eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Sa, 06:45 Uhr
04.03.2006

nnz-Rückspiegel: Ramelow und Polizeizahlen

Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr war der damalige Thüringer Shooting-Star der damals noch PDS heißenden Linkspartei in Nordhausen. Was an diesem 4. März 2005 noch so passierte, das hat die nnz erfahren.


Auf den Boden gebracht
Bodo Ramelow heißt der Hesse, der einst als Gewerkschaftsfunktionär in den Osten zog und nun als PDS-Fraktionsvorsitzender im Landtag angekommen ist, der aber weiterziehen möchte – nach Berlin. Gestern war der Mann in Nordhausen. Er hielt an der Nordhäuser Basis Hof, holte aus zu einer politischen Lektion, die unter den Zuhörern letztlich nur ein Nicken zuließ. Na klar, ist das eine halbherzige Behördenstrukturreform, wie sie die alleinregierende CDU da in dieser Woche vorstellen konnte. Gegen den Wahn der Privatisierung wetterte der Herr Ramelow genauso wie gegen das strukturelle Behördendurcheinander, das durch die vielen Aufbauhelfer aus dem Westen in den 90er Jahren verursacht worden sei. Nur gut, dass die PDS ihren Aufbau in Thüringen damals in eigener Regie durchzog...ausführlich im nnz-Archiv


Klug geplante Regionalkonferenzen
nnz-Rückspiegel: Ramelow und Polizeizahlen (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Ramelow und Polizeizahlen (Foto: nnz) Die Thüringer CDU hatte unlängst schon das Motto „kümmern und die Mitglieder einbeziehen“ für die zukünftige Arbeit ausgegeben. Unter diesem Motto stehen nun fünf vorgesehene Regionalkonferenzen im Freistaat, deren erste gestern in Werther stattfand. „Wir wollen mit unseren Mitgliedern ins Gespräch kommen, über unsere Entscheidungen informieren und Anregungen von der Basis aufnehmen“, hatte CDU-Generalsekretär Mike Mohring diese Regionalkonferenzen begründet. Und genau so verlief diese erste gestern in der „Hoffnung“ in Werther. Die Ankündigung, das gesamte Kabinett würde an der Konferenz teilnehmen, hatte der Nordthüringer CDU einen voll besetzten Saal beschert. Zwar saßen dem Auditorium dann „nur“ Ministerpräsident Dieter Althaus, Fraktionschefin Christine Lieberknecht, Finanzministerin Birgit Dietzel, Innenminister Karl Heinz Gasser und Generalsekretär Mike Mohring (dieser verspätet) gegenüber, doch erwiesen sich diese als Ansprech- und Diskussionspartner durchaus ausreichend...ausführlich im nnz-Archiv


Spitzenreiter
Die Nordthüringer Polizisten sind Spitze, wenn es um die Aufklärung von Straftaten geht. Mit einer Quote von 68,1 Prozent haben sie alle anderen Polizeidirektionen in Thüringen auf die Plätze verwiesen. Auch im Landkreis Nordhausen selbst lebt es sich ausgesprochen sicher. Fakt ist aber erst einmal, dass die Anzahl der Straftaten im Jahr 2004 gegenüber dem Jahr davor in unserem Landkreis zugenommen hat. 4.828 Straftaten bedeuten einen Anstieg von 528. Der größte Zuwachs war dabei im Bereich der Diebstähle zu verzeichnen. Hier war im vergangenen Jahr 2.244 mal zugelangt worden, 291 mal mehr als noch im Jahr davor. Diesen Zahlen steht jedoch eine Aufklärungsquote von 63,9 Prozent gegenüber. Durch die Beamten der Nordhäuser Polizeiinspektion konnten 2.495 Tatverdächtige ermittelt werden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)