Do, 17:12 Uhr
23.02.2006
Betrüger dingfest gemacht
Nordhausen/Mühlhausen (nnz). Die Kripo in Mühlhausen hat einen Betrüger dingfest gemacht. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden durch die Beamten umfangreiche Ermittlungen gegen den 46-Jährigen aus Grossengottern geführt. Die nnz mit den Einzelheiten.
Der Mann hatte bei fünf Sparkassen Konten eröffnet, um EC-Karten zu erhalten. Mit diesen EC-Karten kaufte er in großen Verbraucher- und Heimwerkermärkten Heimelektronik, Heimwerkerbedarf und Dinge des täglichen Bedarfs (Nahrungs- u. Genussmittel). Da die Konten keinerlei Deckung aufwiesen, entstand diesen Märkten ein Gesamtschaden von rund 50.000 Euro.
Selbst eine Ende 2004 durchgeführte Wohnungsdurchsuchung, bei der zahlreiche Beweise gefunden wurden, hielt den Beschuldigten nicht davon ab, weitere Handlungen zu begehen. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen war zeitig über die Ermittlungen informiert worden. Auf Grund fortgesetzter Betrugshandlungen wurde ein Sicherungshaftbefehl beantragt, der Anfang 2006 vom Amtsgericht Mühlhausen erlassen wurde.
Am Mittwoch wurde der Haftbefehl vollstreckt und eine Wohnungsdurchsuchung wegen neuer Delikte durchgeführt. Im Anschluss wurde der Sicherungshaftbefehl vom Amtsgericht verkündet. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Er muss mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe rechnen. Der Mann war im ganzen Bundesgebiet aktiv. Hauptsächlich jedoch in Erfurt, Halle, Leipzig, Nordhausen, Magdeburg, Chemnitz, Gera, Gotha, Mühlhausen, Leinefelde und Eisenach.
Insgesamt zählten die Mühlhäuser Ermittler bisher 383 Einzelstraftaten. Mit dem Erlös der Straftaten bestritt der Beschuldigte den Lebensunterhalt für seine siebenköpfigen Familie. Der Mann ist langzeitarbeitslos und Hartz-IV–Empfänger. Teilweise tauschte er gekaufte Ware in den Märkten um. Dadurch gelangte er in Besitz von Bargeld.
Autor: nnzDer Mann hatte bei fünf Sparkassen Konten eröffnet, um EC-Karten zu erhalten. Mit diesen EC-Karten kaufte er in großen Verbraucher- und Heimwerkermärkten Heimelektronik, Heimwerkerbedarf und Dinge des täglichen Bedarfs (Nahrungs- u. Genussmittel). Da die Konten keinerlei Deckung aufwiesen, entstand diesen Märkten ein Gesamtschaden von rund 50.000 Euro.
Selbst eine Ende 2004 durchgeführte Wohnungsdurchsuchung, bei der zahlreiche Beweise gefunden wurden, hielt den Beschuldigten nicht davon ab, weitere Handlungen zu begehen. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen war zeitig über die Ermittlungen informiert worden. Auf Grund fortgesetzter Betrugshandlungen wurde ein Sicherungshaftbefehl beantragt, der Anfang 2006 vom Amtsgericht Mühlhausen erlassen wurde.
Am Mittwoch wurde der Haftbefehl vollstreckt und eine Wohnungsdurchsuchung wegen neuer Delikte durchgeführt. Im Anschluss wurde der Sicherungshaftbefehl vom Amtsgericht verkündet. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Er muss mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe rechnen. Der Mann war im ganzen Bundesgebiet aktiv. Hauptsächlich jedoch in Erfurt, Halle, Leipzig, Nordhausen, Magdeburg, Chemnitz, Gera, Gotha, Mühlhausen, Leinefelde und Eisenach.
Insgesamt zählten die Mühlhäuser Ermittler bisher 383 Einzelstraftaten. Mit dem Erlös der Straftaten bestritt der Beschuldigte den Lebensunterhalt für seine siebenköpfigen Familie. Der Mann ist langzeitarbeitslos und Hartz-IV–Empfänger. Teilweise tauschte er gekaufte Ware in den Märkten um. Dadurch gelangte er in Besitz von Bargeld.

