So, 07:59 Uhr
05.03.2006
Penaltyfluch hält an
Nordhausen (nnz). Das hatte schon Play-Off-Charakter, meinte BSC-Trainer Jan Furo nach der 3:4 (2:0, 1:1, 0:2 0:1) Penalty-Niederlage seiner Harzer Wölfe gegen Tabellenführer Blue Lions Leipzig. Wieder einmal lieferten sich die Mannschaften aus Braunlage und Leipzig vor rund 700 Zuschauern im Wurmbergstadion eine enge und intensive Partie. Ein Bericht von Robert Koch.
Zum vierten Mal in dieser Saison musste das Duell im Penaltyschießen entschieden werden, und zum vierten Mal siegten die Leipziger. Dabei begann das Spiel für die Harzer vielversprechend. Im ersten Drittel wurde der Spitzenreiter von den Wölfen regelrecht an die Wand gespielt. Aber erst Jozef Potacs fantastisches Solo gegen gleich vier Gegenspieler, gekrönt mit einen Schuss in den Winkel, brachte in der zwölften Minute die verdiente Führung. Mit dem 2:0 kurz vor der Drittelpause, als Roman Vanek einen Abpraller des überragenden Potacs verwertete, waren die Löwen noch gut bedient. Wir hätten höher führen können, trauerte Furo nach dem Spiel den vergebenen Chancen nach.
Zunächst blieb der BSC aber auf der Gewinnerstraße. Alexander Deibert war nach einem an der Bande versprungenen Puck gedankenschnell zur Stelle und erzielte das 3:0. Benjamin Salzmann hatte bei einem Unterzahl-Konter sogar den vierten Treffer auf der Kelle. Mit fortlaufender Spielzeit wurden die Gäste jedoch immer stärker, scheiterten zunächst allerdings am blendend aufgelegten Braunlager Keeper Nicolas Waldner. Erst im Anschluss an eine doppelte Unterzahl konnte Daniel Jun für die Blue Lions verkürzen (38.).
Im Schlussdrittel erzielten die Leipziger schnell den direkten Anschlusstreffer. Nachdem der BSC eine doppelte Unterzahl nach fragwürdigen Strafen gegen Marek Adamec und Potac überstanden hatte, hielt Benjamin Thiede noch in Überzahl die Kelle in einen Jun-Schuss und fälschte unhaltbar ab (46.). Wölfe-Goalie Waldner verletzte sich beim Abwehrversuch und musste für rund zehn Minuten durch Alexander Ansmann ersetzt werden. Der Back-Up war beim 3:3-Ausgleich durch Daniel Bartell allerdings chancenlos (49.).
In einer dramatischen Schlussphase bewahrte Leipzigs Torwart Marko Suvelo seine Mannschaft vor der drohenden Niederlage, die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen. Hier zogen die Harzer in dieser Saison bisher jedes Mal den Kürzeren, so auch diesmal. Zwar traf Vanek für die Wölfe, für die Blue Lions waren mit Florian Eichelkraut und Bartell allerdings zwei Schützen erfolgreich und sicherten so den Zusatzpunkt. Wir hatten Leipzig am Rand der Niederlage, letztlich müssen wir aber mit dem einen Punkt zufrieden sein. Die Mannschaft gut gekämpft und gespielt, fasste Furo zusammen. Wir sind zunächst gar nicht ins Spiel gekommen, das Unentscheiden nach 60 Minuten ging in Ordnung, urteilte Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek
Tore: 1:0 Potac (Vanek, Adamec) 11:28, 2:0 Vanek (Potac, Halloun) 19:13, 3:0 Deibert (Halloun, Potac) 5-4 25:06, 3:1 Jun (J. Müller, Kuhlee) 5-4 38:19, 3:2 Thiede (Jun, Molnar) 5-4 45:36, 3:3 Bartell (Bärschneider, Eichelkraut) 48:26, 3:4 Bartell PEN
Strafen: Braunlage 16 Leipzig 12 + 10 für Wilson (Check gegen den Kopf)
Zuschauer: 681
Autor: nnzZum vierten Mal in dieser Saison musste das Duell im Penaltyschießen entschieden werden, und zum vierten Mal siegten die Leipziger. Dabei begann das Spiel für die Harzer vielversprechend. Im ersten Drittel wurde der Spitzenreiter von den Wölfen regelrecht an die Wand gespielt. Aber erst Jozef Potacs fantastisches Solo gegen gleich vier Gegenspieler, gekrönt mit einen Schuss in den Winkel, brachte in der zwölften Minute die verdiente Führung. Mit dem 2:0 kurz vor der Drittelpause, als Roman Vanek einen Abpraller des überragenden Potacs verwertete, waren die Löwen noch gut bedient. Wir hätten höher führen können, trauerte Furo nach dem Spiel den vergebenen Chancen nach.
Zunächst blieb der BSC aber auf der Gewinnerstraße. Alexander Deibert war nach einem an der Bande versprungenen Puck gedankenschnell zur Stelle und erzielte das 3:0. Benjamin Salzmann hatte bei einem Unterzahl-Konter sogar den vierten Treffer auf der Kelle. Mit fortlaufender Spielzeit wurden die Gäste jedoch immer stärker, scheiterten zunächst allerdings am blendend aufgelegten Braunlager Keeper Nicolas Waldner. Erst im Anschluss an eine doppelte Unterzahl konnte Daniel Jun für die Blue Lions verkürzen (38.).
Im Schlussdrittel erzielten die Leipziger schnell den direkten Anschlusstreffer. Nachdem der BSC eine doppelte Unterzahl nach fragwürdigen Strafen gegen Marek Adamec und Potac überstanden hatte, hielt Benjamin Thiede noch in Überzahl die Kelle in einen Jun-Schuss und fälschte unhaltbar ab (46.). Wölfe-Goalie Waldner verletzte sich beim Abwehrversuch und musste für rund zehn Minuten durch Alexander Ansmann ersetzt werden. Der Back-Up war beim 3:3-Ausgleich durch Daniel Bartell allerdings chancenlos (49.).
In einer dramatischen Schlussphase bewahrte Leipzigs Torwart Marko Suvelo seine Mannschaft vor der drohenden Niederlage, die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen. Hier zogen die Harzer in dieser Saison bisher jedes Mal den Kürzeren, so auch diesmal. Zwar traf Vanek für die Wölfe, für die Blue Lions waren mit Florian Eichelkraut und Bartell allerdings zwei Schützen erfolgreich und sicherten so den Zusatzpunkt. Wir hatten Leipzig am Rand der Niederlage, letztlich müssen wir aber mit dem einen Punkt zufrieden sein. Die Mannschaft gut gekämpft und gespielt, fasste Furo zusammen. Wir sind zunächst gar nicht ins Spiel gekommen, das Unentscheiden nach 60 Minuten ging in Ordnung, urteilte Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek
Tore: 1:0 Potac (Vanek, Adamec) 11:28, 2:0 Vanek (Potac, Halloun) 19:13, 3:0 Deibert (Halloun, Potac) 5-4 25:06, 3:1 Jun (J. Müller, Kuhlee) 5-4 38:19, 3:2 Thiede (Jun, Molnar) 5-4 45:36, 3:3 Bartell (Bärschneider, Eichelkraut) 48:26, 3:4 Bartell PEN
Strafen: Braunlage 16 Leipzig 12 + 10 für Wilson (Check gegen den Kopf)
Zuschauer: 681


