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Do, 08:04 Uhr
23.02.2006

Angebot für die Masse

Nordhausen (nnz). Jahrzehntelang wurde östlich von Nordhausen die Erde aufgebuddelt und wurde Kies gefördert. Geblieben sind Seen und eine Landschaft, die sich bislang fast selbst entwickelte. Das soll sich künftig ändern.


Mal abgesehen vom Strandbad, vom Tauchsportklub und vom Zeltplatz wartet das einmalige Revier auf eine planerische Entwicklung. Die Kommune wollte das zwar schon immer mal, doch nach ostdeutschem Bergrecht hat das abbauende Unternehmen das Sagen. Nach diversen Konzernenablegern ist nun ein in der Rhön aufgewachsener Mann der Geschäftsführer der Kieswerke Nordhausen GmbH. Rudi Bretschneider will natürlich in der Nordhäuser Region mit dem Kiesabbau Gewinn erzielen. Doch sein unternehmerischer Blick geht weiter, in die Zeit danach.

Vor den Stadträten breitete der Mann gestern sein Konzept aus. Die 500 bis 600 Hektar Wasserfläche sollen touristisch erschlossen werden. Unter anderem sei auf der Halbinsel im Sundhäuser See der Bau von Wochenendhäusern möglich, auch der Forellen- und der Bielener See könnten einer Freizeitnutzung zugeführt werden. Hier sprach Bretschneider von der Vision eines Freizeitparks, der durch externe Investoren finanziert und von einer Betreibergesellschaft bewirtschaftet werden soll.

Einige Planer hätten in seinem Auftrag die Seenlandschaft schon mal analysiert und sollen regelrecht verzückt gewesen sein. Rudi Bretschneider stellte aber auch klar, dass er sich keinen Tourismus für gut betuchte Freaks vorstelle, sondern Angebote für die Masse darstellen wolle.
Übersicht der Seen (Foto: )
Autor: nnz

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