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Di, 07:57 Uhr
21.02.2006

nnz-Forum: Sprecher trafen sich

Nordhausen (nnz). Wieder einmal traf sich der SprecherInnenrat von [´solid] Thüringen. Am Wochenende wurde in den Räumen des RedRoxx in Erfurt unter anderem über bisherige Arbeit, Probleme und das Jugendforum 2007 gesprochen. Im Forum der nnz berichtet Franziska Hauthal darüber.


Auch eine Diskussion zur Kubaerklärung stand auf der Tagesordnung. Am Ende dieser können wir feststellen, dass wir Kuba in seiner Meinung über Menschenrechtesverletzung zustimmen. Die Nachbereitung des Landesjugendtreffens vom 21./22.01. in Eisenach ergab, dass die Räumlichkeiten der „Arthur Becker“ Jugendherberge für diese relativ große Versammlung der linken Jugendlichen aus Thüringen etwas zu klein waren. Sonst lief alles gut, die Wahlen der Delegierten zum Landesparteitag und zur Bundesdelegiertenkonferenz sowie die einzelnen Workshops liefen gut.

In Vorbereitung des Landesparteitages vom 4./5. März wurde über den Inhalt der Rede eines [´solid]- Vertreters diskutiert. Die einzelnen Landesarbeitsgemeinschaften des Lspr funktionieren soweit recht gut, auch wenn es natürlich zu Beginn der Arbeiten in den einzelnen Gruppen ein paar Probleme gab bzw. gibt. Ein neuer Newsletter ist in Arbeit, ebenso wie die Erstellung des genauen Bildes unsere Fördermitgliedschafts- und der Utopiekampagne. Insgesamt kann man sagen, dass die Arbeit im Landessprecher (LSPR) immer besser funktioniert und alles so langsam Formen annimmt. Der Versammlung des LSPR ging ein Multiplikatorenseminar voraus.

In diesem haben Lea aus Bremen und Marco aus Berlin den Teilnehmern versucht zu zeigen, wie sie gerade neu entstehenden Ortsgruppen von [´solid] alle wichtigen Grundlagen mitgeben können. Dies ist sehr wichtig, da die Arbeit in den neuen Gruppen sonst einschlafen oder den Mitgliedern über den Kopf wachsen kann. Alle müssen mitarbeiten und jeder muss als ein voll- und gleichwertiges Mitglied betrachtet und „umsorgt“ werden.

Da viele Jugendliche zwar gern politische Arbeit machen würden aber nicht genau wissen, wie das geht, was sie alles beachten müssen und an wen sie sich mit eventuell auftretenden Problemen wenden können ist es wichtig, dass man ihnen eine kleine Starthilfe gibt. Man kann nicht gleich perfekte Arbeitsergebnisse vorweisen. Dies verlangt auch keiner von ihnen, was man den Gruppen klar machen muss.

Es geht um den Spaß an der Politik und dafür muss man die Grundlagen auch mit Spiel und Spaß vermitteln. Denn wer will schon gleich zu Beginn der Arbeit einen „scheinbar perfekten Politik-Lehrer“ bekommen, der trocken, steif und langweilig erzählt, wie der Hase läuft?
Franziska Hauthal
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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