
Nordhausen (nnz). Die drastische Reduzierung der Regionalisierungsmittel im Nahverkehr durch die Bundesregierung kann für den Südharz gravierende Einschränkungen nach sich ziehen. Das befürchtet die Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz. Weitere Einzelheiten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Durch diese Entscheidung werden wir möglicher Weise um Jahre zurückgeworfen, wenn nicht gar Schlimmeres droht. Dabei wissen wir noch nicht einmal, was die "Schwarze Liste" für den Börsengang an schlechten Nachrichten birgt. Die Situation müssen wir als ernst einschätzen." So der erste Eindruck von Michael Reinboth von "Höchste Eisenbahn für den Südharz" nach Bekanntwerden der Mittelkürzung um rund 2 Milliarden Euro bis 2009. Zwar fällt die Kürzung etwas geringer aus als zunächst geplant, aber in Niedersachsen und Thüringen werden künftig viele Millionen zur Finanzierung eines guten Nahverkehrsangebots fehlen.
"Zwar ist die Existenz des Harz-Weser-Netzes für die kommenden 18 Jahre vertraglich gesichert, aber fehlendes Geld könnte dennoch zu Einschränkungen zwingen. Wir müssen also wieder damit beginnen, für die Erhaltung des Zugverkehrs, vor allem aber für die weitere Sanierung der Südharzer Bahnstrecken zu werben" so Reinboth weiter. "Höchste Eisenbahn" kann die Einstufung des Nahverkehrs als Subventionstatbestand überhaupt nicht nachvollziehen und kündigt Widerstand gegen eventuelle Einschränkungen an.
Am 18. März findet das jährliche Frühjahrstreffen der Initiative in Scharzfeld statt, zu dem sich MdBs sowie mehrere prominente Vertreter des Nahverkehrs aus Niedersachsen und Thüringen angesagt haben. "Selbstverständlich wird die Mittelkürzung, aber auch die ominöse schwarze Liste im DB-Gutachten eine Rolle spielen." Damit bezieht sich Reinboth auf die geschwärzten Stellen im neuen Gutachten zum Börsengang der Bahn, die eine Liste der Strecken enthält, welche unmittelbar nach diesem stillgelegt werden sollen. Es sei, so Reinboth, eine Missachtung von Politik und Bürgern, wie mit diesem Thema hier umgegangen werde. Auch dies wolle man am 18. März unmissverständlich zum Ausdruck bringen.
Michael Reinboth
Autor: nnzDurch diese Entscheidung werden wir möglicher Weise um Jahre zurückgeworfen, wenn nicht gar Schlimmeres droht. Dabei wissen wir noch nicht einmal, was die "Schwarze Liste" für den Börsengang an schlechten Nachrichten birgt. Die Situation müssen wir als ernst einschätzen." So der erste Eindruck von Michael Reinboth von "Höchste Eisenbahn für den Südharz" nach Bekanntwerden der Mittelkürzung um rund 2 Milliarden Euro bis 2009. Zwar fällt die Kürzung etwas geringer aus als zunächst geplant, aber in Niedersachsen und Thüringen werden künftig viele Millionen zur Finanzierung eines guten Nahverkehrsangebots fehlen.
"Zwar ist die Existenz des Harz-Weser-Netzes für die kommenden 18 Jahre vertraglich gesichert, aber fehlendes Geld könnte dennoch zu Einschränkungen zwingen. Wir müssen also wieder damit beginnen, für die Erhaltung des Zugverkehrs, vor allem aber für die weitere Sanierung der Südharzer Bahnstrecken zu werben" so Reinboth weiter. "Höchste Eisenbahn" kann die Einstufung des Nahverkehrs als Subventionstatbestand überhaupt nicht nachvollziehen und kündigt Widerstand gegen eventuelle Einschränkungen an.
Am 18. März findet das jährliche Frühjahrstreffen der Initiative in Scharzfeld statt, zu dem sich MdBs sowie mehrere prominente Vertreter des Nahverkehrs aus Niedersachsen und Thüringen angesagt haben. "Selbstverständlich wird die Mittelkürzung, aber auch die ominöse schwarze Liste im DB-Gutachten eine Rolle spielen." Damit bezieht sich Reinboth auf die geschwärzten Stellen im neuen Gutachten zum Börsengang der Bahn, die eine Liste der Strecken enthält, welche unmittelbar nach diesem stillgelegt werden sollen. Es sei, so Reinboth, eine Missachtung von Politik und Bürgern, wie mit diesem Thema hier umgegangen werde. Auch dies wolle man am 18. März unmissverständlich zum Ausdruck bringen.
Michael Reinboth


