Fr, 08:22 Uhr
03.03.2006
Neue Arbeitsplätze
Nordhausen (nnz). Im EC-BIC am Rande von Nordhausen ist jetzt die pure Innovation eingezogen. Ein international agierender Konzern hat seine Deutschland-Filiale eröffnet. Gut für die Vermietsituation des BIC. Für wen das noch gut ist, das wollte die nnz schon mal wissen und erhielt eine Vorladung.
Junior Artist – so nennt sich die Firma aus Norwegen, die sich seit mehreren Jahren dem Gesang an den Schulen gewidmet hat und damit Geld verdient. Von Norwegen aus ging es nach Dänemark, Finnland, Schweden oder Neuseeland. Was macht die Firma, die in ihrer Vorladung zum Pressegespräch angibt, 16 Menschen neue Arbeit und Hoffnung zu geben?
Ein Blick ins Internet ist aussagekräftig. Die Idee ist folgende: Ein beauftragter Produzent von Junior Artist reist mit einem mobilen Aufnahmestudio von Schule zu Schule, von Kindergarten zu Kindergarten und nimmt schöne Lieder der Mädchen und Jungen auf. Im Kindergarten müssten schon 30 Kinder mitträllern, in einer Schule ist die Mindestanzahl mit 60 angegeben. Dieser Gesang wird auf eine silberne CD gebrannt und muss dann verkauft werden.
Und zwar an die Eltern der Kinder. Zu den Kosten: Das Projekt bringt keine Kosten für Schulen mit sich, denn es wird vollständig durch den Verkauf der CD an die Eltern gedeckt. Die Schule fungiert nur als Vermittler – sie nimmt die Bestellungen auf, sammelt das Geld ein und überweist es an Junior Artist, ist im Netz zu lesen. Was nicht zu lesen ist, für eine CD müssen 24,50 Euro berappt werden.
16 Arbeitsplätze hat das Unternehmen in und um Nordhausen geschaffen, ganz klar, dass dieses Unterfangen großzügig gefördert wird, zum Beispiel durch die Arbeitsagentur in Nordhausen. Schließlich kommen 15 Mitarbeiter aus der Arbeitslosigkeit, darunter auch drei aus der Langzeitarbeitslosigkeit. 14 von ihnen werden in einem Call-Center als "Agenten" arbeiten. Zu den Schulen, die sich anmelden, reisen dann Produzenten, um die Töne einzufangen.
Autor: nnzJunior Artist – so nennt sich die Firma aus Norwegen, die sich seit mehreren Jahren dem Gesang an den Schulen gewidmet hat und damit Geld verdient. Von Norwegen aus ging es nach Dänemark, Finnland, Schweden oder Neuseeland. Was macht die Firma, die in ihrer Vorladung zum Pressegespräch angibt, 16 Menschen neue Arbeit und Hoffnung zu geben?
Ein Blick ins Internet ist aussagekräftig. Die Idee ist folgende: Ein beauftragter Produzent von Junior Artist reist mit einem mobilen Aufnahmestudio von Schule zu Schule, von Kindergarten zu Kindergarten und nimmt schöne Lieder der Mädchen und Jungen auf. Im Kindergarten müssten schon 30 Kinder mitträllern, in einer Schule ist die Mindestanzahl mit 60 angegeben. Dieser Gesang wird auf eine silberne CD gebrannt und muss dann verkauft werden.
Und zwar an die Eltern der Kinder. Zu den Kosten: Das Projekt bringt keine Kosten für Schulen mit sich, denn es wird vollständig durch den Verkauf der CD an die Eltern gedeckt. Die Schule fungiert nur als Vermittler – sie nimmt die Bestellungen auf, sammelt das Geld ein und überweist es an Junior Artist, ist im Netz zu lesen. Was nicht zu lesen ist, für eine CD müssen 24,50 Euro berappt werden.
16 Arbeitsplätze hat das Unternehmen in und um Nordhausen geschaffen, ganz klar, dass dieses Unterfangen großzügig gefördert wird, zum Beispiel durch die Arbeitsagentur in Nordhausen. Schließlich kommen 15 Mitarbeiter aus der Arbeitslosigkeit, darunter auch drei aus der Langzeitarbeitslosigkeit. 14 von ihnen werden in einem Call-Center als "Agenten" arbeiten. Zu den Schulen, die sich anmelden, reisen dann Produzenten, um die Töne einzufangen.

