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So, 16:50 Uhr
16.10.2022
Thüringer HC:

Überzeugend die nächste Runde erreicht

Der Thüringer HC gewann das Rückspiel gegen das französische Team von Chambray Touraine Handball mit 27:24 (15:12) und qualifizierte sich für die nächste Runde um den Einzug in die Gruppenphase der EHF European League...

THC überzeugte in Nordhausen (Foto: nnz) THC überzeugte in Nordhausen (Foto: nnz)
Mit einer starken Mannschaftsleistung präsentierte sich der THC seinen Fans von Beginn an. Die Gastgeberinnen gingen über ein hohes Tempo und aus einer starken Abwehr heraus in den Angriff und setzten so die Französinnen unter Druck. Dies gelang gegen den stark dagegen haltenden Gegner über die gesamte Spielzeit, auch wenn am Ende einige Chancen liegen blieben. Beste Werferin des THC war Annika Lott mit fünf Toren. Für CTHB traf Laura van der Heijden sechs Mal.

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Mit drei Toren Vorsprung aus dem Hinspiel empfing der Thüringer HC in der Wiedigsburghalle den französischen Gegner Chambray Touraine Handball.
Gleich im ersten Angriff gingen die Gäste nach einem Treffer von Laura van der Heijden in Führung. Der Ausgleich erfolgte sofort. Sonja Frey bediente Annika Lott zum Kempa, die netzte ein. Der THC war sich bewusst, dass der knappe Vorsprung aus dem Hinspiel kein Ruhepolster sein kann und baute so den Druck auf die Französinnen auf. Schon bis zur 4. Minute erkämpfte das Team eine 4:1-Führung. CTHB-Coach Gautier Boivin zog noch in derselben Minute die grüne Karte und nahm das erste Team Timeout.

Beim 5:3 durch Laura van der Heijden hatte Irma Schjött Pech, der Ball rollte nach der Parade noch an ihr vorbei ins Netz. Ansonsten glänzte sie mit sehenswerten Aktionen und verhinderte mehrfach die Tore der Gäste. Nach zehn Minuten lag der THC mit 7:3 vorn. Zum ersten Strafwurf gegen den THC stand Nicole Roth im Tor, Jovana Stoiljkovic netzte sicher zum 7:4 ein. Auf der Gegenseite standen sich Sonja Frey und Rikke Marie Granlund beim Duell an der Siebenmetermarke gegenüber. Die Werferin der Gastgeberinnen entschied dies mit dem achten Tor für sich.

Aus der kompakt stehenden Abwehr heraus baute der THC sein schnelles Spiel auf. Mitte der ersten Halbzeit stand ein 10:6 auf der Anzeigetafel. Bei den Strafwürfen blieben die Gäste unberechenbar, bei drei Würfen traten drei unterschiedliche Werferinnen an. Mitte der 19. Minute nahm Herbert Müller seine erste Auszeit (11:8). Der THC-Angriff hatte etwas an Schwung verloren, zu schnell wurden Abschlüsse gesucht, die durch Rikke Marie Granlund abgewehrt wurden oder das Tor knapp verfehlten. Erst Johanna Reichert traf wieder und erzielte den Treffer zum 12:9.

Mit der stabil und kompakt stehenden Abwehr hatten die Gäste einige Probleme. Nach toller Parade von Irma Schjött kam der Ball zu Johanna Stockschläder, die pfeilschnell gestartet war und zum 14:10 abschloss. Noch knapp zweieinhalb Minuten waren zu spielen. Die Gäste beherrschten das erfolgreiche Tempogegenspiel ebenfalls. Das zeigte Manon Houette nur eine Minute später. Eine letzte Parade von Irma Schjött, dann pfiffen die türkischen Schiedsrichterinnen die erste Halbzeit beim Stand von 15:12 ab.

In der ersten Spielhälfte verkaufte sich der Thüringer HC gut. Insgesamt leistete sich die Mannschaft wenige Fehler und agierte stark aus der Abwehr heraus. Die Führung zur Halbzeit ging so in Ordnung. Chambray machte nach Wiederanpfiff Druck, sie gaben sich nicht auf und ergriffen jede sich bietende Chance. Zweimal scheiterten sie bis zur 32. Minute an Irma Schjött, die so die schnellen Anschlusstreffer der Französinnen verhinderte.

In der 36. Minute führten die Gastgeberinnen mit 18:14. Von der Außenbahn erhöhte Yuki Tanabe zum 19:14. Gautier Boivin zeigte Redebedarf an und nahm eine weitere Auszeit. Jennifer Rode erhöhte nach Wiederanpfiff zum 20:14. Eine Minute später standen sich Manon Houette und Nicole Roth beim Strafwurf gegenüber. Herbert Müller schickte die Torhüterin mit einem Tipp ins THC-Tor. Der Hinweis muss goldrichtig gewesen sein, Nicole Roth kassierte den Ball. Nach 41 Minuten baute das Team trotz doppelter Unterzahl die Führung auf 21:16 aus. CTHB nutzte weiter jede Unachtsamkeit und kam auf 22:19 heran.

Mitte der zweiten Halbzeit, der THC nach den beiden Zeitstrafen wieder vollzählig, nahm Herbert Müller das Team an der Seitenlinie zusammen. Seine Ansprache zeigte die gewünschte Wirkung. Dreizehn Minuten vor dem Ende lag die Mannschaft fünf Tore vorn (25:20). In der 51. Minute, spielten die Gäste in doppelte Unterzahl. Selbst in dieser Phase gaben sich die Französinnen nicht auf und verkürzten auf 25:22. Nach einem Strafwurf, den Nina Brkljacic sicher verwandelte, schrumpfte die Führung auf zwei Tore. Johanna Reichert netzte zum 26:23 ein und Nicole Roth entschärfte einen Wurf aus dem Rückraum. Der Thüringer HC blieb spielbestimmend und verwaltete den Vorsprung.

Drei Minuten vor dem Ende war das Spiel entschieden, die nun vier Tore Vorsprung (27:23), plus die drei aus dem Hinspiel sollten nicht mehr zu einzuholen sein. Herbert Müller nahm seine letzte Auszeit, um Ruhe ins Spiel zu bringen und das Team für die Schlussminuten einzuschwören. Konzentration bis zum Schluss und kämpfen bis zur letzten Minute erwartete er von seiner Mannschaft. Wie recht er hatte, zeigte sich in drei vergebenen Chancen seiner Damen. Auch die Gäste taten sich schwer und so trennten sich die Mannschaften mit 27:24.
Autor: psg

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