Mo, 17:21 Uhr
20.02.2006
Primas: Keine Panik
Nordhausen (nnz). Nach dem Auftreten der Vogelgrippe in Deutschland bittet der Sprecher für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Egon Primas, alle Bürgerinnen und Bürger, nicht in Panik zu verfallen. Worum Primas noch bittet, das erfahren Sie mit einem Klick.
Für die Übertragung des Virus H5N1 von Mensch zu Mensch gibt es weltweit noch kein Beispiel. Eine Gefährdung gibt es jedoch bei direktem Kontakt mit infizierten Tieren. Aus diesem Grund sollten tote Tiere nicht angefasst werden, sondern umgehend dem örtlich zuständigen Veterinäramt oder am Wochenende der Polizeidienststelle gemeldet werden.
Als Vorsorgemaßnahme wurde die Stallpflicht für Geflügel erlassen, um den Kontakt des Hausgeflügels mit Wildtieren zu vermeiden. Ferner wurden die Kontrollen an den Grenzen verschärft, um illegale Geflügelimporte zu vermeiden. Auch tot aufgefundene Vögel werden auf eine mögliche Infizierung untersucht. Beim Verzehr von Eiern oder Geflügel in Deutschland besteht derzeit keine Gefahr, so Primas. Gegen betroffene Länder besteht Einfuhrverbot.
Alle Geflügelhalter und Rassegeflügelzüchter bitte ich um Verständnis für die Vorsorgemaßnahmen. Es ist auch eine Schutzvorkehrung für ihre Bestände, meinte der Landespolitiker. Er regte auch an, in den Grund- und Regelschulen des Landkreises Nordhausen, aber auch in den Kindertagesstätten altersgemäß über Risiken und Gefahren zu informieren.
Autor: nnzFür die Übertragung des Virus H5N1 von Mensch zu Mensch gibt es weltweit noch kein Beispiel. Eine Gefährdung gibt es jedoch bei direktem Kontakt mit infizierten Tieren. Aus diesem Grund sollten tote Tiere nicht angefasst werden, sondern umgehend dem örtlich zuständigen Veterinäramt oder am Wochenende der Polizeidienststelle gemeldet werden.
Als Vorsorgemaßnahme wurde die Stallpflicht für Geflügel erlassen, um den Kontakt des Hausgeflügels mit Wildtieren zu vermeiden. Ferner wurden die Kontrollen an den Grenzen verschärft, um illegale Geflügelimporte zu vermeiden. Auch tot aufgefundene Vögel werden auf eine mögliche Infizierung untersucht. Beim Verzehr von Eiern oder Geflügel in Deutschland besteht derzeit keine Gefahr, so Primas. Gegen betroffene Länder besteht Einfuhrverbot.
Alle Geflügelhalter und Rassegeflügelzüchter bitte ich um Verständnis für die Vorsorgemaßnahmen. Es ist auch eine Schutzvorkehrung für ihre Bestände, meinte der Landespolitiker. Er regte auch an, in den Grund- und Regelschulen des Landkreises Nordhausen, aber auch in den Kindertagesstätten altersgemäß über Risiken und Gefahren zu informieren.

