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Di, 19:15 Uhr
21.02.2006

Ton für Gipskarst

Niedesachswerfen (nnz). Eine Skulptur aus hellem Ton für den Gipskarst, das paßt gut zusammen. Künstlerisch interessierte Nordhäuserinnen machten sich ans Werk. Heute kam die Plastik an ihren Bestimmungsort.nnz stellt die Künstler vor.

Ton für Gipskarst (Foto: nnz) Ton für Gipskarst (Foto: nnz)

An der Kreisvolkshochschule Nordhausen entstand ein künstlerisches Projekt. im Rahmen der Agenda 21 wird ökologisch orientierte Kulturarbeit als Medium der Umweltbildung verstanden. Dagmar Zimmermann leitete die Keramikwerkstatt, in der Nordhäuserinnen vier Skulpturen aus Gips herstellten.

Ein Zeichen setzen für den Erhalt der Südharzer Gipskarstlandschaft, das war das Ziel von Gabriela Sennecke und Heike Eichtopf. Die zweiteilige Plastik, die auf einer schiefen Ebene den gefährdeten Überhang des Berges darstellt, soll symbolisch auf die Probleme der schützenswerten Landschaft hinweisen. Farbig glasierte Objekte sitzen auf der stark strukturierten Oberfläche. Sie sollen die besondere Flora und Fauna darstellen.

Das Kunstobjekt, welches der einmaligen Gipskarstlandschaft gewidmet ist, soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. gemeinsam mit den Künstlerinnen überreichte es Volkshochschuldirektor Gerhard Tölle an den Bürgermeister der Gemeinde Niedersachswerfen. Jochen Napiralla will der Skulptur einen würdigen Platz in der Gemeindeverwaltung zukommen lassen.
Autor: wf

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