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Do, 18:49 Uhr
03.11.2022
Europa-Service Nordthüringen

Partnerschaft mit Albanien im Aufbau

Im Oktober weilten auf Einladung des Europa-Service Nordthüringen (ESN) Gäste aus Shkodra/Nordalbanien, in Nordhausen. Die Gäste sind Vertreter der NGO „ROOTS“ Albanien, die jungen Menschen hilft, sich auf eine Arbeitsaufnahme vorzubereiten und Arbeit auch im Ausland zu finden...

Viele junge Menschen in Shkodra lernen deutsch, weil sie ihre Zukunft in Deutschland oder Österreich sehen.
Die Aufgabe des Europa-Services ist sowohl die Fachkräftegewinnung als auch die Gewinnung von Auszubildenden im internationalen Umfeld. Es lag daher nahe, den albanischen Gästen, Romina Kali und Antonio Shabani, realistische Eindrücke von verschiedenen Berufen in Industrie, Handwerk und Gesundheitseinrichtungen zu geben.

Marc Weinrich (Kreishandwerkerschaft)  Romina Kali, Antonio Shabani (beide aus Shkodra/Albanien)  Uwe Fiebig (Tischlermeister)  Sylvia Daehn (ESN) (Foto: Europaservice Nordthüringen) Marc Weinrich (Kreishandwerkerschaft) Romina Kali, Antonio Shabani (beide aus Shkodra/Albanien) Uwe Fiebig (Tischlermeister) Sylvia Daehn (ESN) (Foto: Europaservice Nordthüringen)


So konnten sie sich während der Betriebsbesichtigungen in den Firmen Feuer Powertrain und Autohaus Albertsmeyer ein Bild über die Ausbildung und die Anforderungen an die Berufe Mechatroniker, Zerspanungsfacharbeiter, Mechaniker, Autolackierer u.a. machen.

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Im BBZ Nordhausen konnten die Gäste sich die hochmodernen Ausbildungsplätze anschauen.
Stellvertretend für die Handwerksberufe wurde das Anforderungsprofil eines Tischlers vom Tischlermeister Fiebig aus Ilfeld vorgestellt. Besonders die Möbeltischlerei fand hierbei das Interesse.
Da viele junge Menschen aus Shkodra sich vorstellen können, auch in der Pflege zu arbeiten, wurde bei einer Besichtigung im SBZ Morgenröte die generalisierte Ausbildung zum Pflegefachmann/-fachfrau erläutert und danach im Südharzklinikum die Praxisseite gezeigt.

Mit vielen guten Eindrücken aus den Unternehmen und Einrichtungen der Region Nordhausen bedanken sich die Gäste aus Shkodra für den gelungenen Besuch in Nordhausen.

Als nächster Schritt ist ein Gegenbesuch in Shkodra/Albanien geplant, um vor Ort einen Eindruck über die vorhandenen Bildungseinrichtungen und Qualifikationen für die jungen Menschen zu bekommen.
Der ESN strebt an, dass anschließend Strukturen zur Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften aus Albanien aufgebaut werden.

Der ESN bietet seine Hilfe im Gewinnungsprozess im Ausland, zur Anerkennung der ausländischen Qualifikationen sowie im Visumsprozess an. Die Bewerber werden den Thüringer Unternehmen vorgestellt. Wenn sich ein Unternehmen für einen ausländischen Mitarbeiter entscheidet, unterstützt der ESN das Unternehmen bei dessen Einstellung.

Sollten auch Sie Interesse an ausländischen Fachkräften/Auszubildenden haben, so erhalten Sie Informationen zu den kostenfreien Leistungen des ESN unter 03631.9143014 sowie auf www.esn-europa.de.
Der ESN ist ein Projekt des Landkreises Nordhausen und wird gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Europa-Service Nordthüringen
Autor: red

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Kommentare
Checker
03.11.2022, 19:22 Uhr
Partnerschaft..
Immer her mit den „Facharbeitern“, vllt. klappt es ja dieses Mal.
Wenn nicht, auch nicht schlimm. Reihen sie sich halt bei den Anderen mit ein.
Marionade
03.11.2022, 20:37 Uhr
Albanien
Es kocht langsam über .. Haben alle mittlerweile ihren Verstand verloren...
Quallensammler
04.11.2022, 09:24 Uhr
Die AG freuen sich über Billiglöhner,
die brav funktionieren. Der deutsche AN bekommt dafür noch mehr Konkurrenz und hält immer öfter die Klappe. Und er bezahlt das auch noch!

"Der ESN ist ein Projekt des Landkreises Nordhausen und wird gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds."

Also gepampert mit LaLeLu-Geld der Steuerzahler. Immerhin haben ein paar Deutsche die Chance, einen Arbeitsplatz zu finden - als Mitarbeiter im Rekrutierungsbüro in Albanien.

Fachkräftegewinnung finde ich gut. Auch im Ausland. Für Stellen, für die in D wirklich niemand eine Eignung, oder passende(s) Ausbildung/Studium mitbringt. Ich denke da an die beliebten Einwanderungsländer, wo nur qualifizierte und benötigte Fachkräfte einwandern dürfen, die ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten - so kann Einwanderung von Fachkräften gut funktionieren.

Wobei...sogar Ausbildung von angeworbenen Albanern in Deutschland ist Teil des ESN-Geschenkepaketes. Es gibt offenbar niemanden in D, der sich für die verschiedenen Ausbildungen interessiert? Trotz super Chancen, nach dem Erhalt des Zeugnisses sofort einen Arbeitsplatz zu finden? Inzwischen oft gut bezahlt. Woran liegt die Flucht der Auszubildenden und AN? Umschulungen gibt es auch nicht mehr?

Und unter den Millionen in der letzten Zeit angereisten Arabern, Afrikanern, Afghanen usw. sind ebenfalls keine Hoffnungsträger? Aber unter den im Rahmen des Familiennachzuges noch zu erwartenden weiteren Millionen werden sicher welche sein.

Also: Problem gelöst, die Bildungselite der Albaner wird zudem im eigenen Land gebraucht und soll die Chance haben, in ihrem Heimatland etwas zu bewirken. Werden die Ukrainer auch tun. Ganz bestimmt. Ich glaube noch an das Gute in den Menschen.

Kurz: Arbeitskräftegewinnung im Ausland mag in einigen Bereichen notwendig sein, sie sollte aus meiner Sicht aber nicht über Steuermittel finanziert werden. Den ESN privatisieren und schauen, ob das Unternehmen dann mit den einzuholenden Anwerbeprämien der AG brauchbar wirtschaftet und sich selbst trägt!
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