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Fr, 08:37 Uhr
21.10.2022
Der THC reist nach Baden Württemberg

Weiße Weste in der Bundesliga wahren

Bevor es in die EM-Pause geht, reist der Thüringer HC morgen zur nächsten Bundesligabegegnung zum VfL Waiblingen nach Baden Württemberg. Angepfiffen wird das letzte Spiel um 18 Uhr in der Rundsporthalle Waiblingen. Hier ein Vorbericht des Vereins...

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Rückblick:
Der THC hat damit ein straffes Programm absolviert. Nach der Rückkehr aus dem französischen Chambray war kaum Zeit zum Training, da mehrere Spielerinnen erkrankt waren. Dem erfolgreichen Spiel in Nordhausen folgten zwei Tage zum Regenerieren und erholen, bevor am letzten Mittwoch die mehrstündige und anstrengende Auswärtsfahrt mit mehreren Staus zum TV Aldekerk 07 im DHB-Pokal anstand. Samstag steht dann noch die Fahrt nach Waiblingen an.
“Wir haben das Spiel bei Weitem nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern versucht, konzentriert und souverän durch diese Partie zu gehen.”, beginnt Herbert Müller. Und das gelang seiner Mannschaft mit einem 50:22-Sieg und der Qualifikation für das Achtelfinale im DHB-Pokal. Fünfzig Tore erzielte die Mannschaft in noch keinem Pflichtspiel. “Ich habe die Gelegenheit genutzt und vielen Spielerinnen viele Spielanteile zu geben, die ein bisschen zurückstecken mussten in den letzten Wochen. Es war eine sehr muntere Partie vor einem superfairen und guten Publikum, die ihre Mannschaft natürlich nach vorn gepeitscht haben. Für Aldekerk war es das Spiel des Jahres und genauso sind sie aufgetreten. Kämpferisch, sehr zweikampfstark, immer wieder versucht uns Paroli zu bieten. Je länger das Spiel gedauert hat, desto besser sind wir in Schwung gekommen. Wir haben speziell unsere körperlichen Vorteile aus dem Rückraum genutzt.", fasst der THC-Trainer zusammen. Besonders Johanna Reichert überzeugte in der ersten Halbzeit und gemeinsam mit Johanna Stockschläder, die mit sehenswerten Kontern glänzte, erzielten beide je zehn Tore. Nikoline Skals Lundgreen hatte zur Freude ihres Trainers eine 100%ige Trefferquote. Die Abwehr stand offensiv und so einige Würfe der Gastgeberinnen blieben dort schon hängen oder wurden abgefälscht. Dahinter parierte Laura Kuske und Nicole Roth. “Im Prinzip war es eine runde Mannschaftsleistung. Hintenraus haben wir noch ein wenig gezaubert und zwei schöne Kempatore erzielt.”

Vorschau:
Für die Tigers aus Waiblingen verlief der Bundesligastart überhaupt nicht nach Maß. Ein schweres Auftaktprogramm mit Niederlagen gegen Neckarsulm in der Bundesliga und in Runde zwei des DHB-Pokals. Nicht unerwartet die zwei verlorenen Punkte gegen die SG BBM Bietigheim (44:23). Die beiden nachfolgenden Spieltage verlor Waiblingen gegen die Vipers aus Bad Wildungen (24:35) und gegen die HSG Blomberg-Lippe mit 19:35. Bisher war also nichts für den Aufsteiger zu holen.

Der THC ist ungeschlagen auf Platz 2 und das soll nach dem Willen von Herbert Müller auch so bleiben: “Jetzt heißt es noch einmal die weiße Weste in der Bundesliga zu wahren." Er erinnert an das letzte Aufeinandertreffen beider Teams im Januar 2022 um den Einzug ins OLYMP Final4 2022. Erst mit einem verwandelten Strafwurf sicherte sich der THC einen hart umkämpften 27:26-Sieg mit der Schlusssirene. Die Tigers spielten danach eine starke Saison in der 2. Bundesliga und schafften den Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Frauenhandballs. Der Thüringer HC weiß also, wozu der VfL Waiblingen fähig ist, auch wenn die Mannschaft aktuell mit 0:8 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz rangiert.

“Ich bin mir sicher, dass das bei unserem Gegner noch mal in Erinnerung gerufen wird. Wir müssen uns sehr konzentrieren, um in der Bundesliga das fünfte Spiel zu bestehen.”, und Herbert Müller betont, dass er ein sehr kämpferisches Spiel in Waiblingen erwartet. Waiblingen musste in der Bundesliga bereits Lehrgeld zahlen und ist nun im Bundesligaalltag angekommen, “und die gegen uns mit Sicherheit jetzt alles reinwerfen werden. Ich hoffe, dass wir wieder so eine konzentrierte Mannschaftsleistung haben werden, wie in den ersten vier Bundesligaspielen. Natürlich haben wir auch die Favoritenrolle inne.”

Kader:
In dieser Woche waren einige Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen. Nathalie Hendrikse, Jennifer Rode und Sonja Frey waren im Pokalspiel komplett ausgefallen. Herbert Müller hofft, dass die drei bis zum Wochenende wieder einsatzbereit sind.
Bernd Hohnstein
Autor: red

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