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Fr, 11:54 Uhr
30.09.2022
Steinbach

Schachtbau und Bergsicherung schlagen Stollen an

Im Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach im Wartburgkreis plant die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft zur Gefahrenabwehr die dauerhafte Entwässerung der Grube Steinbach des Bergwerkes Trusetal. Mit dabei sind auch Schachtbau und die Ilfelder Bergsicherung...

Das soll durch einen neuen Wasserlösestollen sichergestellt werden, mit dessen Auffahrung die ARGE Steinbachstollen, bestehend aus der Schachtbauch Nordhausen und der BSI Bergsicherung Ilfeld, beauftragt wurde. In feierlichem Rahmen erfolgte am 29. September nun der Anschlag des Anke-Stollen.

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Bei Kontrollfahrten im 1991 geschlossenen Spat-Bergwerk stellte die LMBV fest, dass der Steinbach-Stollen durch aufgeschwemmtes Holz verstopfen könne. Um die Gefahr durch unkontrolliert austretende Grubenwasser zu vermeiden, soll daher der neue Steinbachstollen aufgefahren werden.

Das Vorhaben beinhaltet zudem die Anbindung an das bestehende übertägige Ableitungssystem zur Entwässerung der Grube Steinbach. Die aus dem Steinbachstollen und dem Neuen Steinbachstollen austretenden Grubenwässer werden zukünftig, wie bisher auch schon, in die Grumbach abgeleitet.

Anschlag am Anke-Stollen  (Foto: Schachtbau Gruppe/ Linda Erbsmehl) Anschlag am Anke-Stollen (Foto: Schachtbau Gruppe/ Linda Erbsmehl)


Seit Mai laufen die Vorarbeiten, so dass im Herbst mit der Herstellung der bergbaulichen Anlage zur Wasserableitung mittels Stollenauffahrung „Neuer Steinbachstollen“ inklusive Querschlägen, Nischen und Wasserröschen begonnen werden kann. Die Vortriebsarbeiten beginnen zunächst mechanisch mittels Bagger und werden im Berginneren im guten „Gneis“ mittels Sprengvortrieb fortgesetzt.

Annähernd parallel zum alten Steinbachstollen soll der Neue Steinbachstollen aufgefahren werden. Mit rund 1.200 Metern wird er etwas länger sein als der bisher genutzte Stollen und mit 12 m² auch einen größeren Querschnitt haben. Zum Baustellentag 2022 war das Interesse der Bevölkerung groß. Viele Thüringer nutzten die Gelegenheit und haben sich über die geplanten Arbeiten informiert. Bis Mai 2024 soll der Streckenvortrieb mit einem Auftragswert von rund sechs Millionen Euro (netto) abgeschlossen sein.
Autor: red

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