Do, 11:43 Uhr
23.02.2006
Hinter Gittern
Nordhausen (nnz). Rund 80 Strafgefangene aus Thüringen sollen in Gefängnissen in Brandenburg untergebracht werden, so eine Meldung zu Monatsanfang. Wie viele Menschen in Thüringen im vergangenen Jahr hinter schwedischen Gardinen ihr Leben verbrachten, das hat jetzt die nnz erfahren.
Am 31. Dezember 2005 waren in den Thüringer Justizvollzugsanstalten 2 113 Personen inhaftiert, von denen 119 zum Jahreswechsel zum Beispiel wegen Hafturlaub, Freigang oder einem erforderlichen Krankenhausaufenthalt vorübergehend abwesend waren.
Die Belegung der Justizvollzugsanstalten fiel nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 23 Gefangene höher aus als am Jahresende 2004. Die Zunahme der inhaftierten Personen resultiert aus einer Erhöhung der Zahl der Strafgefangenen (+ 53 Personen) und der aus sonstigen Gründen Inhaftierten (+ 10 Personen). Die Zahl der Untersuchungsgefangenen verringerte sich um 40 Personen. Der Anteil der Strafgefangenen an den Inhaftierten erhöhte sich von 84,4 auf 86 Prozent.
Im Jahresdurchschnitt waren die Justizvollzugsanstalten einschließlich Jugendarrestanstalt mit 2 203 Personen belegt. Das waren 54 Personen mehr als im Jahresdurchschnitt 2004. Die höchste Gefangenenzahl an einem Monatsende gab es im Jahr 2005 im Februar mit 2 259 Personen, die niedrigste im Dezember mit 2 113 Personen, von denen 1 994 Personen anwesend waren.
Bei den zum Freiheitsentzug verurteilten Inhaftierten waren 1 700 von 1 817 Strafgefangenen am Jahresende anwesend. Von ihnen befanden sich eine Personen im allgemeinen Freiheitsstrafvollzug und 254 Personen im Jugendstrafvollzug. In Untersuchungshaft waren am Jahresende 274 Personen, darunter zwei Personen vorübergehend nicht anwesend. Die Anzahl der Personen im sonstigen Freiheitsentzug erhöhte sich am Jahresende auf 22 Personen, darunter 13 Personen in Abschiebungshaft.
Sowohl am 31. Dezember 2005 als auch ein Jahr zuvor befanden sich keine Jugendlichen im Jugendarrest. Im Jahresdurchschnitt waren es 17 Jugendliche und damit eine Person mehr als im Jahr 2004.
Autor: nnzAm 31. Dezember 2005 waren in den Thüringer Justizvollzugsanstalten 2 113 Personen inhaftiert, von denen 119 zum Jahreswechsel zum Beispiel wegen Hafturlaub, Freigang oder einem erforderlichen Krankenhausaufenthalt vorübergehend abwesend waren.
Die Belegung der Justizvollzugsanstalten fiel nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 23 Gefangene höher aus als am Jahresende 2004. Die Zunahme der inhaftierten Personen resultiert aus einer Erhöhung der Zahl der Strafgefangenen (+ 53 Personen) und der aus sonstigen Gründen Inhaftierten (+ 10 Personen). Die Zahl der Untersuchungsgefangenen verringerte sich um 40 Personen. Der Anteil der Strafgefangenen an den Inhaftierten erhöhte sich von 84,4 auf 86 Prozent.
Im Jahresdurchschnitt waren die Justizvollzugsanstalten einschließlich Jugendarrestanstalt mit 2 203 Personen belegt. Das waren 54 Personen mehr als im Jahresdurchschnitt 2004. Die höchste Gefangenenzahl an einem Monatsende gab es im Jahr 2005 im Februar mit 2 259 Personen, die niedrigste im Dezember mit 2 113 Personen, von denen 1 994 Personen anwesend waren.
Bei den zum Freiheitsentzug verurteilten Inhaftierten waren 1 700 von 1 817 Strafgefangenen am Jahresende anwesend. Von ihnen befanden sich eine Personen im allgemeinen Freiheitsstrafvollzug und 254 Personen im Jugendstrafvollzug. In Untersuchungshaft waren am Jahresende 274 Personen, darunter zwei Personen vorübergehend nicht anwesend. Die Anzahl der Personen im sonstigen Freiheitsentzug erhöhte sich am Jahresende auf 22 Personen, darunter 13 Personen in Abschiebungshaft.
Sowohl am 31. Dezember 2005 als auch ein Jahr zuvor befanden sich keine Jugendlichen im Jugendarrest. Im Jahresdurchschnitt waren es 17 Jugendliche und damit eine Person mehr als im Jahr 2004.

